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Sommerwetter lockt Camper an die Küste

Rerik Sommerwetter lockt Camper an die Küste

Mit dem Campingpark Rerik ist in den vergangenen Jahren das Programmangebot und der Zustrom an Stammgästen gewachsen

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Weltenbummler Klaus Ketzler (r.) fühlt sich zur Freude von Inhaber Jörg Bläsing im Campingpark Rerik wohl. Fotos (2): Rolf Barkhorn

Rerik. Erst in zweieinhalb Wochen beginnen in den ersten Bundesländern die Sommerferien. Aber viele Camper zieht es schon jetzt an die Küste. „Wir sind jetzt zu etwa 60 Prozent ausgelastet“, berichtet gut gelaunt Jörg Bläsing, Inhaber des Campingparks in Rerik. Denn er kennt es auch anders. Nachdem er seinen Campingpark 2005 eröffnet hatte, zählte er in den ersten Jahren in der Nebensaison nur wenige Gäste. „Erst in den Sommerferien, wenn die etablierten Plätze voll waren, häuften sich auch bei uns die Anreisen“, erinnert sich Bäsing.

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Mit dem Campingpark Rerik ist in den vergangenen Jahren das Programmangebot und der Zustrom an Stammgästen gewachsen

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Ich lebe in meinem Camper und so ist Rerik im Sommer mein Zuhause.“Klaus Ketzler (65),

Camper, Weltenbummler

und Buchautor

Seitdem aber hat sich der Platz entwickelt in vielerlei Hinsicht. Viele der 250 Stellplätze bekamen Strom-, Wasser- und Abwasseranschluss, ein modernes nach ökologischen Kriterien projektiertes Sanitärgebäude wurde errichtet, der Spielplatz am Rand des Platzes ausgebaut und das Bistro wurde schrittweise erweitert, bekam sogar eine Dachterrasse, die bei den Gästen besonders bei Sonnenuntergang als Ausguck beliebt ist. „Wir haben nicht alles auf einmal gemacht, sondern so wie es ging, immer Stück für Stück“, erklärt Bläsing. So entstand in einem Extrabereich des Platzes eine kleine Hüttensiedlung u.a. mit Komfortzelten, die Safari-Ausflüge in fernen Ländern erinnern. Auch der Wohnmobilstellplatz im östlichen Bereich des Platzes werde immer besser angenommen, freut sich Jörg Bläsing.

Gern würde er den Platz auch künftig weiter ausbauen. Das aber verhindert momentan eine Veränderungssperre im Bauplan. Grund ist die ungünstige Nachbarschaft von Campingplatz und Gewerbegebiet.

Gemeinsam mit der Stadt Rerik werde nach einer Lösung gesucht, äußert sich Bläsing.

Mit dem Ausbau der Infrastruktur einher ging in den vergangenen Jahren auch die ständige Erweiterung des Veranstaltungs- und Freizeitangebotes. Yogakurse und Massagen sind zurzeit der Renner bei den Gästen. Das Lagerfeuer an jedem Samstag im Sommer ist nicht nur bei Campern beliebt. „Da kommen auch Reriker und Gäste, die woanders untergebracht sind“, weiß der Campingplatzbetreiber, der in der Hauptsaison bis zu 15 Mitarbeiter Platz beschäftigt. Eine Neuerung erwartet die Gäste in dieser Saison – ein kleiner Lebensmittelmarkt an der Einfahrt des Platzes, der die notwendigsten Dinge im Sortiment führt. „Das haben viele unserer Gäste sich gewünscht“, berichtet Bläsing.

Dass sich der Campingpark an der Peripherie des Ostseebades stetig weiterentwickelt, wird von den Campern begrüßt. So campt Klaus Ketzler mit seinem Wohnmobil schon zum fünften Mal für längere Zeit in Rerik. Der 65-Jährige will jetzt bis Ende Juli bleiben und dann weiterziehen. „Ich lebe in meinem Camper und so ist Rerik im Sommer mein Zuhause. Im Winter aber bleibe ich nicht in Deutschland. Da ziehe ich um nach Andalusien“, berichtet Ketzler, auf den auch die Bezeichnung Weltenbummler gut passt, denn mit 60 Jahren war er als „Rucksacktourist“ in acht Monaten einmal um die ganze Welt gereist und hat darüber ein Buch geschrieben. „Ich hab eine ganze Menge von der Welt gesehen. Aber in Rerik bin ich immer wieder gern“, betont Ketzler.

Bei seinem Rundgang über den Platz trifft Jörg Bläsing meistens auch ein Dauercamperpaar aus Rostock. Bläsing stellt sie kurz als „Karin und Peter“ vor.

Das Rentnerpaar stammt eigentlich aus Köln und hatte schon vor Jahren den Dauerstellplatz in Rerik gemietet. „Aber die ständige Fahrerei von Köln an die Küste war uns irgendwann zu viel. Deshalb haben wir unser Haus verkauft und sind nach Rostock gezogen“, berichtet die 75-jährige Camperin.

Das schöne Wetter wollen beide jetzt auf dem Platz genießen.

Rolf Barkhorn

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