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Aus Frottee-Handtüchern werden Teddybären

Jörnstorf Aus Frottee-Handtüchern werden Teddybären

Vorweihnachtlicher Kunst-Markt in Jörnstorf am Wochenende / 35 Aussteller präsentierten Kunst und Handwerkliches / Tausende Besucher

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Doris Lindemann und ihr Moritz Hantsch (13) präsentieren Teddybären der besonderen Art.

Quelle: Fotos: Katarina Sass

Jörnstorf. Der Kunst-Markt im Hotel Störtebecker in Jörnstorf hat auch an diesem Wochenende tausende Besucher angelockt. Wer auf der Suche nach ungewöhnlichen Geschenkideen war, kam bei dieser Vielfalt in Kauflaune. Es gab außerdem Musik vom „Stern-Chor“ aus Kröpelin.

 

OZ-Bild

Hier präsentieren sich 35 Künstler und Kunsthandwer-ker aus der Region, aber auch aus Irland.“Klaus Lindemann, Organisator

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Es ist toll hier. Wir stellen seit acht Jahren hier aus und es lohnt sich jedes Mal.“Petra Stephan, aus Meyenburg

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Hier präsentieren sich 35 Künstler und Kunsthandwer-ker aus der Region, aber auch aus Irland.“Klaus Lindemann, Organisator

Wer kennt sie nicht, die guten alten Frottee-Handtücher aus DDR-Zeiten, die jahrzehntelang halten und meist extravagant bunt sind. Geht es nach Doris Lindemann lassen sie sich auch schmuckvoll drapieren. Sie bastelt aus den Handtüchern und aus Putzlappen Teddybären. Ihre kleine Sammlung hat sie auf dem Kunst-Markt ausgestellt. Auf die Idee kam sie mit der Geburt ihres Enkels, dem sie ein besonderes Geschenk machen wollte vor neun Jahren. „Ich hatte mal ein Set mit Stoff und Schnittmuster für einen Teddy gekauft“, erzählt Doris Lindemann, deren Mann den Kunst-Markt veranstaltet. Dann habe sie begonnen Schnittmuster auf Frottee-Handtücher zu legen und die Formen auszuschneiden. Arme, Beine, Körper, Kopf und Ohren. „Vor dem Fernseher habe ich dann die einzelnen Teile mit der Hand zusammengenäht.“ Gefüllt mit Füllwatte, Gelenken an Armen und Beinen und einem kleinen Apparat für die Brummstimme nähte sie alles zusammen und versah den Kopf mit Knopfaugen. Fertig ist ein Teddy, der aussieht wie eines seiner berühmten Plüschkollegen von Steiff. Sie eignen sich zwar nicht zum Kuscheln, aber sie sind Sammlerstücke. „Ich mache das nur aus Spaß an der Freude. Ich will daraus keinen Zwang werden lassen“, sagt Doris Lindemann. Ihr Mann hat den Kunst-Markt ins Leben gerufen. Seit 2008 findet er zwei Mal jährlich statt. Er selbst ist Maler durch und durch, gibt Malkurse.

„Ich habe aber erst im Ruhestand mit dem Malen angefangen“, erklärt der studierte Bauingenieur. Er hat sich vor allem auf Pastell-Malerei spezialisiert. In der von ihm gegründeten Vereinigung „Mecklenburger KunstHand“ sind Künstler aus der Region vereint. „Wir sind kein Verein, aber wir treffen uns regelmäßig und stehen im Austausch miteinander“, sagt Lindemann. Von Konkurrenz sei keine Rede. Der Großteil der 35 Aussteller auf dem Kunst-Markt seien Teil dieser Gruppe und Veranstalter.

Vertreten waren Produkte aus Filz, Wolle, Holz, Glas, Leder, es gab Schmuck und Keramik, Bilder und Gestecke zu kaufen. Petra Stephan ist mit ihrem Mann Jörg seit acht Jahren dabei. Sie präsentierten sich mit einem Stand, an dem sie Gebrauchsgegenstände aus Keramik angeboten haben. „Uns gefällt es hier sehr gut. Wir würden den weiten Weg nicht antreten, wenn es sich nicht lohnen würde“, sagt das Ehepaar aus Meyenburg in Brandenburg. Sie verbinden den Aufenthalt im Norden mit einem kleinen Urlaub im Hotel Störtebecker. Großes Lob kam von den Beteiligten für die traditionelle Eröffnungsrede von Neubukows Bürgermeister Roland Dethloff, obwohl Jörnstorf zu Biendorf gehört.

Katarina Sass

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Die Künstler der Interessengemeinschaft „Mecklenburger-Kunst-Hand“ führen am 5. und 6.

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