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Kühlungsborn-West auf 170 Seiten

Kühlungsborn Kühlungsborn-West auf 170 Seiten

Heute erscheint die neue Broschüre über die architektonische Entwicklung dieses Stadtteils

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Annabell Hecker, Azubi in der Stadtverwaltung, steht mit der Broschüre vor dem „Haus Kühlungsborn“ in der Hermannstraße. Zu DDR-Zeiten diente es als Kinderheim. Nach der Wende übernahm die AWO das Gebäude. FOTO: MATHIAS OTTO

Kühlungsborn. Ein Stadtteil zusammengefasst auf 170 Seiten: In einer Broschüre, die heute erscheint, wird der Westen von Kühlungsborn vorgestellt. Einwohner berichten hier über die Entwicklung des ehemaligen Ostseebades Arendsee und beschreiben gleichzeitig die wichtigsten Straßenzüge. Vor allem aber einzelne Gebäude und ihre Entwicklungsgeschichte.

2000 Broschüren wurden gedruckt

Die Broschüre „Ortsteil Kühlungsborn West – Architektur und Geschichte im ehemaligen Arendsee“ wurde 2000 Mal gedruckt.

Erhältlich

„Die Idee dahinter: Die Geschichte des Ortes niederschreiben, bevor viele Informationen verloren gehen. Wir wollen ein Heft herausgeben, dass mehrere Jahrzehnte Bestand haben soll“, so Marita Karl von der Stadtverwaltung und gleichzeitig Vorsitzende des Kühlungsborner Heimatvereins. Sie ist froh, dass die Broschüre endlich fertig ist und nun vorgestellt werden kann. „Fast ein Jahr lang haben wir daran gearbeitet“, sagt sie. Zusammen mit dem Sanierungsträger der Stadt und dem Fotografen René Legrand wurde an diesem Heft gearbeitet.

„Uns erreichen immer wieder Anfragen von Urlaubern, die die Stadt noch aus DDR-Zeiten kennen. Viele haben als Kind hier ihre Ferien verbracht“, so Marita Karl. Aber auch Einheimische und Zugezogene haben sich mehr Informationen über ihren Ort gewünscht, mehr Informationen über die Häuser, in denen sie heute wohnen oder die in ihrer Nachbarschaft stehen.

Alle Gebäude, die zum Prädikat „historisch wertvoll“ zählen, wurden schließlich für diese Broschüre berücksichtigt. Sie zählt dazu unter anderem das Vorzeige-Objekt „Hotel Hansa-Haus“ auf. Als Hotel 1906 eröffnet, war es zu Kriegszeiten ein Lazarett und später zusammen mit dem „Hansa-Haus II“ in der Hermannstraße ein Kinderheim und Hilfsschule. In der Broschüre werden bauliche Merkmale dargestellt und Details beschrieben. Etwa, dass in der Eingangshalle Portraits von Meeresgottheiten zu sehen sind. Auch welche baulichen Veränderungen in den vergangenen sieben Jahrzehnten vorgenommen wurden. Das Haus wurde etwa 1995 instandgesetzt und 2013 umgebaut. Auch zwei Fotos aus den Jahren 1928 und 1934 sollen die Veränderungen zur heutigen Zeit verdeutlichen. René Legrand hat die aktuellen Fotos geschossen. „Es war eine große Herausforderung. Jedes Haus sollte die gleiche Behandlung bekommen“, beschreibt er und meint etwa Kontraste und die Umgebung der Gebäude.

Besonderheiten hatte er im Detail aufgenommen. Seine Fotos sind größtenteils im Frühjahr und Sommer entstanden. In der Zeit, in der Bäume, Büsche und Rasenflächen in einem kontrastreichen Grün erscheinen. „Ich habe außerdem gewartet, bis der Himmel größtenteils wolkenfrei war. Denn diese Häuser haben ein frisches Grün und schönes Wetter verdient“, erklärt der Fotograf.

Eine Broschüre mit historischen Gebäuden in der Ostseeallee gibt es seit vier Jahren. „Dieses Heft wird demnächst überarbeitet. Außerdem planen wir ein gleiches Heft für Kühlungsborn-Ost. Im Januar beginnen wir mit damit“, so Marita Karl. Sie wünscht sich in diesem Zusammenhang noch Anregungen aus der Bevölkerung. „Wer Informationen und alte Fotos von historischen Bauten im gesamten Stadtgebiet hat, kann sich gerne bei uns melden“, sagt die Kühlungsbornerin.

Mathias Otto

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