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Künstler und Schüler kreativ für Region

Nienhagen Künstler und Schüler kreativ für Region

Nienhäger Künstler Armin Stübe beteiligt sich mit mehreren Projekten an Kunst- und Kulturfestival

Nienhagen. Ob mit Malerei, Bildhauerei oder Architektur – das Kunst- und Kulturfestival regio:polis soll auch dieses Jahr die Regiopolregion Rostock verknüpfen. Unter dem Motto „Bildende Kunst vor der Haustür“ können sich engagierte Menschen melden und vom 26. Mai bis 18. Juni beim Festival mit allem mitmachen, was sich visuell zu dem Thema gestalten lässt. Mit dabei ist auch der Berliner und Nienhäger Künstler Armin Stübe.

 

OZ-Bild

Armin Stübe engagiert sich künstlerisch in der Region, plant Workshop und Ausstellungen.

Quelle: Foto: Beate Lenz

150 Jahre feiert die Freiwillige Feuerwehr Nienhagen in diesem Jahr. Für Armin Stübe Grund genug, sich künstlerisch mit dem Thema auseinanderzusetzen. Seit 2014 hat der 69-Jährige ein Atelier in Nienhagen. Zusammen mit Schülern der Conventer Schule Rethwisch möchte der gebürtige Rostocker in einem Workshop einen Kalender zum Thema erarbeiten. Beim Neujahrsempfang in Nienhagen hätte er Schüler der Schule kennengelernt und sie angesprochen. Nach Absprache mit Lehrer und Schulleitung geht es am 2. März in der Schule los.

„Ich habe viel Material bestellt. Jeder soll auf einem Blatt montieren und collagieren“, sagt Armin Stübe. Von Acrylfarben bis Faserstifte – das „Werkzeug“ stehe den zwölf Schülern, die am Workshop teilnehmen, frei. Für die Inspiration und für die Collagen hat sich Armin Stübe schon Fotos von alten und neuen Fahrzeugen der Wehr von Wehrleiter Birger Mendrina schicken lassen. Die Landschaft und Sehenswürdigkeiten, wie die Kirche in Rethwisch, sollen mit eingearbeitet werden, so die Idee des Künstlers. Der Kalender soll dann auf der Feier zum 150-jährigen Bestehen im Mai übergeben werden.

Der Workshop ist nicht das einzige Projekt, welches Armin Stübe im Rahmen des Kunst- und Kulturfestivals in Angriff nimmt. „Kunstsalon“ nennt er die Ausstellung, die im Nienhäger Hotel Strand 26 zu sehen sein wird und seine Werke zeigt. „Im nächsten Jahr können andere Künstler dazukommen. Das soll sich entwickeln“, sagt er. Eine weitere Ausstellung, „Sommergäste II“ ist in der Konditorei Ottilie in Börgerende geplant und ist eine Fortsetzung der Schau aus dem vergangenen Jahr.

Armin Stübe lebt und arbeitet in Berlin. Bis 2015 unterrichtete er dort am Institut für Lehrerausbildung. Seitdem habe er mehr Zeit für die Kunst und engagiere sich. Weil er und seine Frau Beate Stübe näher an die Ostsee wollten, gaben sie das Haus seiner Großeltern in Rostock 2013 auf und richteten sich in Nienhagen ein. „Ich möchte gerne alles beleben und die Sachen, die da sind, miteinbeziehen“, so Stübe über sein künstlerisches Engagement. Das Kunst- und Kulturfestival regio:polis sei eine Motivation. Zudem freue er sich über die Unterstützung der Gemeinde.

In den vergangenen Jahren waren die Themen für das Festival offen, erinnert sich Projektkoordinatorin Nadine Boese. „Wir haben dann festgestellt, dass die Kulturschaffenden ein festes Thema besser finden.“ Während im letzten Jahr die Literatur vor der Haustür Thema war, ist es in diesem Jahr die Bildende Kunst mit dem Fokus auf visuell gestaltete Kunst, also Malerei, Grafik, Bildhauerei, Architektur, Kunstgewerbe/-handwerk und Fotografie. Vor allem kleine Vereine würden das Angebot des Kunst- und Kulturfestivals nutzen. „Denen fehlt oft das Geld, um die Veranstaltung marketingtechnisch zu kommunizieren“, sagt Nadine Boese. „Wir unterstützen beim Marketing und Bekanntmachen. Wir stellen uns als Kulturregion dar und bilden das ab, was in der Region passiert.“ So wird es ein Programmheft geben, welches zwischen Ribnitz-Damgarten, Neubukow und Teterow ausliegt. Es enthält Veranstaltungen in der Region für die Region. Zudem wird das Festival über Plakate beworben.

Neben Armin Stübe haben sich Kristin Schröder mit Veranstaltungen in der Alten Büdnerei/Café in Kühlungsborn, Bernadette Maria Roolf und Jan Witte-Kropius mit offenen Atleiers aus Neu Karin, die Jugendkunstschule in Bad Doberan, der Kunstverein Roter Pavillon sowie das Bürgeraus Neubukow für das Festival angemeldet.

Regiopolregion Rostock

Die Regiopolregion Rostock ist eine regionale Plattform und Interessensvertretung. Auf lokaler Ebene werden wirtschaftliche, wissenschaftliche, soziale und kulturelle Akteure vernetzt und die Potenziale der

Regiopolregion in der Öffentlichkeit und in der Politik sichtbar gemacht. Die Regiopolregion Rostock umfasst die Hansestadt sowie den Landkreis Rostock und den Mittelbereich

Ribnitz-Damgarten.

Ziel ist die Förderung des

Austausches und der Vernetzung,

sodass sich die Regiopolregion

Rostock als leistungsfähiger Standort behauptet und ein attraktives

Lebens- und Arbeitsumfeld bietet.

Anja Levien

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