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Spundwand defekt: Großes Loch am Hafen

Kühlungsborn Spundwand defekt: Großes Loch am Hafen

Direkt an der Kühlungsborner Kaikante ist der Boden metertief ausgehöhlt / Teile des Vorplatzes wurden abgesperrt

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Gefährlich: Direkt an der Kante des Kühlungsborner Hafenbeckens klafft ein großes Loch im Boden.

Quelle: Fotos: Lennart Plottke

Kühlungsborn. „Achtung! Einsturzgefahr“ steht auf dem roten Warnschild am Zaun. Der Bereich am östlichen Rand des Kühlungsborner Hafenvorplatzes ist großräumig abgesperrt. Grund: Ein großes, metertiefes Loch direkt an der Kaikante. „Da ist ein alter Schaden an der Spundwand aufgebrochen“, erklärt Ulrich Langer, Chef der Touristik Service Kühlungsborn GmbH (TSK). „Offensichtlich ist hier der Unterbau rausgesickert und hat für die Aushöhlung im Boden gesorgt.“

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Direkt an der Kühlungsborner Kaikante ist der Boden metertief ausgehöhlt / Teile des Vorplatzes wurden abgesperrt

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Nach ersten Erkenntnissen habe es an der Spundwand einige sogenannte „Schlosssprengungen“ gegeben, erklärt Peggy Westphal, Leiterin des Kühlungsborner Bauamtes. Heißt im Klartext: Die in den Grund der Ostsee gerammten Stahlbohlen werden von riesigen Hakensystemen, den sogenannten Schlössern, zusammengehalten. Einige dieser Schlösser sind nun offenbar gebrochen.

„Genaueres kann ich derzeit noch nicht sagen“, bedauert Westphal. Immerhin: Gefahr für den gesamten Vorplatz-Bereich bestehe nicht. „Drumherum ist der Boden fest und sicher“, sagt auch TSK-Chef und Hafenbetreiber Ulrich Langer. „Etwas Gegenteiliges ist mir jedenfalls nicht bekannt.“

Das Loch an der Kaikante kommt zur Unzeit — denn unmittelbar neben der Absperrung herrscht gerade jetzt Hochbetrieb, werden immer mehr Boote per Kran zu Wasser gelassen. Und: Ob Küstenwache oder die Seenotretter der DGzRS — größere Boote legen aufgrund der besseren Platzbedingungen regelmäßig genau an dieser Stelle an.

„Aktuell haben wir hier noch keine Einschränkungen“, sagt Hafenmeister Jens Buchwald. „Es handelt sich ja zum Glück um einen relativ kleinen Bereich.“ Doch wenn die Reparaturen starten, müsse die gesamte Kaikante abgesperrt werden, blickt Buchwald voraus: „Dann sind auch Taucher im Wasser — die müssen ungehindert arbeiten können.“ Und das bestenfalls so schnell wie möglich, so Buchwald: „Die Saison steht unmittelbar vor der Tür — da erwarten die Skipper im Hafen einen reibungslosen Ablauf.“

Ein Umstand, der auch Ulrich Langer klar ist: „Wir stehen in engem Austausch mit dem Bauamt — alle Seiten sind bemüht, dass die Schäden bis zum Saisonstart behoben sind.“ Dabei geht der TSK- Chef von Reparaturen ohne Komplikationen aus: „Das wird wieder verfugt — und gut ist.“

Ganz so einfach sei das nicht, macht Peggy Westphal deutlich: „Erstmal sind wir noch dabei, die genauen Umstände zu prüfen“, sagt die Bauamts-Chefin. „Das wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen — erst danach kann man realistisch einschätzen, wie lange die Ausbesserungsarbeiten dauern werden.“

Von Lennart Plottke

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