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Kühlungsborn Noch mehr Komfort für die Camper

Der Campingpark Kühlungsborn investierte knapp eine Million Euro in ein zweites neues Sanitärhaus.

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Bärbel Böhler aus Eisenach ist vom neuen Sanitärgebäude im Campingpark begeistert.

Quelle: Rolf Barkhorn

Kühlungsborn. Es herrscht ein ständiges Kommen und Gehen im neuen Sanitärgebäude im südwestlichen Teil vom Kühlungsborner Campingpark. In der Nähe des Gebäudes hat Familie Böhler aus Eisenach am Sonnabend ihren Stellplatz bezogen. „Dass es so nah am Sanitärgebäude ist, stört uns überhaupt nicht. Es herrscht doch kein Trubel“, sagt Bärbel Böhler, die zusammen mit ihrem Ehemann und zwei Enkeln in Kühlungsborn Urlaub macht.

OZ-Bild

Der Campingpark Kühlungsborn investierte knapp eine Million Euro in ein zweites neues Sanitärhaus.

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1Million Euro hat der Campingpark Kühlungsborn in den Neubau des Sanitärgebäudes investiert, mit dem die Kapazitäten zur Versorgung der Gäste spürbar erweitert wurden. 20 Waschplätze , 19 Toiletten und 14 Duschen gehören u.a. zur Ausstattung der neuen Einrichtung.

4 Mietbäder stehen Gästen im Neubau zur individuellen Nutzung zur Verfügung.

Den großen Auflauf am Sonnabend zur Eröffnung des Sanitärgebäudes hatten die Thüringer verpasst. „Es wurde Zeit, es zu eröffnen, der Platz ist schon gut gefüllt. Da werden die Toiletten, Duschen und Waschplätze dringend gebraucht“, betont Ingo Weiß, Geschäftsführer des Campingparks.

Er hätte den neuen Sanitärtrakt gern schon Anfang Juni in Betrieb genommen. Aber baurechtliche Hürden vor dem Baustart und Wettereinflüsse hatten für eine Verzögerung von rund sechs Wochen gesorgt.

Charakter und Ausstattung des Neubaus fügen sich passend an das schon bestehende große Sanitärgebäude im Zentrum des Platzes an, das 2002 eröffnet wurde. Platzinhaber Manfred Sürken und Geschäftsführer Ingo Weiß hatten vor 14 Jahren mit „Poseidons Reich“, wie das große Sanitärhaus genannt wird, eigene Ideen umgesetzt und damit auch Maßstäbe für die Sanitärausstattung auf anderen Campingplätzen gesetzt.

Nun konnte bei der Planung des neuen Gebäudes auf dem Platz auf Erfahrungen aus 14 Jahren zurückgegriffen werden. Die Aufteilung der Räume ähnelt im Neubau dem Vorbild.„So haben es die Gäste leichter, sich zu orientieren, wenn sie mal nicht das gewohnte Sanitärhaus, sondern das andere aufsuchen“, erklärt Ingo Weiß, der sich auch darüber freut, dass Sohn Sebastian den Neubau mit eigenen Ideen bei der farblichen Innengestaltung bereichert hat.

Insgesamt 19 Toiletten, 14 Duschkabinen, 20 Waschplätze, 4 Urinals, 3 Einzelwaschkabinen, 4 Mietbäder, 9 Spültische, Waschmaschinen und Trockner, ein Behinderten-WC und eine Entsorgungsstation für Mobil-Toiletten sind im neuen Gebäude untergebracht. Der Clou aber ist der Kinderbereich, wo Waschbecken in unterschiedlicher Höhe angebracht sind und sich die Eltern beim Duschen ihrer Kinder nicht bücken müssen.

Technisch hat die Einrichtung das Neueste zu bieten. Über Solar-Kollektoren werden die Fußbodenheizung und die Bereitung des Heißwassers über Wärmeaustauscher energetisch gespeist.

Bei den Gästen kommt der neue Trakt gut an. „Es ist so gemütlich, dass man darin übernachten möchte“, meint Camperin Bärbel Böhler. „Mit dem Neubau haben wir die Kapazitäten des alten Gebäudes, was am selben Standort zuvor abgerissen wurde, verdoppelt“, berichtet Ingo Weiß. Knapp eine Million Euro hat der Neubau gekostet. „Fast so viel, wie das große Haus, das doppelt so groß ist“. Aber noch in diesem Jahr soll, sofern die Baugenehmigung vorliegt, auch noch das ältere Sanitärhaus im östlichen Bereich abgerissen und durch einen Neubau ersetzt werden. „Die Kapazitäten würden zwar jetzt ausreichen, aber unsere Gästen sollen den größtmöglichen Komfort genießen“, betont Ingo Weiß.

Rolf Barkhorn

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