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Maritimes Flair bei den 26. Haff-Festtagen

Rerik Maritimes Flair bei den 26. Haff-Festtagen

Tausende Besucher kamen am Wochenende an das Salzhaff in Rerik / Ein Höhepunkt war das Shantychortreffen

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Ein Lob auf die Heimat: Auf Einladung der „Reriker Heulbojen“ trat der Shantychor „De Schweriner Klönköpp“ im Reriker Festzelt vor hunderten Menschen auf. Höhepunkt war das gemeinsame Abschlusssingen aller fünf Chöre am Sonntag.

Quelle: Fotos: Jens Wagner

Rerik. Tausende zog es am Wochenende bei milden Temperaturen an das Salzhaff in Rerik. Bei den 26. Haff-Festtagen gab es Veranstaltungen für die ganze Familie, auf dem Haffplatz boten Kunsthandwerker ihre Waren an.

OZ-Bild

Tausende Besucher kamen am Wochenende an das Salzhaff in Rerik / Ein Höhepunkt war das Shantychortreffen

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Schon zur Mittagszeit passte kein Auto mehr in den Ort. Der große Parkplatz direkt am Veranstaltungsort war rappelvoll. Besucher, die zum Teil aus Leipzig und Dresden kamen, mussten lange Wege zu Fuß

in Kauf nehmen. Doch der Marsch hatte sich gelohnt. Wer auf ein Schnäppchen aus war, hatte beim „Schäkelmarkt“ des Segelvereins „Alt Gaarz“ am Samstag Glück. Zu einem günstigen Preis wurde hier Kleidung verkauft, Arbeitsoveralls, alte Seekarten, ein Klappfahrrad, ein Surfbrett und ein Sextant. „Die Kleidungsstücke und die Karten haben wir zusammengetragen. Reedereien haben zum Beispiel die Overalls gegeben“, sagt Martina Krügel, die dem Verein hilft. Der Erlös geht eins zu eins an den Verein. „Wir wollen davon ein Schlauchboot kaufen“, sagt Phillip Kastel. Gebraucht wird es für die Trainer, die die Kinder und Jugendlichen des Vereins auf dem Wasser das Segeln beibringen, sagt der 19-jährige Übungsleiter. Die fünfstellige Summe habe man fast zusammen. Auch der Landessportbund fördert die Anschaffung.

Für das maritime Flair sorgte gestern das 16. Shantychortreffen, zu dem fünf Shantychöre aus dem Land zusammenkamen. Das Festzelt war voll. „Wir laden die Chöre jedes Jahr zu uns ein“, sagt der Vorsitzende der „Reriker Heulbojen“, Klaus Wolfert. Gerade stehen die Männer vom „De Schweriner Klönkopp“ auf der Bühne, singen die Vereinshymne und stimmen dann ein Liebeslied an. Der Rostocker Chor „Luv un Lee“,, Blänke“ aus Wismar, „HHLA“ aus Hamburg und der Shantychor Saßnitz haben auch ihre Auftritte. Seit einem Jahr vergeben die Heulbojen einen Ehrenpreis – die Wolfert „Reriker Haffleuchte“

genannt hat. In diesem Jahr dürfen sich die Mitglieder des Senioren-Programmes „Hörmax“ um Ingrid Rambow über die Auszeichnung freuen. Sie spielen in Pflegeheimen und singen mit den Senioren, bringen Lebensfreude in den Alltag.

Zahlreich war das Publikum auch bei der Showband „Papermoon“ am Freitagabend im Festzelt sowie der Auftritt von „Five man on the Rocks“ am Samstagabend. „Der Aufwand, der hier jedes Jahr betrieben wird, ist das Beste an den Haff-Festtagen“, sagt Frank Girrulat aus Rerik. Mit seiner Familie und Freunden warte er schon gespannt auf das gemeinsame Abschlusssingen aller Chöre. „Das ist nicht so meine Musik, aber trotzdem toll hier“, sagt dagegen Sylvia Rauch, die mit dem Boot am Salzhaff festmachte. „Wir waren auf der Suche nach einer ruhigen Veranstaltung. Die haben wir hier gefunden“, so die 49-Jährige. Die Großstadt ist auch Studentin Jasmin Rocke aus Berlin gewohnt. Die 20-Jährige schaut sich mit Freundin Maja Smolka an den Ständen um, will vielleicht noch Ohrringe kaufen. „Richtig entspannt und niedlich hier“, freut sie sich. In Berlin sei alles immer laut und stressiger. „Wir wollen auf jeden Fall noch tanzen gehen im Festzelt“, sagt Maja Smolka aus Meschendorf. „Das ist so schön hier. Eine tolle Veranstaltung mit maritimen Flair. Die Händlermeile ist ein schöner Mix und nicht so überlaufen“, finden Silke und Ronald Muske aus Leipzig. Grenzwertig war das Wetter, das am Freitag starken Wind brachte und Sonntag Regen. „Am Freitag haben deshalb nicht alle Händler ihren Stand aufgebaut“, sagt Kurverwaltungschefin Stefanie Quaas, die schätzt, dass mehrere tausend Gäste gekommen waren. Bis auf einen Zwischenfall habe es auch keine Probleme mit der Parkplatzsituation gegeben. „Die Gäste haben die Ausweichparkmöglichkeiten gut angenommen.“

Katarina Sass

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