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Nach „Marathon-Jahr“ gibt’s jetzt Zeit zum Verschnaufen

Kühlungsborn Nach „Marathon-Jahr“ gibt’s jetzt Zeit zum Verschnaufen

Kühlungsborner „Atelierhaus Rösler-Kröhnke“ plant 2017 zwei größere Ausstellungen

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Lässt es 2017 etwas ruhiger angehen: Anka Kröhnke plant in ihrer Kühlungsborner Galerie bislang zwei größere Ausstellungen.

Quelle: Fotos: Sabine Hügelland

Kühlungsborn. Es ist geschafft: „2016 war ein Marathon-Jahr mit sieben Ausstellungen“, sagt Anka Kröhnke und atmet tief durch. In ihrem „Museum Atelierhaus Rösler-Kröhnke“ fanden jedoch nicht alle Expositionen statt. „Das mir wichtigste Anliegen war, meinem Großvater Waldemar Rösler zum 100. Todestag eine besondere Ausstellung in meinem Haus mit möglichst vielen Leihgaben zu widmen“, erklärt die Kühlungsborner Galeristin. „Daraus sind schließlich drei Ausstellungen geworden, was mich außerordentlich gefreut hat.“

OZ-Bild

Kühlungsborner „Atelierhaus Rösler-Kröhnke“ plant 2017 zwei größere Ausstellungen

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Der „Verein der Freunde und Förderer des Atelierhauses Rösler Kröhnke“ steht ihr zur Seite. Etwa 70 Mitglieder gibt es, aber nur wenige haben auch die Zeit, entscheidende Büroarbeit zu leisten. Viele Briefe waren nötig, um Leihgaben zu erbitten. Einige Bilder mussten gereinigt, restauriert und auch gerahmt werden. Langwierige Arbeit hinter den Kulissen, die sich jedoch gelohnt hat.

Eine zweite, sehr erfolgreiche Ausstellung – „Ein Sezessionist am Meer“ – zu der auch ein Katalog entstand, findet noch bis zum 19. März im Kunstmuseum Ahrenshoop statt. „Dort hängen die Bilder überraschend unkonventionell und wirken leuchtend frisch – so, als wären sie gestern gemalt“, freut sich Anka Kröhnke. Die dritte Schau zum Thema konnte in der Villa Liebermann in Berlin-Wannsee unter dem Titel „Ein Berliner Impressionist“ ausgerichtet werden. Zurzeit wird wegen des großen Interesses überlegt, die Ausstellung zu verlängern.

In Hamburg stand 2016 eine Familienausstellung „Künstlerfamilie Rösler-Kröhnke“ an, die ebenfalls großen Anklang fand. Nicht zu vergessen die beiden Ausstellungen, die Anka Kröhnke in ihrem Atelier-Museum jährlich auf die Beine stellt. Weitere Schauen mit eigenen Werken fanden im Roten Pavillon in Bad Doberan sowie im neuen Kunstkabinett Tiefenthal in der Pfalz statt.

Die viele Arbeit nage jedoch nun ein wenig an ihrer Gesundheit – deshalb sei sie froh, jetzt ein wenig verschnaufen zu können, so Kröhnke. Bislang sind für 2017 zwei Ausstellungen in ihrem Haus an der schönen Kühlung angedacht – mit jeweils einem Gastkünstler: „Ich werde zum normalen Ausstellungsrhythmus zurückkehren.“ Schon länger seien Werke von Walter Kröhnke nicht präsentiert worden – die kommende Ausstellung Anfang Mai werde sich deshalb mit ihm sowie dem Hamburger Bildhauer Jan Meyer-Rogge befassen. Dieser arbeitet mit einzelnen Metallteilen, die sich gegenseitig fast schwebend im Gleichgewicht halten. Es sind konstruktive Objekte, die etwas Leichtes, Tänzerisches haben. „Meine Wahl fiel auf ihn, weil in den Arbeiten von Walter Kröhnkes Landschaften Schwünge eine große verbindende Rolle spielen“, erklärt Anka Kröhnke. „Auch die Werke von Jan Meyer-Rogge wirken sehr bewegt – sein Stil ist konstruktiv, nicht figürlich.“

In der zweiten Exposition 2017 geht es um „Berliner Straßen“. Den dynamischen Großstadtvisionen von Louise Rösler werden Gemälde und grafische Arbeiten des Berliner Malers Klaus Roenspieß gegenüber gestellt. Zeigen die Werke von Louise Rösler quirliges und farbig schimmerndes, zumeist abendliches Großstadtleben auf schon fast poetische Weise, sieht Roenspieß die Stadt sehr viel monumentaler:

Gebäudemassen in eher düster zurückgenommener Farbigkeit, menschenleere Straßenschluchten und melancholische Kanallandschaften.

Ausstellungen mit jeweils einem Gastkünstler

2 Ausstellungen plant das „Museum Atelierhaus Rösler- Kröhnke“ im Ostseebad Kühlungsborn bislang in diesem Jahr – mit jeweils einem Künstler als Stargast. Noch bis Ende April sind im Atelierhaus

neben großformatigen Lithographien von

Waldemar Rösler rund 40 Gemälde und Collagen aus den Jahren nach 1945 von Louise Rösler zu sehen. Das Kunsthaus ist wie immer freitags, sonnabends und sonntags von 11 bis 17 Uhr sowie nach telefonischer Vereinbarung geöffnet:

☎ 038 293/15 339.

Sabine Hügelland

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