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Internationales Gitarren-Festival feiert Jubiläum

Internationales Gitarren-Festival feiert Jubiläum

Das Musik-Event in der Kunsthalle Kühlungsborn erlebt vom 19. bis 26. August die 25. Auflage / Sechs Konzerte werden gespielt

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Franz N. Kröger lädt zum Jubiläums-Festival in die Kunsthalle Kühlungsborn ein.

Quelle: Lutz Werner

Kühlungsborn Das Internationale Gitarren-Festival in der Kunsthalle Kühlungsborn feiert vom 19. bis 26. August seinen 25. Geburtstag. Es ist eines der ältesten Musik-Festivals in Mecklenburg-Vorpommern unter denen, die nach der Wende neu gegründet wurden. Franz N. Kröger, der Leiter der Kunsthalle, ist der „Gründervater“ des Events.

Internationales Gitarren-Festival in der Kunsthalle Kühlungsborn, Ostseeallee 48, 19. bis 26. August. Alle Konzerte beginnen um 20 Uhr. Tickets kosten 17 Euro. Programm:

www. kunsthalle-kuehlungsborn.de

Als Sie, der brasilianische Gitarrist und Komponist Jaime Zenamon und weitere Enthusiasten das Festival im Sommer 1992 aus der Taufe hoben – glaubten Sie daran, dass das Baby groß werden würde?

Franz N. Kröger: (lacht) Groß ist es ja nie geworden. Das wollten wir auch gar nicht. Aber erwachsen. Ja, ich war vom Anbeginn vom Konzept überzeugt, davon, dass wir hier etwas Nachhaltiges machen.

Was ist das Besondere am Konzept?

Kröger: Wir wollten ein kleines, feines Festival für die wunderschöne Halle direkt am Meer mit ihrer großartigen Akustik. Konzerte für 100 oder ein paar mehr Konzertbesucher – mehr passen nicht rein. Dargeboten von Solisten oder kleinen Gruppen, die auf dem Podest, das bei uns die Bühne ersetzt, spielen können. Und immer hochkarätige Besetzungen aus der internationalen Gitarren-Szene – oder Nachwuchsmusiker, die auf dem Sprung nach ganz oben sind. Das funktioniert bis heute.

Wo ordnen Sie das Kühlungsborner Festival in der Musiklandschaft von Mecklenburg-Vorpommern ein?

Kröger: Wir haben längst eine überregionale Ausstrahlung erreicht. Das wird besonders beim Stammpublikum deutlich, das zum Festival teilweise aus ganz Deutschland anreist. Und wir sind unter den Festivals, die nach der Wende in MV neu gegründet wurden, eines mit der längsten Kontinuität.

Was wird diesmal geboten?

Kröger: Es stehen vom 19. bis 26. August sechs Konzerte auf dem Programm. Darunter nur ein Konzert mit Ausflügen in die Klassik. Ansonsten wird alles gespielt, was Gitarren-Musik beim Publikum so populär gemacht hat – das reicht bis hin zu Rock und Pop.

Wer wird das Auftaktkonzert spielen?

Kröger: Wir beginnen am kommenden Freitag mit einer Nacht der Jazz-Gitarren – mit Martin Taylor, Ulf Wakenius, Andreas Dombert und Paulo Morello. Der Brite Taylor und der Schwede Wakenius sind so ziemlich das Beste, was diese Szene zu bieten hat. Hier wird auch ein weiteres Merkmal unseres Festivals deutlich – die Mundpropaganda. Ulf Wakenius hatte schon im letzten Jahr hier gespielt und jetzt Martin Taylor davon überzeugt, dass dies ein guter Ort für Gitarren ist. An Taylor wären wir sonst kaum herangekommen.

Sie freuen sich bestimmt auch sehr auf das zweite Konzert am Sonnabend?

Kröger: Auf jeden Fall. Dann werde ich endlich wieder meinen alten Freund Jaime Zenamon begrüßen können, der zu den Mitbegründern des Festivals gehört. Jaime wird gemeinsam mit der Sängerin Renata Ribeiro Bueno auftreten. Sie kommt, wie er, aus Brasilien. Acoustic Guitar trifft große Stimme – ein atemberaubendes Konzert. Das wird so ein bisschen wie „Die Schöne und das Biest“.

25 Jahre Internationales Gitarren-Festival in Kühlungsborn – wie wird das gefeiert?

Kröger: Einen Festakt oder dergleichen wird es nicht geben. Wir feiern die Gitarristen und ihre tolle Musik. Das ist das schönste Geschenk, das wir unserem treuen Stammpublikum machen können.

Nach dem Konzert, so ist es bei uns Brauch, können Publikum und Musiker bei einem Glas Wein ins Gespräch kommen. Manchmal wird es dann etwas später. Für Besucher, die alle Konzerte erleben wollen, gibt es wieder das Festival-Ticket: Sechs Konzerte für 70 Euro.

Interview von Lutz Werner

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