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Wassersportler brauchen mehr Parkplätze

Kühlungsborn Wassersportler brauchen mehr Parkplätze

Neben den Stellflächen der TSK am Hafen soll ein neues Areal zum Abstellen von Autos und Trailern entstehen

Kühlungsborn. Von der Idee bis zur Umsetzung kann es manchmal etwas dauern, vor allem dann, wenn komplizierte rechtliche Fragen zu klären sind. Die Idee von Wassersportlern und Geschäftsleuten am Kühlungsborner Hafen, die Kapazität der Parkplätze in Hafennähe durch einen privaten Platz zu erweitern, wurde immerhin schon im Bauausschuss diskutiert und erste Anfragen der Stadtverwaltung bei den Kreisbehörden wurden auch schon gestellt.

Gerade bei großen Events im Kühlungsborner Bootshafen wie dem heute beginnenden Dragon Grand Prix, einer hochrangigen international besetzten Segelregatta, sind die Kapazitätsgrenzen schnell erreicht. Das gilt vor allem für den rückwärtigen Bereich des Hafens, wo es an Parkplätzen für Bootstrailer und Zugmaschinen mangelt.

„Der Investor, der hinter dem Hafen ein Hotel bauen will, war so freundlich, uns das zurzeit noch leere Baufeld als Stellfläche für Trailer und Fahrzeuge zur Verfügung zu stellen. Sonst hätten wir ein Riesenproblem gehabt“, meint Dr. Peter Menzel, Vorsitzender des Segelclubs Kühlungsborn und Gastgeber des Dragon Grand Prix.

Eine feste Zusage, ob Kühlungsborn das beliebte Rennen für die Drachenklasse auch künftig ausrichten würde, wagt er aber noch nicht zu geben. „Spätestens dann, wenn mit dem Hotelneubau begonnen wird, werden uns Stellflächen fehlen“, meint Menzel. Rüdiger Kozian, der Vorsitzende des Yachtclubs, sieht das auch so. Er findet, dass bei der Planung des Hafens der Bedarf der Parkplätze nicht angemessen genug berücksichtigt worden ist. Zwar würden auf dem Parkplatz der Touristik Service Kühlungsborn GmbH (TSK) Stellflächen für Dauerlieger vorgehalten. „Aber der Hafen ist auch ein sehr beliebtes Ziel für Tagesgäste. Dieser Faktor wurde bei der Planung damals völlig unterschätzt.“

Um das Problem der fehlenden Parkplätze zu lösen, haben die Wassersportler des Ostseebades gemeinsam mit Gastronomen von der Hafenpromenade mit dem Landwirt verhandelt, dessen Felder sich in direkter Nachbarschaft zum Parkplatz der TSK befinden. „Der Landwirt würde eine Fläche von etwa sieben Hektar zur Verfügung stellen und selbst als Parkplatz bewirtschaften“, berichtet Rüdiger Kozian und rechnet mit Platz für bis zu 500 Fahrzeugen.

Als diese Idee im Bauausschuss behandelt wurde, gab es jedoch nicht nur Befürworter. „Das Thema wurde sehr kontrovers diskutiert“, berichtet Bauamtsleiterin Peggy Westphal. Ablehner hätten auch darauf verwiesen, dass der Weg vom Hafen bis zu diesem Platz nur geringfügig kürzer sei als bis zum Parkdeck in der Breitscheid-Straße. Aber Hans-Joachim Ollhoff, der Vorsitzende des Bauausschusses betont: „Wir finden die Idee grundsätzlich gut. Mit den Behörden muss jedoch geklärt werden, welche Vorgaben wir hinsichtlich des Küsten- und Naturschutzes zu erfüllen haben.“

Peggy Westphal verweist noch darauf, dass das Areal in der Nähe eines Naturschutzgebietes liegt. Wegen des Küstenwaldes hätte außerdem die Forstbehörde ein entscheidendes Wort mitzureden. „Wir haben in dieser Sache schon unsere Anfragen an die Fachbehörden gestellt“, informiert die Amtsleiterin.

Der Bauausschuss hatte sich knapp aber mehrheitlich für die Unterstützung des Vorhabens ausgesprochen. Außerdem soll die komplizierte Verkehrsführung am Hafenhaus neu geplant werden. Bei einer demnächst anstehenden erneuten Änderung des B-Planes könnte der Parkplatz schon als Ergänzung eingearbeitet werden, heißt es.

Rolf Barkhorn

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