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Volles Haus bei den Kabarett-Tagen

Kühlungsborn Volles Haus bei den Kabarett-Tagen

In der Kunsthalle Kühlungsborn wurde drei Tage lang herzhaft gelacht

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Andrea Bongers, hier mit Kunsthallen-Chef Franz N. Kröger, sorgte am Freitag für ein amüsiertes Publikum.

Quelle: Foto: Sabine Hügelland

Kühlungsborn. Ausverkauft! Die drei Kabarett-Tage in der Kunsthalle Kühlungsborn waren wieder ein Selbstläufer. Vom 5. bis zum 7. Oktober standen Ironie und Reflexionen über sich selbst und die Welt bei den Kabarett-Tagen auf dem Programm. Bei dem trüben Wetter vor der Tür waren die Gäste dankbar für den herzerwärmenden Humor.

Seit 26 Jahren bietet Kunsthallen-Chef Franz N. Kröger neben den Ausstellungen auch Konzerte an. Vor 16 Jahren begann er, Kabarett in den Veranstaltungsplan aufzunehmen. „Kabarett, das ist eine feste Bank“, sagte Kröger. „Das lief wieder super gut!“ Es gab weit mehr Anfragen als Karten. Anka Zink macht Kabarett auf Augenhöhe und mit Niveau. Sie stand als Erste auf der Bühne. „Die Leute haben sehr viel gelacht“, so Kröger, der immer dabei war. Bei Anka Zink ging es um das pralle Leben und auch um Urlaub, der immer „all inclusive“ sein muss.

Am zweiten Tag ließ Andrea Bongers vier Puppen tanzen. Ihre Themen kreisten hauptsächlich um Mutter sein und Kinder, Partnersuche und Trennungen. „Endlich frei“ zu sein, doch damit nicht umgehen können. Puppen wie ein Schaf, Großvater, der hässliche Vogel und der Verführer lieferten für das Thema typische Dialoge. Mit der Sesamstraße ist Andrea Bongers, Kabarettistin, Sängerin und Puppenspielerin aus Hamburg, erfolgreich geworden. Ihr Humor brachte ebenfalls ein volles Haus. „Sie ist eine der berührendsten Selbstreflexionistinnen“, so Kröger. Andrea Bongers kannte die Kunsthalle zuvor gar nicht: „Toll, dass man von hier aus auf die Ostsee schauen kann“, sagte sie. „Diese Form der Unterhaltung kommt einfach gut an. 110 Stühle werden aufgestellt und die sind alle besetzt“, freute sich Kröger. „In die Kabarett-Tage ist auch Kleinkunst integriert.“

Das Konzept der Kabarett-Tage ist gleich geblieben, nur die Darsteller ändern sich. Wobei der Entertainer und Schauspieler Peter Bause schon des Öfteren in der Kunsthalle auftrat. Seine Darbietung bildete den abschließenden Höhepunkt. Er bestritt mit seinem Programm „Man stirbt doch nicht im dritten Akt“ eine andere Art der Unterhaltung als die beiden Künstlerinnen. „Selbstreflexion. Sein satirisches Programm zielte darauf ab, sich selbst als Schauspieler in dieser Welt zu betrachten“, sagte Kröger. „Er nahm sich und seine Zunft auf den Arm.“ Franz N. Kröger ist zufrieden mit dem Jahr 2017 in der Kunsthalle. „Sie war allgemein sehr, sehr gut besucht. Wir sind ja nahezu auch der einzige Ort in der Region, der das gesamte Jahr über etwas anbietet.“

Sabine Hügelland

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