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Landesligisten feiern Heimsiege

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FSV Kühlungsborn bringt zerfahrenes Spiel noch erfolgreich zu Ende/Auch Doberaner FC gewinnt mit Glück

Fußball-Landesliga. FSV Kühlungsborn — VfL Bergen 2:0 (0:0) Erst in der Schlussphase wurde die Partie mit der spät ausgenutzten spielerischen Überlegenheit der Heimelf und den Treffern von Rico Keil und Tony Levetzow 2:0 entschieden.

 

OZ-Bild

Freude bei den Kühlungsborner Torschützen, Rico Keil (l.) und Tony Levetzow. Mit ihren Treffern in der Schlussphase haben beide ein zerfahrenes Spiel gegen kampfstarke Gäste noch zum Sieg geführt.

Quelle:

Eine verkorkste Partie. Bester Mann auf dem Platz ist bisher der Schiedsrichter.“Horst Boeckenheuer, FSV-Betreuer beim Stand von 0:0 nach 80 Minuten

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Doch ein Spaziergang war diese Begegnung für die Einheimischen davor keineswegs. „Wir haben schon in der ersten Halbzeit ein paar hundertprozentige Torchancen liegenlassen. Wenn wir die reinmachen, läuft das Spiel ganz anders. So aber wurde es eine zähe Angelegenheit. Aber auch solche Spiele muss man gewinnen. Am Ende ist es uns dann auch gelungen“, sagte FSV-Trainer Jens Hillringhaus nach der Partie.

Dass sich der Vfl Bergen nach der 0:7-Heimpleite eine Woche zuvor gegen Spitzenreiter TSV Bützow nicht gleich wieder vorführen lassen würde, damit hatte Hillringhaus gerechnet. „Nach solch einer Klatsche brauchte ihr Trainer sie wohl nicht extra motivieren“, meinte der FSV-Coach.

In der Tat stand den Ostseekickern eine kämpferisch gut eingestellte Truppe gegenüber. Die Rüganer machten hinten die Räume eng und vereitelten so zahlreiche Angriffe der Kühlungsborner. Die besten Chancen hatten im ersten Durchgang Robert Franke und Rico Keil, aber spätestens beim Rügener Schlussmann Wojciech Zimecki war Endstation.

Als die Partie auch Mitte der zweiten Halbzeit noch torlos blieb und auch die Gäste mutig nach vorn spielten und zu Chancen kamen, meinte Horst Boeckenheuer aus dem Betreuerteam des FSV: „Das ist heute ein verkorkstes Spiel. Bester Mann auf dem Platz ist bis jetzt der Schiedsrichter.“ Womit er nicht unbedingt falsch lag, denn Schiedsrichter Florian Lechner leitete die Partie mit Übersicht.

Wenige Minuten später konnte Rico Keil nach einem Freistoß das 1:0 erzielen. „Wir haben fast die komplette zweite Halbzeit dominiert, und dann fangen wir so ein Gurkending“, ärgerte sich Bergens Trainer Martin Handschug beim Kühlungsborner Führungstreffer. Damit übernahm der FSV auch wieder das Zepter. Einen sehenswerten Konter zwei Minuten später schloss Tony Levetzow mit dem 2:0-Siegtreffer ab.

Doberaner FC — SV Hafen Rostock 2:1 (1:0). Die Doberaner beendeten mit dem Heimerfolg über Hafen Rostock eine lange sieglose Serie. Da war es am Ende für DFC-Trainer Ronny Susa zweitrangig, dass der Sieg auch aus seiner Sicht „etwas glücklich“ war. Eigentlich hätte Doberan schon zur Halbzeitpause höher führen müssen, denn in der Anfangsphase wurde fast nur auf das Tor der Gäste gespielt, zunächst aber ohne Ausbeute. In der 11. Minute schoss dann Christian Urgast einen Freistoß über die Mauer hinweg ins Tor zum 1:0. Danach wurden weitere Chancen des DFC kläglich vergeben. Das wiederum ermutigte die Gäste zu eigenen Offensivbemühungen.

Negative Höhepunkte aus Sicht der Gastgeber waren ein verschossener Elfmeter in der zweiten Halbzeit und das Gegentor zum 1:1 in der 62. Minute. Der mögliche Sieg war wieder etwas entrückt. Erst 20 Minuten später erlöste DFC-Torjäger André Grenz seine Mannschaft und die Fans mit seinem 15. Saisontreffer. In den letzten Minuten galt es nur noch, den kostbaren Sieg über die Zeit zu bringen.

Statistik

FSV Kühlungsborn — VfL Bergen 2:0 (0:0). Tore: 1:0 Keil (85.), 2:0 Levetzow (87.).

FSV: Schwanitz — Hagedorn (22. Niemann), Kelling, Bartsch, Schultz, Fiedler (46. Reimann), Levetzow, Leutert, Wilke, Franke , Keil.

Doberaner FC — SV Hafen Rostock 2:1 (1:0). Tore: 1:0 Urgast (11.), 1:1 (62.), 2:1 Grenz (83.).

DFC: Nyeni — Strelow, Garske, Urgast, Zettl (89. Oemler), Wiencke, Capito, Schweiz (90. Godejahn), Grenz, Beyer (74. Nieswandt), Schmidt.

Von Rolf Barkhorn

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