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Strand-Party – fast mit Tropen-Flair

Kühlungsborn Strand-Party – fast mit Tropen-Flair

Fast 600 Leute zog es am Dienstagabend ans Lagerfeuer am Kühlungsborner Strand vor dem Zugang 10

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Schon lange vor dem Anzünden des Feuers suchen sich die Gäste ihre Plätze am Strand.

Quelle: Fotos: Lutz Werner

Kühlungsborn. Im Frühjahr dieses Jahres machte eine schlechte Nachricht in Kühlungsborn die Runde: Die beliebten Strand-Partys mit Lagerfeuer und Live-Musik am Strand vor dem Zugang 10 werde es nicht mehr geben. Doch dann kamen mit Hardy Erdmann (36) und Dirk Hoffmann (37) vom Beach House zwei junge Gastronomen, die sich der Sache annahmen und die jahrzehntelange Tradition fortführten. Eigentlich retteten.

OZ-Bild

Fast 600 Leute zog es am Dienstagabend ans Lagerfeuer am Kühlungsborner Strand vor dem Zugang 10

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Ein Osterfeuer und 18 Sommer-Partys später zogen sie vorgestern Abend eine positive Bilanz. An einem tropischen Abend mit 26 Grad – und das fast schon im Herbst: Das Feuer loderte, der glühende Sonnenball tauchte ins spiegelglatte Meer, am Feuer, davor am Strand und oben auf der Promenade drängten sich wieder um die 500 bis 600 Menschen. Die Haus-Band „Hafenlotsen“ sorgte mit ihrer Musik für Stimmung. „Es war ein gewisses, auch finanzielles Risiko dabei. Aber das Konzept ist aufgegangen – wir haben es keinen Tag bereut, uns hier engagiert zu haben“, sagt Dirk Hoffmann. Denn an Party-Abenden im Juli und August „sind bis zu 1000 Leute gekommen, natürlich in erster Linie Urlauber, aber auch wieder viele Kühlungsborner“.

Rückblick: Strandkorbvermieter Jörg Schoof, der die Osterfeuer und die Sommer-Partys am Strand seit vielen Jahren veranstaltete, hatte kurz vor Ostern das Handtuch geworfen. Es gab neue Auflagen vom Staatlichen Amt für Landwirtschaft und Umwelt, deren Umsetzung ihm zu aufwendig war: Das Feuer durfte nicht mehr direkt den Strandsand berühren, Bierwagen und Bühne der Musiker nicht im Strandzugang vor der Düne stehen. Auch den Bereich um seine Hütte musste er einschränken.

„Kühlungsborn ohne Osterfeuer am Strand – das geht gar nicht. Wir waren uns damals sofort einig“, sagt Hardy Erdmann. „Okay, beim Osterfeuer haben wir auf die Schnelle ein wenig improvisiert. Dann aber das neue Konzept gestrickt, das Bewährtes übernahm und einiges Neues brachte“, so Erdmann. Auch Jörg Schoof und Hans-Peter Hundt mit seinem Laden an der Promenade seien als Partner wieder mit dabei.

Das Feuer steht jetzt auf einer großen Schale aus Stahl, der Bierwagen wird – wirklich ziemlich aufwendig – auf den Strand gezogen, die Musiker haben ihre kleine Bühne auf der Promenade. Leider ein wenig weit weg vom Feuer. „Das Holz kaufen wir seit ein paar Wochen grundsätzlich nur noch von der Forst – im Prinzip hat es Bio-Qualität“, sagt Erdmann. Die Hafen-Lotsen sind für die meisten Partys nach wie vor gesetzt, „wir hatten für mehrere Auftritte aber auch zwei andere Bands und einmal sogar einen DJ mit elektronischer Musik“, so Erdmann. „Wenn es keine neuen Auflagen gibt, die alles noch schwieriger machen, werden wir im kommenden Jahr bestimmt weitermachen“, kündigt Hoffmann an.

Die Gäste hatten, wie immer, einfach nur ihren Spaß und genossen den fast tropischen Abend am Strand. „Einfach nur schön“, sagte Aileen Goers (30) aus Berlin, die mit Ehemann Jens und den beiden Söhnen Tim und Lukas kam. Andrea Schlaugat (52) aus Wolmirstedt rückte gleich mit einer halben Klasse an. „Wir sind auf Klassenfahrt in Kühlungsborn. Diese romantische Party nehmen wir gern mit“, so die Lehrerin.

Lutz Werner

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