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30 Vereine wirkten beim 23. Sommerspektakel im Ostseebad mit / Von Freitag bis Sonntag Musik und Tanz

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Die Prinzengarde vom Faschingsklub Kühlungsborn wirkte an vorderster Stelle im Samba-Umzug mit.

Kühlungsborn. Viel nackte Haut. Laute Musik. Konfetti- und Bonbonregen. Seifenblasen. Vor allem aber viele verrückte sympathische und ausgelassene Menschen in bunten Kostümen – das war das Sommerspektakel in Kühlungsborn unter dem Motto „Von Rio bis zum Fulgengrund – Samba, Cha Cha kunterbunt“. Zum 23. Mal hatte es der FKK – der Faschingsklub Kühlungsborn – organisiert. „Jetzt arbeiten wir auf unser 25., unser Dienstjubiläum, hin“, sagt Raffael Kroll, Mitglied des Karnevalklubs des Ostseebades. Kurz vor 14 Uhr am Sonnabend trudeln die ersten Teilnehmer auf dem Parkplatz im Ortsteil West ein. Von allen Seiten Musik. Die ersten Trucks parken ein. Piraten, Nixen, Cowboys, aber auch „Mediziner“, die saufen bis der Arzt kommt, oder sexy Tänzerinnen sind dabei.

OZ-Bild

30 Vereine wirkten beim 23. Sommerspektakel im Ostseebad mit / Von Freitag bis Sonntag Musik und Tanz

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Tolle Resonanz

23 Sommer-Spektakel hat der Faschingsklub Kühlungsborn bisher organisiert.

30 Vereine nahmen am Wochenende daran teil.

800 bis 1000 Mitwirkende zählte der große Samba-Umzug am Sonnabendnachmittag.

300 bis 400 Mitwirkende waren beim Kinder-Samba-Umzug am Freitag dabei.

2500 Gäste sahen die große Sommer-Beach-Party am Freitagabend.

„30 Vereine machen mit“, sagt Raffael Kroll. Man sei stolz, dass alle Klubs des alten Landkreises Bad Doberan dabei seien, sagt er: Bad Doberan, Kröpelin, Neubukow und Satow. Doch auch Friedland, Klütz, Dargun, Bad Sülze, Prenzlau oder Neubrandenburg ist auf den Fahrzeugen zu lesen. Mit 80 Leuten sei die Lübecker Freibeuter-Mukke wieder mit von der Partie, freut sich Kroll. Ebenso über die Marching Band aus Bremerhaven oder die Guggenmusiker der „Fetzä Bätscher“ aus dem Schwarzwald. Besonders schön anzusehen natürlich die Tänzerinnen und Tänzer von „Mariposa“ aus Dänemark.

„Alles in allem haben wir hier weit über 800 Mitwirkende“, sagt der Karnevalist. „Das Schöne ist, dass das Spektakel Tradition hat. Es gibt viele Highlights für Alt und Jung. Und wir erhalten Unterstützung, so von der Stadt und dem Bauhof“, bemerkt Kroll.

„Das ist hier einfach super. Wir sind jedes Jahr dabei und jedes Jahr ist es für uns auch ein Ausflug“, sagt Holger Dietrich, Vize-Präsident des Satower Karnevalvereins. 60 Mitglieder des SKV, also die Hälfte aller, waren mit einem Bus gekommen und dann auf den großen Truck gestiegen.

Zum vierten Mal dabei war die Tanzschule Ta.Yo.Ma. aus Kröpelin. Leiterin Jane Eisbrich hatte die Damen- und die Jugendgruppe ihrer Tanzschule für tänzerische Gymnastik und Yoga mitgebracht – 30 auch auf einem Lkw. „Der Umzug ist super. Zwei Stunden Party live. Tolle Stimmung, viele Leute. Das macht einfach Spaß“, sagt die junge Leiterin.

Um 15 Uhr setzt sich der riesige Tross aus Trucks mit den Vereinen und Musik-Formationen in Bewegung. Allen voran die heißen Tänzerinnen der dänischen Sambaschule „Mariposa“. Dahinter folgen die Gastgeber: Die Kühlungsborner Karnevalisten auf ihrem Kübo-Kahn. Zwischen den Trucks immer wieder Musik-Formationen, Gesang aber auch von den Mitwirkenden.

Kleine Attraktion: der ferngesteuerte Bierkühler mit Musikanlage. Doch nicht nur hier gibt es Freibier. Der Inhaber der Pension „Seeblick“, Thomas Witt, versorgt die Mitwirkenden des Umzugs mit Getränken – gratis. Und das macht er bereits seit Jahren.

Mittendrin Hans Flemming mit einer Schippermütze und einem Plakat. Der 86-Jährige ist Gründungsmitglied des Kühlungsborner Faschingsklubs. An den Seiten stehen die vielen Zuschauer – Einheimische und Urlauber, die sich das Sommerspektakel nicht entgehen lassen wollen.

Die Veranstalter sind sich einig: Es waren in diesem Jahr weitaus mehr Zuschauer als in den Vorjahren. Und das trotz besten Strandwetters. Der Tross führt bis zum Konzertgarten Ost.

Bereits am Freitag hatte es den Kinder-Samba-Umzug entlang der Strandpromenade gegeben mit 300 bis 400 Mitwirkenden, danach die Beachparty. Abends zählte die große Super-Sommer-Beachparty etwa 2500 Gäste.

Nach dem Umzug am Sonnabend gab es Show-Programme der angereisten Clubs und Vereine im Konzertgarten Ost. Und abends Tanz. Höhepunkt der Auftritt der „Hot Banditoz“ als Live-Act.

Gestern wurde dann zum musikalischen Frühschoppen in den Konzertgarten Ost eingeladen. Mit Livemusik der beteiligten Formationen. Damit klang das 23. Sommerspektakel des Faschingsklubs Kühlungsborn aus.

Renate Peter

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