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Beim 35. Rock & Pop-Preis im Finale

Kröpelin Beim 35. Rock & Pop-Preis im Finale

Die Kröpeliner Hardrocker von Iron Horses sind für Preis-Konzert in Siegens Siegerlandhalle nominiert

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„Alle Achtung, dass sie so weit gekom- men sind. Zumal die Horses einige Schicksalsschläge erleiden mussten und nie aufgege- ben haben.Rüdiger Kropp, Dorfrock-Chef von Schmadebeck

Kröpelin. „Ich hatte am Samstag Post bei mir im Briefkasten: Im Juli hatten wir uns zum Deutschen Rock & Pop-Preis beworben und wir wurden genommen – in der Kategorie ,Deutscher Hard Rock-Preis’“, erzählt freudig Sebastian „Babschke“ Wegner, der Sänger der Kröpeliner Band Iron Horses. „Fünf Bands wurden für das Finale nominiert, von insgesamt 90 in dieser Sparte – wir gehören hier also zu den fünf besten Hardrockbands“, sagt Babschke weiter.

 

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Iron Horses aus Kröpelin: von links Lou, Manu, Babschke und Gino. FOTO (M): IRON HORSES

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„Ich finde es super, dass so wieder mal gezeigt wird, dass es auch im Norden gute handgemachte Rock- und Hard- rockmusik gibt.Thomas Lehner, Rockgitarrist aus Detershagen

Zur Bewerbung hatten die Kröpeliner Musiker ihre Album-Songs „Punicher“ und „Black Leather“ eingesandt sowie ein Art Lebenslauf der am 26. August 2000 gegründeten Band, die unter anderem schon mit Rock-Größen wie Saxon , Doro, Alice Cooper, Torfrock, Rose Tattoo, in Extremo, Slade, CCR und T-Rex auf der Bühne stand.

In der aktuellen Ausgabe vom „Musiker-Magazin“ heißt es über diesen Wettbewerb: „Am 9. Dezember werden in der Siegerlandhalle in Siegen über 1000 Musikerinnen und Musiker zusammenkommen, um sich beim Deutschen Rock & Pop-Preis, Deutschlands ältestem und erfolgreichstem Wettbewerb der Popularmusik, auszutauschen und live zu präsentieren. Auf diesem künstlerischen Wettbewerb werden sich ca.

80 Einzelinterpreten und Bands aus den unterschiedlichsten musikstilistischen Bereichen der Rock- und Popmusik mit jeweils einem Song live den Juroren und dem Publikum vorstellen“.

„Wir haben uns auch in den Kategorien ,Bester Hardrock-Sänger’, ,Bester Hardrock-Gitarrist’ und ,Beste Live-Show’ beworben“, ergänzt Horses-Sänger Babschke und betont: „Die Teilnahme an diesem Wettbewerb um den zweitgrößten deutschen Musikpreis nach dem Echo ist natürlich eine große Möglichkeit für uns, sich einer breiten Masse zu präsentieren. Zudem sitzen dort auch viele Plattenbosse, Manager und so weiter. Wir fahren da erstmal hin, wollen da spielen und so sein, wie wir so sind – live natürlich“.

„Musikgrößen wie Pur, Juli, Yvonne Catterfeld, Pasquale Aleardi oder Luxuslärm“ hätten an diesem Wettbewerb bereits teilgenommen und ihn als Sprungbrett für ihre Karriere genutzt, heißt es im Musiker-Magazin (2/2017).

Und der Initiator des Rock & Pop-Preises sowie Gründer des veranstaltenden Deutschen Rock & Pop-Musikerverbandes, Ole Seelenmeyer, hatte dem Magazin in einem früheren Online-Interview dazu gesagt:

„Unser Fokus liegt darin, Musiker aus ganz Deutschland und aus allen musikstilistischen Bereichen zusammenzubringen. Der Austausch untereinander, die Vernetzung und die Neugier und Offenheit, von den anderen zu lernen und sich inspirieren zu lassen, ist unsere Mission“.

„Ich finde es gut, dass eine Band ihren Traum lebt und das machen die Iron Horses“, sagt Thomas Lehner aus Detershagen, Gitarrist der Band Five men on the rocks und ergänzt: „Sie leben zum Teil Iron Horses, nutzen die Chance sich präsentieren zu können, bleiben ihrer Linie treu und schreiben ihre eigenen Songs – das finde ich toll“.

Der erfahrene Rockmusiker – er steht seit 40 Jahren auf der Bühne – erkennt auch ausdrücklich an, dass die Gruppe zwei „gravierende“ Umbesetzungen beachtlich gut überstanden und sich „dabei musikalisch verbessert“ hätte. „Jede Um- oder Neubesetzung wirft normalerweise eine Band zurück“, erklärt Thomas Lehner. Er findet es zudem super, dass so wieder mal gezeigt werde, „dass es auch im Norden gute handgemachte Rock- und Hardrockmusik gibt“.

Der Schmadebecker Dorfrock-Initiator und Rockmusikfreund Rüdiger Kropp sagt zu der Nominierungsnachricht: „Die Horses haben im Jahr 2003 bei uns auf dem VIII. Dorfrock in Schmadebeck gespielt und sie haben ihre Probenräume hier bei uns in Kröpelin von der Stadt erhalten.

Alle Achtung, dass sie jetzt so weit gekommen sind. Zumal die Horses einige Schicksalsschläge erleiden mussten und trotzdem nie aufgegeben haben. Ich verfolge das immer so ein bisschen, was sie gerade machen und wenn sie damit etwas weiter nach oben kommen, dann gönnen wir ihnen das auch. Wir wünschen alles Gute“.

Thomas Hoppe

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