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ASB-Retter haben ein neues Haus

Neubukow ASB-Retter haben ein neues Haus

In Neubukow wurde die moderne Rettungswache offiziell eingeweiht / 25 Jahre Rettungsdienst wurden gefeiert

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Aus Partnern wurden Freunde: Udo Glauflügel (l.) aus Heiligenhafen und Andree Jonitz.

Neubukow. Viel Prominenz gestern Vormittag in der neuen Rettungswache des Arbeiter-Samariter-Bundes. Das hatte gleich zwei Gründe. Zum einen wurde das neue Haus offiziell eingeweiht, zum anderen konnten 25 Jahre Rettungsdienst des ASB gefeiert werden.

Am 4. März 1990 war in Bad Doberan der ASB gegründet worden, 1991 begann die Arbeit des Rettungsdienstes im damaligen Kreis Bad Doberan. Bei der Neugründung des Verbandes in unserer Region standen Freunde aus Ostholstein zur Seite. Udo Glauflügel, Geschäftsführer des Regionalverbandes Ostholstein, erinnerte gestern an die erste Zeit. Im Februar 1990 hatten der Mann aus Heiligenhafen und der Doberaner Andree Jonitz sich kennengelernt. Jonitz gründete hier den Doberaner Ortsverband, ist bis heute Geschäftsführer des ASB-Kreisverbandes Bad Doberan. Angefangen hatte alles in seinem Wohnhaus. Heute zählt der Kreisverband 1773 Mitglieder. Im Jahr werden etwa 6300 Rettungseinsätze und etwa 90 Rückholeinsätze gefahren. Im Fahrdienst werden jährlich 40000 Personen befördert.

Landrat Sebastian Constien dankte den Mitgliedern und Mitarbeitern des ASB Bad Doberan ganz herzlich für ihre Arbeit. „Ich möchte unserer besonderen Verbindung künftig such sichtbar noch stärkeren Ausdruck verleihen. Die Fahrzeuge, mit denen Sie Menschen in Not helfen und Leben retten, führen bisher den Schriftzug ,Rettungsdienst im Auftrag des Landkreises Rostock’. Um unsere Zusammenarbeit für die Menschen im Landkreis zu unterstreichen, beabsichtige ich, dem Schriftzug das Wappen des Landkreises hinzuzufügen“, sagte Constien. Das müsse der Kreisausschuss noch genehmigen.

Die Gäste schauten sich die neue moderne Rettungswache an der B 105 im Gewerbegebiet an. Baustart war im Oktober 2015 gewesen, fertig war sie im Dezember. In der alten Wache im Amtsgarten hatte es 2013 einen Wasserschaden gegeben. „Unsere Einrichtung hätte komplett saniert werden müssen. Da haben wir uns entschieden, eine eigene Wache zu bauen. Vom Kreis gab es die Genehmigungen“, erzählt René

Schütt, Leiter des Rettungsdienstes. 24 hauptamtliche Mitarbeiter sind in Bad Doberan und Neubukow in den Rettungswachen tätig, zusätzlich Ehrenamtler. Allein von Neubukow aus war der Rettungswagen im vorigen Jahr zu 1651, der Krankentransportwagen zu 705 Einsätzen unterwegs. Der Rettungswagen sei rund um die Uhr und der Krankentransportwagen acht Stunden täglich einsatzbereit. Vier Diensthabende sind ständig vor Ort.

Für sie stehen neben Fahrzeughalle die Werkstatt mit Sauerstoffraum, Räume zur Desinfektion und für die Heizung, Umkleideräume und Duschen, Ruheräume, ein Sozialtrakt mit moderner Computertechnik und ein Ausbildungsraum für Praktikanten zur Verfügung.

Renate Peter

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