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Nachwuchs an die Macht: Dehoga startet neu durch

Kühlungsborn Nachwuchs an die Macht: Dehoga startet neu durch

Regionalverband Kühlungsborn wählt junge Leute in den Vorstand

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Der neue Dehoga-Vorstand (v.l.): Maria Küenzlen, Nico Rosenkranz, Sarah Kurbjuhn, Lieuwe de Jong und Sarah Zalaba.

Quelle: Foto: Lennart Plottke

Kühlungsborn. /Heiligendamm. Der Dehoga-Regionalverband Mecklenburgische Ostseeküste geht mit einem deutlich verjüngten Vorstands-Team in die kommenden vier Jahre.

91 Mitglieder

hat der Dehoga-

Regionalverband

Mecklenburgische

Ostseeküste aktuell.

Der neue Vorstand:

Vorsitzender:

Nico Rosenkranz

Classic Conditorei &

Café Röntgen GmbH stellv. Vorsitzende:

Sarah Kurbjuhn

Hotel Polar-Stern Kassenwart:

Sarah Zalaba

Hotel Max am Meer

Beisitzer:

Lieuwe de Jong

Hotel Schloss am Meer Beisitzer:

Maria Küenzlen

Upstalsboom

Hotelresidenz & SPA Beisitzer:

Dr. Heinz-Jürgen Beuter

Dr. Beuter

Projektentwicklung

Neuer Vorsitzender ist Nico Rosenkranz, 40-jähriger Prokurist bei der Classic Conditorei & Café Röntgen GmbH. Zu seiner Stellvertreterin wählten die Mitglieder auf ihrer jüngsten Versammlung Sarah Kurbjuhn (30), stellvertretende Geschäftsführerin im familiengeführten Hotel Polar-Stern in Kühlungsborn.

„Der Ruf nach Erneuerung war da“, sagt Nico Rosenkranz. „Der frühere Vorstand um Angelika Garreis hat die Mitglieder viele Jahre gut begleitet – es wurde jetzt einfach Zeit, den Staffelstab an jüngere Kräfte weiterzugeben.“ Dabei sei der Regionalverband gut aufgestellt, ist Rosenkranz überzeugt: „Mit unseren aktuell 91 Mitgliedern sind wir eine feste Größe im Land.“

Um Schwerpunkte zu setzen, müsse man die Sorgen und Nöte der Leute kennen, meint Sarah Kurbjuhn: „Da sind wir auch auf die Hinweise der Mitglieder angewiesen.“ Dennoch: „Ein großes Thema ist natürlich die Fachkräfte-Sicherung“, sagt Kurbjuhn. „Dabei geht es unter anderem um die Frage, wie wir die Mitarbeiter aus dem Umland nach Kühlungsborn bekommen.“ Denn noch immer seien die Busverbindungen gerade mit Blick auf die Arbeitszeiten in der Hotellerie nicht flexibel genug: „Da könnte man beispielsweise über einen Pendler-Verkehr nachdenken.“

Ein weiterer Punkt: Kinderbetreuung auch am Wochenende: „Das wäre für Eltern und vor allem alleinerziehende Mütter eminent wichtig“, sagt Sarah Kurbjuhn. Apropos Arbeitszeiten: „Wir müssen uns auch mit der Beschäftigung in der Woche befassen“, stellt Nico Rosenkranz klar. „Und dabei geht es nicht darum, mehr zu arbeiten – sondern so, wie die Gäste es wünschen.“ Auch hier sei das Stichwort Flexibilität, so Rosenkranz: „Denn es ist einfach unglücklich, dass etwa eine Hochzeitsfeier abgebrochen werden muss, weil die Mitarbeiter Feierabend haben.“

Um dem Fachkräftemangel entgegenzusteuern, gebe es beispielsweise eine Kooperation mit Österreich, erklärt der neue Dehoga-Chef: „Wir haben entgegengesetzte Saisons – deshalb gibt es hier die Möglichkeit, Mitarbeiter auszutauschen.“ Zudem kämen vielfach auch Flüchtlinge zum Einsatz, hebt Rosenkranz hervor: „Viele Menschen sind schon gut integriert.“

Bei aller unternehmerischer Denkweise: „Wir dürfen die einheimischen Leute nicht vernachlässigen“, meint der Kühlungsborner. „Denn sie sind es letztlich, die die Leistungen für unsere Gäste erbringen.“ Eine Auffassung, die Rosenkranz mit vielen Touristikern im Ort teilt: „Tourismus, Verwaltung und Politik müssen an einem Strang ziehen“, findet auch Ulrich Langer, Chef der Touristik-Service-Kühlungsborn GmbH. „Die ganze Stadt muss im Gleichschritt gehen – das haben wir immer noch nicht geschafft.“

Größter Brennpunkt hierbei: bezahlbarer Wohnraum. „Es kann nicht sein, dass wir selbst Wohnungen für unsere Mitarbeiter anmieten müssen, weil die Situation auf dem Immobilienmarkt geradezu fatal ist“, erklärt Hotelier und Unternehmer Jörg Schlottke. „Wir wollen eine bessere Ausbildung, qualifizierte Mitarbeiter“, sagt Nico Rosenkranz. „Dann müssen wir auch die entsprechenden Rahmenbedingungen schaffen.“

Der Dehoga-Regionalverband werde hier in den kommenden vier Jahren Akzente setzen, verspricht der neue Vorstands-Chef: „Dabei wollen wir nicht nur ein Verband für große Hotels, sondern auch für die Kleinstvermieter sein.“

Lennart Plottke

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