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Premiere bei „Theatersansibar“: Am 11. Juni gibt’s in der Kösterschün einen „Mord am Kuhberg“

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Freut sich auf die Premiere am 11. Juni in der Reriker Kösterschün: das Ensemble von „Mord am Kuhberg“.

Quelle: Fotos: Sabine Hügelland

Rerik. Euphelia Donner ist der festen Überzeugung: Da ist ein Mord geschehen! Ihr Instinkt rüttelt an ihrer kriminalistischen Spürnase und lässt die Hausdame weiterhin Augen und Ohren offen halten. Das bringt sie und ihren „Assistenten“ Atze Knorkenbein (Petra Lengler) in prekäre Situationen. Was genau in der Villa Strohmann geschah, nachdem sich die Erben des Verstorbenen in seinem Haus versammelten, erfahren die Zuschauer zur Premiere von „Theatersansibar“: am 11. Juni ab 19.30 Uhr zur schaurig schönen Kriminalkomödie „Mord am Kuhberg“ in der Reriker Kösterschün. Im Anschluss steht traditionell eine Premierenfeier mit dem beliebten Sansibar-Büffel an.

Begrenzte Kapazitäten

Karten: 8 (mit Kurkarte 7 Euro); Kurverwaltung (Dünenstraße 7), Abendkasse

In den Saal passen maximal 100 Zuschauer – Vorverkauf wird empfohlen.

Die Abendkasse und die Bar in der Kösterschün sind bereits ab 18.30 Uhr geöffnet.

Infos: ☎ 038 296/78 429

Am 12. Juni und 18. Juni wird es um 19.30 Uhr weitere Aufführungen des Stücks geben. Eine Inszenierung frei nach „Mord im Moor“ von Jochen Wiltschko. Idee und Umsetzung von und mit „Theatersansibar“

unter der Leitung von Xenia Fitzner. Reinschnüffeln konnten Hobby-Spürnasen bereits während einer öffentlichen Probe im vergangenem Jahr – doch da wurde nur ein sehr kleiner Teil verraten. So dürfte es für die Theaterbesucher eine ganz besondere Freude sein, Euphelia Donner bei ihrem Abenteuer zu begleiten. Sie wird gleich von zwei Akteuren gespielt: von Annett Gode und Katrin Arndt. Warum das so ist – nun, das soll doch der Theaterbesucher selbst herausfinden. „Es ist gut, dass wir jetzt Durchläufe proben, um zu sehen, wo noch Hänger sind“, sagte Katrin Arndt.

Das Stück ist ein Klassiker. Ein Krimi mit Spannung und Humor, der dem Publikum zeigen wird, wie gut die Schauspieler des „Theatersansibar“ geworden sind, mit welcher Herzenslust sie auf der Bühnen stehen und in fremde Rollen schlüpfen. Schon bei der Kostüm-Probe war die Vorfreude auf die Premiere zu spüren. Die Schauspieler waren in Hochform. „Mein Mann ist Anwalt“, wiederholt Anni Strohmann (Karen Siegert) immer wieder voller Stolz. Kurz darauf gilt sie als ermeuchelt. Mehr soll an dieser Stelle nicht verraten werden – außer vielleicht, dass Hans-Peter Strohmann (Dietbert Korge), Bruder des Anwalts, sturzbetrunken, seinen geliebten Whisky in der einen, die junge Geliebte Karin (alias Kirsten Grapentin) an der anderen Hand, als Arzt über die Bühne torkelt und dabei seinen Spaß hat.

Wie auch die anderen Darsteller hervorragend und vor allem leidenschaftlich ihren Part spielen.

Beachtlich: Hier sind keine ausgebildeten Schauspieler am Werk, sondern einheimische Enthusiasten mit Liebe zum Theaterspiel. Neu hinzu gekommen ist Kerstin Lange, die den zwielichtigen Anwalt Klaus-Rüdiger Strohmann spielt. „Ich kennen viele Mitstreiter – so macht das Spiel besonderen Spaß“, sagt die pharmazeutisch- technische Assistentin. „Nur das Auswendiglernen des Textes brauchte ein wenig. Da fehlt die Übung.“

„Die Darsteller haben eine große Eigenständigkeit an den Tag gelegt, denn ich war einige Zeit in Asien, und trotzdem gingen die Proben weiter“, sagt Xenia Fitzner, die das eigene Theaterspielen aufgab, Dozentin im Bereich Heilpraxis ist und kürzlich auf dem Campingplatz ein Seminar- und Yogazentrum eröffnete. „Viele kommen erst 19 Uhr von der Arbeit direkt zur Probe. Sie haben viel geleistet und sind sehr gut miteinander eingespielt.“

Der nächste Theaterhöhepunkt wird am 17. Juni um 20 Uhr sein. Dann tritt die international erfolgreiche Künstlerin Bridge Markland mit „Faust in the box“ – Goethes Faust I für die „Generation Popmusik“ – auf den Campingpark in Rerik auf.

Sabine Hügelland

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