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Teambildende Maßnahme: Drittligakicker aus Magdeburg klettern in Kühlungsborn

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Der fünfjährige Nick zeigt seinem Vater, wie gut er sich beim Klettern schon selbst sichern kann.

Kühlungsborn. Für die einen ist das Klettern reines Freizeitvergnügen, andere wählen es als Methode, um eigene Grenzen kennenzulernen oder zu überwinden.

OZ-Bild

Teambildende Maßnahme: Drittligakicker aus Magdeburg klettern in Kühlungsborn

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Als teambildende Maß- nahme passt die Himmelslei- ter ideal. Ohne Teamarbeit sind solche Stationen kaum zu bewältigen.“Olaf Jordan,

Betreiber Kletterwald Kühlungsborn

Für die Profikicker vom Drittligisten 1. FC Magdeburg war ihr gestriger Aufenthalt im Kühlungsborner Kletterwald eine von mehreren „Maßnahmen zur Teambildung“.

„Dazu passt die Himmelsleiter ideal. Ohne Teamarbeit sind Stationen wie diese kaum zu bewältigen“, meinte Olaf Jordan, der Betreiber des Kletterwaldes im Kühlungsborner Stadtwald. In sieben verschiedenen Parcours in unterschiedlicher Höhe wird Kletterspaß für Besucher jeden Alters angeboten.

An der Himmelsleiter, einer überdimensional großen Strickleiter mit Balken als Stufen, arbeiten sich die Fußballer aus der Elbmetropole paarweise langsam Stück für Stück in die Höhe. „Wir sind nur für den Beginn der Saisonvorbereitung drei Tage an die Küste gekommen – zur Teambildung, Fußball spielen wir dann erst wieder zu Hause“, erzählte Fußballprofi Michel Niemeyer, während seine Teamkameraden Steffen Puttkammer und Leopold Zingerle gerade den zweiten Balken der Leiter erklettert hatten. Torhüter Zingerle ist einer der Neuzugänge beim FC, er kam von der Spielvereinigung Greuther Fürth an die Elbe. Dass ein Stammspieler wie Puttkammer und ein Neuling die schwere Station beim Klettern gemeinsam meisterten, gehörte zur Teambildung. „So lernt man sich besser kennen und einander vertrauen“, erklärte Niemeyer.

Nur eine kleine Gruppe des Drittligisten hielt sich im Kletterwald auf, während zwei andere Gruppen bei anderen Unternehmungen am Strand und im Wald gefordert waren.

Fast zeitgleich mit den Magdeburger Fußballern erschien gestern Vormittag eine dreiköpfige Familie aus Wittenberg (Sachsen/Anhalt) im Kletterwald. Der fünfjährige Nick durfte nochmal „nachklettern“.

Zwei Tage zuvor war die Familie schon einmal im Parcours. Als dann aber ein Gewitter aufzog, mussten alle Kletterer ihre Tour aus Sicherheitsgründen sofort abbrechen, darunter auch der kleine Nick.

„Dass der Betreiber so viel Wert auf die Sicherheit seiner Gäste legt, finde ich gut und richtig“, betonte Vater Andreas Olle. Gleichzeitig freute er sich, dass dem Jungen das Ticket vom Kletterpark verlängert worden war.

Als Fünfjähriger durfte Nick nur in den ersten beiden Parcours klettern, die extra für Kinder gebaut, und nicht so hoch angelegt sind. Zuerst wurde er aber wie alle Klettergäste mit dem passenden Gurtgeschirr ausgestattet. Das beinhaltet zwei Karabinerhaken zum Sichern und eine Rolle zum Einhängen.

Mit großem Eifer bestieg der Junge die erste Plattform im Parcours 1. Beim ersten Wechsel musste sein Vater ihm noch zeigen, in welcher Reihenfolge die Karabinerhaken zu verwenden sind: „Erst den freien Haken einhängen, dann den anderen lösen.“ Nach zwei Stationen hatte der Fünfjährige den Dreh raus, sicherte sich eigenständig, bevor er die alte Verbindung löste. Besonderen Spaß bereitete es dem Jungen, wenn er gut gesichert auf längerer Strecke wie eine Seilbahn unterm Drahtseil schweben durfte. Und je näher er dem Ende des zweiten Parcours kam, desto mehr fühlte er sich wie ein kleiner Kletterprofi.

Für Kletterwaldbetreiber Jordan und sein Team war es gestern ein ruhiger Tag mit mäßigem Betrieb – eher typisch für die Vorsaison. Das aber wird sich schon bald ändern.

Mit dem Beginn der Sommerferien am Monatsende werde der Besucherstrom wieder rapide zunehmen, ist Betreiber Olaf Jordan sicher. „Wir haben noch eine zehnwöchige Hochsaison vor uns. Da werden wir wieder eine ganze Menge zu tun bekommen“, weiß der Unternehmer. Auf die Hauptsaison sind er und sein Team gut vorbereitet. So wurden einige Stationen an den abwechslungsreichen Kletterstrecken erneuert. „Nach elf Jahren musste ein Teil der Holzkonstruktion ausgetauscht werden. Das ist aber alles pünktlich fertig geworden“, berichtet Olaf Jordan.

• Internet: www.kletterwald-kuehlungsborn.de

Rolf Barkhorn

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