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Windiger Saisonausklang im Hafen

Kühlungsborn Windiger Saisonausklang im Hafen

Den letzten Sturm haben die Yachten und Angelboote in der Kühlungsborner Marina unbeschadet überstanden.

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Felix Rewel ist froh, dass der Sturm der vergangenen Nächte keinen Schaden im Hafen anrichtete.

Quelle: Rolf Barkhorn

Kühlungsborn. Die See peitscht mit Wucht gegen den steinernen Wall und in regelmäßigen Abständen schiebt der Wind die Gischt über die Mole der Hafeneinfahrt. Aber die Böen sind längst nicht mehr so heftig wie in der Nacht zuvor. Da hatte der Wind mit Böen bis Stärke 10 (Beaufortskala) aus Nordnordost geweht.

Die Liste für den Kran ist gut gefüllt. Sobald das Wetter wieder stabil ist, beginnen wir mit dem Kranen.“Felix Rewel, 23,

Hafenmeister Marina Kühlungsborn

Felix Rewel ist erleichtert, dass der Sturm im Kühlungsborner Hafen keinen Schaden angerichtet hat. „Die Boote liegen sicher und geschützt. Da sollte auch nichts passieren“, meint der Hafenmeister der Marina. Als er früh zur Arbeit kam, hatte er gleich seine Morgenrunde gedreht und alle Anleger gründlich inspiziert. „Ein einziges Boot war nicht richtig vertäut, es fehlte nicht viel und es hätte sich losgerissen und dann unkontrolliert im Hafen bewegt. Zum Glück bekam ich es an der Spring (Festmacherleine, d.Red.) noch zu fassen“, berichtet Felix Rewel. Aus dem Vorrat des Hafens holte er noch schnell Leinen dazu und machte das Boot sturmsicher am Anleger fest. „Das kommt schon mal vor, dass sich Leinen lösen, entweder wurden sie nicht richtig befestigt oder das Material ist veraltet und reibt sich auf“, weiß der passionierte Segler.

Die Kontrollrunde im Hafen führen die Mitarbeiter täglich, also auch an gewöhnlichen Tagen, durch. Aber nach stürmischen Nächten, wie in dieser Woche, achten sie verstärkt auf die Vertäuung der Boote. Sollte außerhalb der üblichen Dienstzeit mal etwas Schwerwiegendes an den Anlegern passieren, dann kommen die Hafentechniker, die sich mit dem Bereitschaftsdienst abwechseln, auch nachts, um Abhilfe zu schaffen. „Die meisten Skipper sind mit unserem Service sehr zufrieden. Wir bekommen auch von den Gastliegern viel Lob“, freut sich der 23-jährige Kühlungsborner.

Für die Jahreszeit ist die Auslastung der Stege im Kühlungsborner Bootshafen augenscheinlich noch sehr hoch. Zwar befindet sich nur noch eine Handvoll Gastlieger in der Marina. Dafür aber sind die Stege der Dauerlieger noch fast voll belegt. „Viele Skipper haben das sommerliche Wetter im September noch ausgenutzt und uns damit die Saison etwas verlängert. Abschließender Höhepunkt war das verlängerte Wochenende zum Tag der Deutschen Einheit. Da war noch einiges los. Da kamen sogar noch etliche Gäste“, berichtet Hafenmeister Rewel.

Aber damit ist die Saison 2016 dann auch gelaufen. Die ersten Skipper haben schon damit begonnen, ihre Boote für das Auskranen vorzubereiten. „Der Terminkalender für den Kran ist schon gut gefüllt.

So ganz spontan geht das nämlich nicht. Wer den Kran braucht, muss sich bei uns anmelden. So wie das Wetter wieder stabil genug ist, werden wir damit anfangen, die Boote aus dem Wasser zu holen“, kündigt der Hafenmeister an.

Aber nur ein Teil der Dauerlieger nutzt diesen Service des Hafenteams. Andere lassen ihre Boote ganzjährig am Liegeplatz. Das trifft besonders für die kleinen Boote der Angler zu. Für die hat die spannendste Periode, die Zeit des Dorschangelns, auch gerade erst begonnen.

Die Öffnungszeiten im Hafenbüro wurden jetzt schon etwas reduziert. Im Sommer ist die Rezeption bis abends um 20 Uhr geöffnet. Jetzt schließt sie schon um 18 Uhr.

„Aber in den nächsten Wochen wird es schrittweise noch ruhiger werden. In den Wintermonaten schließen wir das Hafenbüro dann ganz“, erklärtHafenmeister Rewel.

Marina Kühlungsborn

400 Liegeplätze bietet der Bootshafen im Ostseebad Kühlungsborn, gut die Hälfte davon wird von Dauerliegern genutzt.

10 Mitarbeiter vom Hafenbetreiber Touristik Service Kühlungsborn GmbH sorgen im Saisonbetrieb für einen umfassenden Service von der Rezeption bis zur Hafentechnik. 25 Tonnen kann der Kran der Hafenanlage heben. Damit können die meisten gängigen Yachttypen aus dem Wasser gehoben oder eingesetzt werden.

Rolf Barkhorn

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