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Bad Doberan Tour durch Bützows Geschichte

Hobby-Maler Günter Borgwardt stellt Bilder in der Kreisverwaltung aus

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Günter Borgwardt vor seinem Bild, das die Verwüstung in Bützow durch einen Tornado zeigt.

Quelle: Sabine Hügelland

Bad Doberan. Fast schon fotografisch malte Günter Borgwardt seine Heimat – und zeigt 80 Bilder jetzt in der Doberaner Kreisverwaltung. Besonders beeindruckend ist ein Bild, das die Spur der Verwüstung in Bützow durch den Tornado im Jahr 2015 darstellt.

Günter Borgwardt malt bereits seit fast 70 Jahren. Sein Anliegen ist es, Vergessenes und Verschwundenes aus seiner Heimat in Erinnerung zu rufen. Als Vorlage dienen dem 89-Jährigen oftmals Fotos.

Viele seiner Werke zeigen Bützow und Umgebung im Laufe der Jahre ergänzt durch lebensechte Natur- und Tierbilder.

Günter Borgwardt betont, kein Künstler, sondern „nur“ ein Hobbymaler zu sein. Er lebt schon immer in Bützow, in dem Haus, in dem er auch geboren wurde – und kennt deshalb jeden Flecken in der Stadt.

Viele historische Stiche und Drucke nahm er sich zum Vorbild und setzte sie in Farbe um. In jungen Jahren wollte er eigentlich Kunst studieren, bewarb sich 1951 an der damaligen Fachschule für angewandte Kunst in Heiligendamm und absolvierte die Aufnahmeprüfung. „Ich war zwar noch Junggeselle, wollte aber eine Familie gründen“, so Borgwardt. „Als Künstler hätte ich niemanden ernähren können, das war mir alles zu unsicher – und so verwarf ich die Vorstellung, dort zu studieren."

Günter Borgwardt lernte stattdessen den Beruf des Malers und wurde Vater eines Sohnes. Unter anderem war er als Schriftmaler für Bus- und Straßenbahnhaltestellen tätig, später für die Reichsbahn, dort dann auch selbstständig bis zur Rente, als Meister seines Fachs. Auch als Plakatmaler war Günter Borgwardt aktiv: „Ich malte Köpfe wie Marx, Engels, aber auch Beethoven – was eben gewünscht wurde.“

Von 2000 bis 2014 malte er – jetzt hobbymäßig – „von morgens bis abends“. Mehr als 400 Bilder sind so entstanden, sehr aufwändig in der Technik und sehr akkurat in der Darstellung.

Die Ausstellung in der Kreisverwaltung ist noch bis 11. Oktober zu sehen.

sah

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