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Reriker Heimatmuseum zeigt das Meer von seiner schönsten Seite

Rerik Reriker Heimatmuseum zeigt das Meer von seiner schönsten Seite

Kröpelinerin Dr. Karin Steinbrecher stellt bis Samstag Öl-Spachtelarbeiten zur stürmischen Küste aus

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Stellt ihre Arbeiten zum ersten Mal im Reriker Heimatmuseum aus: die Kröpelinerin Dr. Karin Steinbrecher.

Quelle: Sabine Hügelland

Rerik. Nur noch bis Samstag sind im Reriker Heimatmuseum die Malereien von Dr. Karin Steinbrecher zu sehen. Die Kröpelinerin zeigt unter dem Thema „Strand und Meer“

die Küste in stürmischen Zeiten — denn eine ruhige See wäre ihr zu langweilig. So türmt sich in ihren Malereien das Wasser auf, bildet Schaumkämme, Strandhafer wiegt sich temperamentvoll im Wind.

„Ich liebe die Ostsee, auch wenn ich vorzugsweise in Binnengewässern baden gehe“, sagt Steinbrecher, die unter anderem bereits in der Mühle von Kröpelin ausstellte. „Und ich nutze gern kräftige Farben.“ Vor 15 Jahren begann sie, zuerst Aquarelle und später Ölbilder zu erschaffen. Darüber hinaus ist sie Ärztin Mitglied in der „Kunst.Schule.Rostock.“

Im Heimatmuseum zeigt sie vorzugsweise Öl-Spachtelarbeiten, die durch diese besondere Technik Reliefcharakter erhalten: „Acryl liefert für mich nicht diese farbliche, klare Ausdrucksstärke. Für die Leuchtkraft nehme ich die längeren Trocknungszeiten der Ölfarbe gern Kauf.“ Karin Steinbrecher zeigt in der Exposition verschiedene Blickweisen der Küstenbereiche, auch einige Landschaftsimpressionen im Wandel der Tages- und Jahreszeiten. Sie selbst bezeichnet sich als die „Ruhe in Person“ — ihre Malereien sind jedoch von Temperament und Leidenschaft geprägt. Vor sieben Jahren begann sie mit der Spachteltechnik, die Motive plastischer darstellt: „Allerdings ist es etwas schwieriger als Pinseltechnik, weil man nichts mehr verändern kann, wenn es fertig ist.“

Ihre berufliche Laufbahn begann Dr. Karin Steinbrecher in Rerik. Zuerst arbeitete sie zehn Jahre als praktische Ärztin ambulant. Als Gynäkologin konnte sie zuerst nur nebenberuflich in Neubukow, Kröpelin und Rerik tätig sein. „Damals war keine Planstelle frei. Es war trotzdem eine sehr schöne Zeit als praktische Ärztin“, erinnert sich die 72-Jährige. Ab 1979 arbeitete sie nur noch als Frauenärztin. Nach der Wende machte sie sich mit einer eigenen Praxis in Kröpelin selbstständig, die ihre Tochter vor einigen Jahren übernahm.

Auch in der Praxis sind ihre wundervoll farbenfrohen Gemälde zu sehen. „Alle viertel Jahre hänge ich andere Arbeiten auf — im Wechsel der Jahreszeiten sozusagen“, sagt die zweifache Mutter. Es ist ihre erste Ausstellung in den Räumen des Reriker Heimatmuseums. Gern würde sie auch einmal ihre farbenfrohen Blumenbilder dort präsentieren. Sabine Hügelland

OZ

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