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OZ LESERBRIEF

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Schwimmhalle ist zu Gefahrenquelle geworden Zum Artikel „Hässlicher Schandfleck bleibt stehen“ (OZ vom 27.

Schwimmhalle ist zu

Gefahrenquelle geworden Zum Artikel „Hässlicher Schandfleck bleibt stehen“ (OZ vom 27. Februar): Nach dem Lesen des Artikels zu der Schwimmhallenruine in Kühlungsborn West können wir nur noch sagen: Der Abriss wird kommen, wird aber durch persönliche Auffassungen von Stadtvertretern, die bestimmt nicht im Sinne der Bürger Kühlungsborns sind, wieder weiter verzögert.

Keiner weiß, wie stabil die bautechnische Gründung für die alte Schwimmhalle ist. Alle wissen, dass von Jahr zu Jahr die Abrisskosten steigen werden. Einen interessierten Investor gibt es nicht und wird es nicht geben — schon gar keinen, der bei der Einwohnerzahl in Kühlungsborn und dem unmittelbaren Umkreis aus betriebswirtschaftlicher Sicht in eine Schwimmhalle investiert. Aber Herr Wieck vermutet trotzdem, „ein Investor könnte Interesse am Baukörper haben. . ., wir wollen dort eine neue Schwimmhalle“. Das erinnert an die platonische Liebe: ewiges Zielen und nicht Können.

Und um mit Herrn Bartelmann zu sprechen: Lasst die Schwimmhalle als Mahnmal stehen, das daran erinnert, dass dort eine Schwimmhalle war. Was wäre aus Deutschland geworden, wenn einer solchen Auffassung nach 1945 gefolgt wäre — entsprechend: Lasst die Ruinen stehen, baut keine neuen Häuser. Die Ruinen erinnern uns an den zweiten Weltkrieg.

Die Ruine der Schwimmhalle ist zu einer Gefahrenquelle geworden, für die die Stadtvertretung in Kühlungsborn die Verantwortung übernommen hat, denn der Bürgermeister hat ein anderes durchdachtes Konzept, das wir teilen. Der durch Stadtvertreter in Kühlungsborn beschlossene vorerst nicht zu erfolgende Abriss ist verantwortungslos.

Manch einem Stadtvertreter würde es gut tun zu überlegen, dass er nicht seine persönliche Auffassung darzulegen hat, sondern seine Wahl zum Stadtvertreter vor allem die Verantwortungswahrnehmung für die Interessen und Belange der Bürger der Stadt beinhaltet.

Herrn Bartelmann können wir nur empfehlen, sich die Meinung von Bürgern und Urlaubern, die an diesem, seinem Mahnmal vorbeigehen, anzuhören.

Die Ruine dieser Schwimmhalle steht seit 2003. Kühlungsborn hat sich zu einem vergleichbar sehr schönen Ostseebad entwickelt. Einige Personen in der Stadtvertretung haben die objektive Bewertung der gegebenen Realität verloren und hemmen in diesem Bezug die weitere Entwicklung der Stadt Kühlungsborn.

Familie Ruppelt und Familie Boddin,

Kühlungsborn

OZ

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