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Manuela Schwesig: „Kita-Gebühren abschaffen“

Kühlungsborn Manuela Schwesig: „Kita-Gebühren abschaffen“

Kühlungsborner diskutierten mit der Bundesfamilienministerin zum Thema Kinderbetreuung und Schließzeiten in Kindergärten

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Manuela Schwesig (SPD) diskutierte mit Kühlungsbornern über Themen wie Kitaplätze, Betreuung und Wohnraum.

Quelle: Foto: Mathias Otto

Kühlungsborn. Kinderbetreuung und bezahlbarer Wohnraum sind Themen, die in Kühlungsborn schon lange diskutiert werden. Gestern hatten Einwohner die Gelegenheit, mit Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) ins Gespräch zu kommen. Sie und Anja Kerl (SPD), Sozialdezernentin beim Landkreis Rostock, sind der Einladung des Bürgermeisterkandidaten Dr. Peter Menzel (parteilos) gefolgt.

Familien im Ostseebad hätten es nicht immer leicht, vor allem wenn die Eltern im Tourismusbetrieb tätig sind. Die Schließzeiten der Kindergärten würde es erschweren, Betreuung und Arbeit miteinander zu verknüpfen. Manuela Schwesig – selbst zweifache Mutter – berichtete von einer komfortablen Situation in ihrem derzeitigen Wohnort Schwerin. Hier gibt es zwei Kitas, die 24 Stunden lang geöffnet haben. „Besonders für Leute, die im Pflegebereich, Krankenhaus oder in der Gastronomie arbeiten, sind dies ideale Bedingungen“, sagt sie. Für den Kühlungsborner Axel Braun fehlt eine Kita, die diese Betreuung anbietet. „Mindestens 20 Eltern würden sich über ein Angebot wie dieses freuen“, sagt er. Sinn würde es für die Ministerin allerdings nur dort ergeben, wo etwa ein großes Krankenhaus in der Nähe ist. Sie machte stattdessen auf das Bundesprogramm „KitaPlus“ aufmerksam. Ein Programm, das erweiterte Betreuungszeiten in Kitas, Horten und in der Kindertagespflege fördert. In Kühlungsborn gibt es drei Kitas, die bis maximal 18 Uhr geöffnet sind. „Was nicht zu schaffen ist, dass nun alle drei Kitas Randzeiten anbieten können. Die Stadt kann aber darüber nachdenken, ob diese Möglichkeit künftig eine Einrichtung anbietet“, so Manuela Schwesig. Also Zeiten bis 21 Uhr, morgens vor 7 Uhr und an Sonnabenden.

Ein weiterer Punkt: die Kita-Gebühren. „Die gehören schrittweise abgeschafft. Es ist unfair, wenn durch Abzug von Miete und Kita- Gebühren weniger Geld vorhanden ist, als würde man nicht arbeiten.

Somit fehlt der Leistungsgedanke“, sagt sie.

mo

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