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Trockene Blumen entfalten neue Schönheit

Althof Trockene Blumen entfalten neue Schönheit

Ines Johanson fertigt Kränze und Gestecke aus Naturmaterialien / Gern möchte sie ihr Hobby noch mehr ausleben

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Schönes Hobby: Ines Johanson lässt Trockenblumen wieder erblühen. Sie fertigt zu Hause romantische Kränze an.

Quelle: Sabine Hügelland

Althof. Aus getrockneten Schönheiten fertigt Ines Johanson Kränze. Die Erzieherin geht diesem Hobby seit einem Jahr nach. „Ich wollte einer Kollegin eine besondere Freude machen und ihr keinen normalen Blumenstrauß schenken“, sagt die Mutter von zwei Kindern. „So habe ich einen Kranz aus Naturmaterialien angefertigt, der vielen gefiel.“

Das spornte sie an, mehr daraus zu machen, und mittlerweile haben ihre schönen Kreationen echte Fans. In die Kränze kommt, was sich je nach Jahreszeit dafür eignet: Wilder Wein, kleine Hagebutten und vor allem auch Hortensien, die besonders edel wirken. Im November geht es natürlich vermehrt um Adventsdekorationen.

„Mein Traum ist es, mein Hobby einmal zum Beruf zu machen“, sagt sie. „Ich möchte ein kleines Holzhäuschen im Garten haben, wo ich arbeiten und vor allem die Arbeitsmittel liegen lassen kann“, sagt die 50-Jährige. Dann könnte sie dort vielleicht auch einen kleinen Verkauf einrichten. Jetzt bleiben die Kränze vor allem Hobby. Zurzeit fertigt sie alles in der heimischen Küche und da muss natürlich nach der Arbeit jegliches Material anschließend wieder weggeräumt werden. Das ist sehr zeitaufwendig.

Ein Weidenkranz dient als Grundgerüst, an dem Ines Johanson mit viel Geschick und dem Blick für Gestaltung ihre Kränze bindet. Die Vorarbeit wie Weiden schneiden erledigt ihr Lebensgefährte. „Ich bin so froh und dankbar, dass mich viele mit Blütenspenden unterstützten, die mir, als mein eigener Vorrat verbraucht war, damit aushalfen.“ Ines Johanson arbeitet im Hort der Lessing-Grundschule und auch dort kann sie nicht anders und gestaltet mit Blumen und Deko ein wenig die Räumlichkeiten.

Jeder soll es schön haben, so ihr Motto. Vor ihrem Haus steht ein Maulbeerbaum, der wohl Ende des 19. Jahrhunderts gepflanzt wurde. Viel experimentierte sie mit seinen dunkelroten Früchten, die zuvor unbeachtet auf der Straße landeten. Mittlerweile ist sie bekannt für ihre Maulbeermarmelade, die sie gern auch bei Dorffesten anbietet. „Viele wissen gar nicht, dass man daraus viel Schmackhaftes herstellen kann“, so die Althöferin, die Früchte auch ans Torhaus in Bad Doberan liefert. „Ich weiß, dass dort daraus auch Kuchen gebacken wird“, sagt sie.

Die dunkle Jahreszeit bietet sich jetzt besonders dafür an und so manch ein Kranz wird jetzt entstehen. Aus den Maulbeeren entstand jetzt eine Weihnachtsedition mit Zimt und Äpfeln. „Es macht einfach viel Spaß, kreativ zu sein“, so Ines Johanson.

sah

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