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Überraschungen am Kröpeliner Silberberg

Kröpelin Überraschungen am Kröpeliner Silberberg

Petra Schütze und Dirk Milde öffnen am 1. Advent für Geschenkesucher ihr Atelier

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Nagelneuer Wegweiser an der Ecke Schulstr./Brusower Landstraße.

Kröpelin. . Am Silberberg 4 sind jetzt zwei Brennöfen in Betrieb. In der kleinen Töpferwerkstatt von Petra Schütze und Dirk Milde ist nämlich neuerdings ein weiterer großer Brennofen für bis zu 1250 Grad Celsius dazugekommen. „Die Produktion läuft gerade noch“ sagt die Kröpelinerin und lässt wichtige Arbeitsschritte und deren Zeitaufwand Revue passieren.

 

OZ-Bild

Petra Schütze vor ihrem neuen Wandschmuck aus Holz und Keramik (dieses Teil kostet 180 Euro), mit Lichthaus, Wichteln und Keramikkugeln. FOTOS: HOPPE

Unsere Tür steht am Wochenende immer offen, aber auch montags, dienstags und freitags ab 15 Uhr.Petra Schütze: ☎ 0152 04828316

Bis zum Beispiel ein Ton-Wichtel aus seinen Einzelteilen (Beine, Füße...) zusammengebaut ist – mit Einformen und allem – soll fast ein Tag vergehen, wie die Freizeittöpferin Petra Schütze erläutert. Dann müsse das Kerlchen rund zwei Wochen trocknen, ehe er „gebacken“ werden könne. „Ungefähr zehn Stunden bei 960 Grad. Danach nochmal gut 24 Stunden abkühlen, damit er glasiert und erneut für vier, fünf Stunden in die Hitze kommen kann. Weitere 24 Stunden Abkühlung folgen“, erklärt die Wichtel-Schöpferin noch und verdeutlicht damit, dass deshalb nicht von heute auf morgen Bestellungen zu realisieren seien: „Selbst in zwei Wochen geht das rein technisch gar nicht“.

Was bei ihr dagegen zur Freude besonders vieler Kunden nun geht, schildert sie so: „Jetzt mach’ ich mehr in winterhart. Ich habe dafür wirklich leuchtende Lasuren gefunden, sonst waren das immer so gedeckte Farben. Das wird alles bei 1250 Grad gebrannt und dann ist es auch winterhart“.

Seit sieben Jahren gibt es nun schon die Töpferwerkstatt „Hubelzauber“ am Silberberg. „Hubel“ heißen 10 Kilogramm Ton.

Mittlerweile sollen viele Kröpeliner und ihre Gäste den Weg hierher finden. Die Teilnahme an „Kunst offen“ zu Pfingsten und weihnachtliche Ausstellungen erhöhten den Bekanntheitsgrad der Schütze-Keramik. Eigentlich Schütze-Milde-Kunst, denn seit einem Jahr hilft Dirk Milde – im Beruf Berechnungsingenieur bei Caterpillar in Kiel – an den Wochenenden seiner Frau Petra im Atelier. Sie arbeitet ja sonst in der Buchhaltung bei Makra-Bau in Kröpelin. Er mache „die nervigen Sachen“, wie Farbenanrühren und Glasieren, sagt sie augenzwinkernd.

„Hubelzauber“ ist für Keramik-Wichtel, Gartenkeramik, große und kleine Lichthäuser, jetzt auch für Wanddekorationen bekannt – alles vor allem Unikate.

Unter dem Motto „Lass Dich überraschen“ laden Petra Schütze und ihr Mann, Dirk Milde, am 27. November, das ist der 1. Advent, ab 10 Uhr zum Start einer weihnachtlichen Schau in ihr Atelier ein.

Thomas Hoppe

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