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Urlauberkinder forschen am Strand

Kühlungsborn Urlauberkinder forschen am Strand

Rerik ist Partner bei der Aktion „Mein mobiles Küstenlabor“ / Das „Labor“ hat Platz in einem Stoffbeutel

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„Noch haben wir solche Laborbeutel. Sie werden von den Urlaubern gut nachgefragt“, sagt Stefanie Quaas, die Leiterin der Kurverwaltung.

Kühlungsborn. Rosalia Anna, Luisa, Emma und Elena – vier- bis siebenjährige Urlauberkinder – sind konzentriert bei der Sache. Sie hocken im Strandsand, sammeln Muschelschalen und Seegras, finden im Seegras sogar Insekten. Sie packen ihre Funde in einen kleinen Plastikbecher. Animateurin Jenny Jezeorek schraubt den Deckel darauf, in den eine Lupe eingearbeitet ist. Jetzt können die Kinder jedes Detail ihrer Fundstücke in ganz großer Ansicht sehen. Sie staunen und lauschen aufmerksam Jennys Erklärungen.

OZ-Bild

Rerik ist Partner bei der Aktion „Mein mobiles Küstenlabor“ / Das „Labor“ hat Platz in einem Stoffbeutel

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Die Kurverwaltung des Ostseebades Rerik ist einer der Partner der Aktion „Mein mobiles Küstenlabor“. „Das ist eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung“, erklärt Stefanie Quaas, die Leiterin der Kurverwaltung. Das Ministerium und sein Partner bei der Aktion – die Initiative Wissenschaft im Dialog – rufen Wissenschaftsjahre aus, die sie stets unter ein bestimmtes Thema stellen. „Das Thema wird, durch solche populärwissenschaftlichen Aktionen wie das mobile Küstenlabor, den Menschen, vor allem Kindern, näher gebracht“, erklärt Stefanie Quaas. Im Wissenschaftsjahr 2016/17 gehe es um Meere und Ozeane. „Die Urlauber an Nord- und Ostsee sollen angeregt werden, das, was sie am Strand, im Flachwasser oder im Wattenmeer finden, näher kennenzulernen und zu verstehen“, so Quaas.

Das mobile Küstenlabor ist ein praktischer Stoffbeutel aus Leinen mit Trägerkordeln für längere Spaziergänge. Gefüllt mit einem kleinen Kescher, dem Lupen-Becher, einem großen Faltblatt mit Forschungsanregungen und methodischen Hinweisen sowie einem verständlich geschriebenen Wissenschaftsmagazin über die Meere und Ozeane der Welt für alle, die noch mehr wissen wollen.

Die Aktion läuft von Juli bis September. „Anfang Juni bekam ich einen Anruf aus dem Ministerium mit der Frage, ob wir mitmachen möchten. Ich musste da nicht lange überlegen“, erklärt Stefanie Quaas.

Das Ministerium schickte der Kurverwaltung 150 gefüllte „Labor-Beutel“ – kostenlos. Sie sind in Rerik bei der Kurverwaltung, im Heimatmuseum und bei Vorträgen zu Natur- und Landschaft in der Kösterschün zu haben. „Noch haben wir solche Beutel. Ich hoffe, sie reichen bis zum Ferienende. Denn sie werden wirklich gut nachgefragt. Wir haben mit dieser Aktion, die auch ein passendes Angebot ist, wenn mal kein Strandwetter ist, gute Erfahrungen gemacht“, so Quaas.

In Mecklenburg-Vorpommern sei Rerik, so die Leiterin der Kurverwaltung, das einzige Ostseebad, das mitmache. Weitere Partner sind der Zoo Rostock, das Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde, das Ozeaneum Stralsund sowie Jugendherbergen in Beckerwitz, Warnemünde, auf dem Darß, Rügen, Usedom.

Lütte, wie die Vier, mit denen Animateurin Jenny gestern Vormittag am Strand „forschte“, kann man damit natürlich nicht längere Zeit beschäftigen. Sie wollen Abwechslung. „Ich verbinde die kleine Forscher-Aktion gern mit Spaziergängen, bei denen ich mit den Kindern Steine und andere Naturmaterialien am Strand sammele, die wir später bemalen oder mit denen wir basteln. Das funktioniert ganz hervorragend“, sagt Jenny Jezeorek.

Lutz Werner

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