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Leitbild 2038: In kleinen Schritten zum Ziel

Kühlungsborn Leitbild 2038: In kleinen Schritten zum Ziel

Die Kühlungsborner CDU-Fraktion will zuerst Pro-Kopf-Verschuldung senken

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Sebastian von Jutrzenka (l.) und Lars Zacher sind Teil des CDU-Stadtverbandes Kühlungsborn. Mit fünf Mitgliedern in der Stadtvertretung ist die CDU stärkste Fraktion.

Quelle: Foto: Mathias Otto

Kühlungsborn. Neubau Kita, Standortsuche Diskothek, Nutzungskonzept Friedhof, Finanzierung Toiletten am Rieden, Erstellen eines Mietspiegels: Dies ist ein Auszug von Ideen, die der CDU-Stadtverband Kühlungsborn in jüngster Zeit in Ausschüssen und Stadtvertretersitzungen eingebracht hatte. Mit fünf Vertretern ist die CDU die stärkste Fraktion in der Stadtvertretung.

„Solide Finanzen und mehr Bürgerbeteiligung: Dies sind die wichtigsten Punkte“, sagt der Vorsitzende Lars Zacher zur Halbzeit der Wahlperiode. Zeit für ein Zwischenfazit. Einige Versprechen hat die Fraktion aus ihrem Wahlprogramm bereits eingelöst. Etwa das Begrüßungsgeld für Neugeborene, das es seit Anfang 2016 gibt – 200 Euro für jedes Baby. Der neue Fraktionsvorsitzende Sebastian von Jutrzenka erinnert sich noch an den ersten Antrag, den seine Fraktion durchsetzen konnte: „Wir wollten von Anfang an mehr Transparenz. Wichtig war es also, für die Kühlungsborner die Ausschusssitzungen öffentlich zu machen.“

Eigene Ideen werde die CDU einbringen, um das Ostseebad auf lange Sicht zu verbessern – so das Versprechen vor der letzten Wahl vor knapp zweieinhalb Jahren. Aber auch mehr Input etwa von Bürgern und Vereinen wollte die Fraktion erreichen. Bisher scheinen die Überlegungen aufzugehen. Denn regelmäßig tauchen ihre Anträge in Stadtvertretersitzungen auf. „Es soll einzig der Sache dienen. Wir machen das nicht, um die Stadtverwaltung wochen-, wenn nicht sogar monatelang zu beschäftigen“, meint Lars Zacher.

Dabei soll das Ziel „Leitbild 2038“ nicht aus den Augen verloren werden. Bis zum 100. Jahrestag der Stadtgründung, am 1. April 2038, sollen Bürger mit ihren Vorstellungen den Ort entwickelt haben.

Für die Umsetzung spielen die Finanzen eine große Rolle. „Zu Beginn meiner Amtszeit lag die Pro-Kopf-Verschuldung in der Stadt noch bei 273 Euro. Heute beträgt sie 160 Euro“, erklärt Lars Zacher, der auch Vorsitzender des Finanzausschusses ist. Die Verschuldung soll in den nächsten Jahren gegen Null tendieren, so das ausgegebene Ziel. „Unsere Arbeit soll schließlich den nächsten Generationen zugutekommen“, ergänzt der Fraktionschef.

Derzeit träumen im Ostseebad Einwohner von Großprojekten wie Neubau einer Schwimmhalle, einer zweiten Seebrücke oder einer Mehrzweckhalle. Auch erste Vorschläge der Bürger für das Leitbild 2038 werden im Fraktionsbüro gesammelt. „Wir müssen im ersten Schritt alles zusammentragen. Vielleicht entdecken wir dabei auch Vorschläge, die bisher noch gar nicht berücksichtigt wurden“, so Lars Zacher.

In nächster Zeit steht ein großes, wenn nicht sogar das größte Thema auf der Agenda der CDU–Fraktion: die Villa Baltic und der dazugehörige Baltic-Park. „Das Herzstück in Kühlungsborn-West“, wie es Sebastian von Jutrzenka beschreibt. Darüber soll in der kommenden Woche mit Bürgern beim CDU-Stadtgespräch (14. Februar, 19 Uhr, Hotel Aquamarin) diskutiert werden. Dieser ruhige Stadtteil sei in vergangener Zeit zu kurz gekommen.

In diesem Jahr möchte die Fraktion ihre bisherigen Schwerpunkte umsetzen, zuerst das Thema Kindergarten anpacken. „Wir sind der Meinung, dass Kühlungsborn eine vierte Kita benötigt. Einen guten Schritt sind wir vorangekommen, hatten schon konspirative Treffen mit Trägern und dem Landkreis“, so Sebastian von Jutrzenka. Die Fraktion bereitet sich zudem auf die beiden Konzepte für den Verkehr und den Strand vor, die in diesem Jahr auf die Kommunalpolitiker zukommen.

Mathias Otto

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