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Neue Attraktionen für Einheimische und Gäste

Rerik Neue Attraktionen für Einheimische und Gäste

Das Ostseebad Rerik investiert in eine mobile Skaterbahn und eine Badeinsel / Beides wird gut angenommen / Doppelschaukel für den Spielplatz ist bestellt

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Schon lange wünschte sich Rerikes Jugend eine Skater-Rampe. Für Ben Never ist die neue „Minirampe“ perfekt zum Üben.

Quelle: Fotos: Sabine Hügelland (3), Planungsbüro Mahnel

Rerik. Das Ostseebad Rerik hat für Urlauber und Einheimische zwei neue Attraktionen. Auf dem Haffplatz steht jetzt eine mobile Skater-Rampe, die gleich nach Montage zum Magneten für Kinder und Jugendliche wurde. Auch am Reriker Strand gibt es mehr Spiel und Spaß mit einer Badeinsel, die sich etwa 350 Meter östlich der Seebrücke in der Badezone befindet.

OZ-Bild

Das Ostseebad Rerik investiert in eine mobile Skaterbahn und eine Badeinsel / Beides wird gut angenommen / Doppelschaukel für den Spielplatz ist bestellt

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Von den Türmen, auf denen die Rettungsschwimmer der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft sitzen, ist die Badeinsel gut zu sehen, sodass für die Sicherheit gesorgt ist. Das vier mal fünf Meter große Objekt mit zwei Leitern wurde in einer Wassertiefe von mehr als 2,50 Meter verankert und kostete mit Statik, Lieferung und Montage 12800 Euro. Auch sie wurde mit Begeisterung angenommen. Die Badeinsel liegt nur in der Sommersaison vor dem Badestrand in der Ostsee. In den Wintermonaten wird sie demontiert. Hinweisschilder für das Verhalten darauf befinden sich an den Wachtürmen der DLRG.

Maximal 16 Erwachsene und 32 Kinder sind darauf zugelassen.

Damit konnten Stadt und Kurverwaltung zwei Projekte beenden: „Beides stand schon lange in diversen Ausschüssen in der Diskussion“, so Kurverwaltungsleiterin Stefanie Quaas. Der Jugendbeirat brachte sein Anliegen den Stadtvertretern nochmals vor, die dann die Investitionen prüften. „Den Ehrenamtlern der Stadt wurde deutlich gemacht, dass es ein intensiver Wunsch der Jugendlichen ist und keine spontane Idee. Bei der Prüfung ging es auch um die Größenordnung der Umsetzung“, sagt Stefanie Quaas. Die Jugend hielt an ihrem Wunsch fest und kann sich nun über mehr Freizeitspaß freuen.

Im März beschloss die Stadtvertretung die Anschaffung. „Leider kam es zu Lieferschwierigkeiten bei der Skater-Rampe“, so Quaas, sonst hätten wir sie schon im Juni aufstellen können.“ 6650 Euro wurden dafür in den Haushalt eingestellt. Der Sozialausschuss-Vorsitzende Dr. Gerhard Wegner-Repke macht klar: „Von beiden Anschaffungen profitieren nicht nur die Urlauber, sondern auch die Einheimischen. Das war uns besonders wichtig bei der Auswahl.“

Die Skater-Rampe ist wegen ihrer großen Flexibilität vielseitig einsetzbar. „So könnte sie auch bei Stadtfesten an anderer Stelle aufgebaut werden“, sagt er. Allerdings räumt er ein, gab es Schwierigkeiten einen geeigneten Standort zu finden: „Es galt zu prüfen, wo sie am wenigsten stört und vor allem wie groß sie sein soll.“ Eine größere Variante aus Beton, wie sie in Neubukow zu finden ist, hätte nach einem festen Platz verlangt, der keine Störung durch Lärm hervorruft. Durch die mobile Version werde sich der Lärmpegel bei dieser Größe in Grenzen halten, so der Vorsitzende.

Der Standort am Haff-Spielplatz wurde von vielen Ausschussmitgliedern favorisiert. Die 600 Meter Hohe und 250 Meter lange „Minirampe“ fand nicht nur bei Skatern wie dem Reriker Ben Never Anklang, der sie als „gute Sache“ bezeichnet. Auch Mädchen wagten sich sich schon darauf, wenn auch nur mit kleinen Rollern und weitaus zaghafter als der Elfjährige. Die Stahlkonstruktion ist in sechs Einzelteile zerlegbar. Sie eignet sich als Training für Anfänger und Fortgeschrittene.

Rerik investiert viel in seine Spielplätze. So konnte der an der Liebesschlucht 2015 komplett erneuert und mit einen Spielturm, einem Vogelnest und einer Einzelschaukel versehen werden. „Er war in die Jahre gekommen“, sagt die Kurverwaltungsleiterin. Der Haff-Spielplatz erhielt eine Vier-Sitz-Wippe. 2016 sind wieder Gelder für Spielgeräte in den Haushalt der Kurverwaltung eingestellt. „Am Haff-Spielplatz ist noch dringender Bedarf an einer Doppelschaukel. Dort gibt es zurzeit nur eine Netzschaukel für die ganz Kleinen. Wir haben sie bestellt“, lässt sie wissen. Neben dem Spielplatz an der Liebesschlucht ist eine wetterfeste Tischtennisplatte auf der Grünfläche angedacht.

Sabine Hügelland

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