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Mit Hightech-Fahrzeug Leben retten

Rostock Mit Hightech-Fahrzeug Leben retten

Finanzsenator übergab neues Drehleiterfahrzeug an Rostocker Feuerwehr

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Chris Müller-von Wrycz Rekowski, Einsatzkraft Steffen Kampa und Brandschutzleiter Johann Edelmann (v. l.) bei der Übergabe.

Quelle: Fotos: Lea Kenzler

Rostock. Gestern ging es am Kröpeliner Tor hoch hinaus. Bei der feierlichen Übergabe eines nagelneuen Drehleiterfahrzeuges an die Rostocker Feuerwehr hat Senator Chris Müller-von Wrycz Rekowski das Hightech-Gerät gleich selbst getestet. Fazit: 42 Meter über dem Erdboden hat man nicht nur einen tollen Blick über die Hansestadt, im Ernstfall rettet die Sonderanfertigung Menschenleben.

 

OZ-Bild

Die neue Drehleiter ist in dieser Ausstattung ein europaweit einmaliger Sonderbau.

„Mit diesem Fahrzeug wird der Schutz der Rostockerinnen und Rostocker im Notfall deutlich gestärkt“, sagt der Senator. „In erster Linie bedanke ich mich bei allen, die die Anschaffung dieser Weltklasse-Technik mit Fachwissen und Leidenschaft unterstützt und realisiert haben.“

Die neue Drehleiter ist in dieser Ausstattung ein europaweit einmaliger Sonderbau, der durch die Magirus GmbH mit Sitz in Ulm nach langer Planungsphase gefertigt wurde. Mit 300 PS und einer 42 Meter langen Drehleiter ersetzt das Neufahrzeug den 37 Meter hohen Vorgänger aus dem Baujahr 1996. Die neue Magirus-Gelenkdrehleiter ist die derzeit höchste der Welt.

„Es ist nun durch das neuartige Einzelzugsystem möglich, auch schwer zugängliche Ziele zu erreichen“, erklärt Johann Edelmann, Leiter des Brandschutz- und Rettungsamtes Rostock. „Hochhäuser und Industrieanlagen können nun erreicht werden, ohne gleich die Höhenrettung einzusetzen“, so der Fachmann. Ein weiterer Vorzug der neuen Technik sei die gesteigerte Wasserleistung von bis zu 2500 Litern in der Minute, die durch eine neue Wasserdurchführung und kürzere Rüstzeiten am Einsatzort ermöglicht wird. Die Anschaffungskosten belaufen sich auf 750 000 Euro, die aus dem Haushalt der Hansestadt Rostock bereitgestellt wurden.

Nach der Schlüsselübergabe am Boden ging es für Müller und Einsatzhelfer Steffen Kampa in die Höhe. „Ich bin erstaunt, wie fest und sicher man dort oben stehen kann“, sagt Senator Müller nach der Ausfahrt. Er und Kampa sind sich einig: Die Sicht von oben ist einmalig. Am Ende gilt aber auch für dieses Hightech-Fahrzeug: Haben ist besser als brauchen.

lmk

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