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Minigolfpark vorerst wieder geöffnet

Kühlungsborn Minigolfpark vorerst wieder geöffnet

Überraschend bekam Holger Scherz die Chance geboten, den Freizeitpark in West weiter zu betreiben

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Holger Scherz kann den Minigolfplatz in Kühlungsborn-West bis zum Ende des Sommers weiter betreiben. Fotos (2): Rolf Barkhorn

Kühlungsborn. Der Minigolf- und Freizeitpark in Kühlungsborn West ist nun doch wieder geöffnet. Für diese Jahreszeit wäre das an sich nicht ungewöhnlich. Aber im Herbst vergangenen Jahres hatte der bisherige Inhaber, Holger Scherz, den Betrieb eingestellt und der Stadtverwaltung die Aufhebung des bestehenden Pachtvertrages angeboten.

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Überraschend bekam Holger Scherz die Chance geboten, den Freizeitpark in West weiter zu betreiben

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Mir wurde kurzfristig angeboten, die Anlage bis Ende des Sommers weiter zu betreiben.“Holger Scherz,

Betreiber Minigolf- und

Freizeitpark

Minigolf- und Freizeitpark

Der Minigolf- und Freizeitpark befindet sich im Kühlungsborner Stadtteil West, in der Hermannstraße in unmittelbarer Nähe des Kunstrasenplatzes.

Geöffnet ist der Park ab sofort von mittwochs bis sonntags (in Ferienzeiten täglich) von 10 bis 19 Uhr.

Gruppen und Schulklassen sollten sich vorher beim Inhaber anmelden und einen Termin vereinbaren.

„Mir wurde damals mitgeteilt, dass möglicherweise schon im Frühjahr 2016, aber spätestens im Sommer mit den Bauarbeiten für die geplante Indoor-Halle auf dem Areal begonnen wird. Da hätte eine Öffnung des Platzes im Frühjahr keinen Sinn mehr gemacht. Der Baulärm hätte mir die Gäste verscheucht“, erklärt Holger Scherz, der sich nach der Schließung dann beruflich neu orientieren musste und als Einzelunternehmer im Bauwesen seine neue Firma „HoSchIBau“ gründete. Als Firmensitz und Büro konnte er vorübergehend seinen bisherigen Verkaufs- und Lagerraum auf dem Gelände mieten.

Eine Woche vor Ostern kam dann plötzlich das Angebot aus dem Rathaus, dass Scherz den Freizeitpark zumindest für eine weitere Saison störungsfrei betreiben könnte: „Dirk Lahser von der Kämmerei erklärte mir, dass bis zum Sommer auf keinen Fall gebaut würde und ich den Park noch bis zum 31. August betreiben könnte.“ Das Angebot nahm Scherz an und öffnete den Park kurz vor Ostern. Seit der Übernahme von Vorgänger Mayk Wittig im Jahr 2008 ist es für Scherz die neunte Saison als Inhaber. Da sein Vertrag aber stets nur um ein Jahr verlängert wurde, konnte er selbst nie richtig in den Park investieren, weil das wirtschaftlich nicht sinnvoll gewesen wäre.

Scherz will nun Bauunternehmer bleiben und wird bei seiner Abwesenheit auf der Anlage von Familienangehörigen unterstützt. „Die Öffnungszeiten musste ich deshalb etwas einschränken“, sagt der Inhaber. So bleibt der Park außerhalb der Ferien montags und dienstags geschlossen. Und anstelle des bisher geltenden „open end“ wird der Park abends um 19 Uhr geschlossen. „Das resultiert auch aus Erfahrungen der vergangenen Jahre“, betont der 46-Jährige. Größeren Gruppen wie Schulklassen, die Minigolf spielen wollen, empfiehlt er, sich vorher anzumelden. In solchen Fällen wären auch Termine an den Ruhetagen möglich. „Da sind wir ganz flexibel“, betont Scherz.

Warum sich der geplante Baubeginn für die neue Indoor- und Eishalle im Minigolf- und Freizeitpark verzögert, weiß der Betreiber nicht. Im vergangenen Herbst war das mit mehr als zwei Millionen Euro veranschlagte Vorhaben in einer Einwohnerversammlung ausführlich vorgestellt worden.

Wann mit dem Neubau begonnen wird, vermag auch Claudia Neubauer nicht genau zu sagen. Als Mitarbeiterin eines Rostocker Architekturbüros hatte sie im November das Projekt mit Eishalle und neuer Minigolf-Anlage präsentiert. „Zuerst muss ohnehin die Halle gebaut werden, die Golfanlage kommt erst danach dran“, so Neubauer.

Im Bauamt der Stadtverwaltung Kühlungsborn wird mit dem Baubeginn frühestens im September gerechnet. „Wir haben den Antrag auf Fördermittel beim Land gestellt. Das Verfahren war diesmal jedoch etwas umständlicher als sonst, weil erst noch geprüft werden musste, ob ein privater Investor so etwas auch bauen könnte“, erklärt Bauamtsmitarbeiter Herbert Hanl. „Doch dafür hat sich dann niemand gefunden. Damit hat sich aber alles etwas hinausgezögert.“ Die Baugenehmigung für die neue Eishalle liege ebenfalls noch nicht vor. Beantragt worden sei sie aber, teilt Hanl mit.

Von Rolf Barkhorn

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