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Fotofestival: Grenzgänger vor der Kamera

Bad Doberan Fotofestival: Grenzgänger vor der Kamera

Die ersten Bilder sind eingereicht / Noch bis 18. September können Motive geschickt werden / Ausstellung im November

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Wildnis und Menschenwerk auf einem

Quelle: „warten Auf Dem Bus“ Betitelt Birke Sander Ihr Bild.

Bad Doberan. Eine Schnecke kriecht über einen Fußweg, ein Baum wächst auf einer Ruine, ein gemauertes Wartehaus steht im Wald – die Fotos könnten unterschiedlicher nicht sein und zeigen doch alle das Gleiche: Grenzgänger. Bereits 58 Bilder sind für das Fotofestival „Grenzgänger – Zwischen Wildnis und Menschenwerk“ bei Projektkoordinator Frank Emmerich eingegangen.

OZ-Bild

Die ersten Bilder sind eingereicht / Noch bis 18. September können Motive geschickt werden / Ausstellung im November

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Noch bis zum 18. September kann jeder zur Kamera greifen und mitmachen. Gesucht werden Motive, die die Interaktion zwischen Natur und Kultur, Umwelt und Architektur, Stadt und Land zeigen – lokal, Mecklenburg-Vorpommern- und deutschlandweit.

Natur-, Architektur- und technische Fotografie: „Fotofreunde aus verschiedenen Welten treffen sich hier beim Festival wieder, wie die Sichtung der bisherigen Fotos ergab. Genau das ist unser Ziel“, sagt Initiator Volker Miske. Mitmachen kann jeder: „Entscheidend ist nicht die ,dicke’ Kamera mit teurem Objektiv, sondern das Motiv“, sagt Volker Miske. „Ein Schuss mit der Kamera des Mobiltelefons kann schon preisverdächtig sein.“ Denn unter den Einsendungen wählt eine Fachjury die besten 20 aus. Diese werden im Doberaner Münster und im Kornhaus gezeigt. Unter ihnen wird der Hauptpreis „Goldener Turmfalke“ sowie der Publikumspreis „Goldener Turmfalke“ vergeben. Zudem vergibt die Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde als Partner des Festivals einen Sonderpreis.

„Wir freuen uns besonders, dass sogar das Symboltier des Festivals, der Turmfalke, der im Münster lebt, fotografiert wurde.“ Auch die Dohlen des Gotteshauses wurden schon mit der Kamera festgehalten.

Doch die Fotografen waren nicht nur auf dem Klostergelände unterwegs. Auch ungewöhnliche Themen wie der Friedhof würden thematisiert, sagt Volker Miske. So wurde ein Motiv eingereicht, das einen Grabstein zeigt, der langsam zuwächst. „Da lässt man Natur, Natur sein.“ Ein anders Bild zeigt eine Butterblume, die aus einem Gulli wächst, ein weiters ein grünes Blatt, das sich zwischen den Pflastersteinen behauptet. Wie der Mensch auf die Natur einwirke, zeige auch ein Foto, das einen umgesägte Baum abbildet. „Die Sägespuren sind zu erkennen“, sagt Volker Miske, der die bisherige Resonanz auf das Fotofestival ganz gut findet. „Offenbar liegt vielen Menschen das Verhältnis zwischen Mensch und Natur, Kultur und Natur am Herzen“, sagt Volker Miske, der selbst gerne fotografiert und als Kamermann bei Fernsehproduktionen hilft. „Faszinierend an der Fotografie ist für mich, dass man einen Moment einfangen und diesen später in Ruhe inhaltlich analysieren und anderen erklären kann“, so der wissenschaftliche Leiter des Fotofestivals.

Doch beim Festival, das dieses Jahr zum zweiten Mal stattfindet, geht es nicht nur um die Fotografie, sondern vor allem auch um Umwelt- und Naturbildung. Daher finden erstmals Sonderveranstaltungen für alle Foto-, Natur- und Kulturinteressierte statt.

So wird heute von 10 bis 13 Uhr eine Führung durch den Hütter Wohld angeboten. Unter Leitung von Dipl.-Biologin Ina Sakowski erfahren Teilnehmer etwas über die Entstehungsgeschichte des Naturschutzgebietes, das Gewässersystem, die Hydrologie und fischereiliche Nutzung, die forstliche Bewirtschaftung, die Tier- und Pflanzenwelt und die Rolle der Zisterzienser. Auch hier lassen sich bestimmt einige Grenzgängermotive finden. Treffpunkt für die Führung von 10 bis 13 Uhr ist in Hütten auf dem großen Parkplatz am Ende der Zufahrt aus Parkentin. Die Teilnahme kostet zwei Euro, ermäßigt einen Euro.

20 Bilder werden in Ausstellung gezeigt

20 Bilder werden vom 13. November bis 20. November im Doberaner Münster und vom 21. November bis 3. Dezember im Kornhaus ausgestellt.

Sie werden von einer Jury aus allen Einsendungen ausgewählt. Die Ausstellungsbesucher können per Stimmzettel über den Publikumspreis entscheiden.

200 Einsendungen hat die Fachjury des Fotofestivals „Grenzgänger – Zwischen Wildnis und Menschenwerk“ 2015 erreicht. Bis zum 18.

September können alle Freizeit- und Berufsfotografen aus ganz Deutschland ihre Bilder für dieses Jahr digital einreichen, wenn möglich in einer Auflösung, die sich für einen DIN-A1-Druck eignet.

Datenträger können per Post an Kornhaus e.V., Klosterhof 2, 18209 Bad Doberan oder per Mail an f.emmerich@kornhaus-doberan.de geschickt werden.

Anja Levien

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