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Alt Bukow rutscht ins Minus

Alt Bukow Alt Bukow rutscht ins Minus

Abschreibungen können nicht gedeckt werden / Straße soll über Förderprogramm saniert werden / Dorffest im Juni

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Der Kredit für die Renovierung des Wohnblocks an der Hauptstraße in Alt Bukow ist getilgt und belastet den Haushalt nicht mehr.

Quelle: Foto: Anja Levien

Alt Bukow. Etwas Geld für die Straßenunterhaltung, die Seniorenbetreuung und die Feuerwehr – viel kann sich die Gemeinde Alt Bukow in diesem Jahr nicht leisten. Der Haushalt ist – anders als im Vorjahr – nicht ausgeglichen, im Ergebnishaushalt klafft ein Loch von Minus 40100 Euro. Auch wenn sich die Gemeinde nicht viel leisten kann, das 825-jährige Bestehen von Alt Bukow soll gefeiert werden.

„Das Minus ist nicht auf Misswirtschaft zurückzuführen“, stellt Kämmerin Monika Schwarz vom Amt Neubukow-Salzhaff klar. Das Minus ergebe sich aufgrund der Abschreibungen, die mit 126300 Euro zu Buche schlagen und der Auflösung der Sonderposten mit 30 000 Euro. Durch die Abschreibungen klaffe ein Loch im Haushalt, dass die Gemeinde nicht gedeckt bekomme. Das gehe vielen anderen Kommunen auch so. Daher sind bisher keine Investionen im Haushalt aufgenommen.

„Wir können nicht mehr ausgeben als wir haben“, sagt Bürgermeister Manfred Wodars. Dennoch wolle die Gemeinde in diesem Jahr versuchen, die Strecke von Bantow nach Klein Strömkendorf über das Förderprogramm „Ländlicher Wegebau“ auszubauen. Die Steuern wird die Gemeinde 2017 nicht erhöhen. „Die Steuerhebesätze bleiben konstant wie im vergangenen Jahr“, sagt Monika Schwarz. „Die Gemeinde hat wie gewünscht den Kredit für den Block zum 31.12.2016 getilgt“, berichtet Monika Schwarz. Dieser habe so keine Auswirkungen mehr auf den Haushalt 2017. Damit sind die 25 Wohneinheiten an der Hauptstraße gemeint. Der Block wurde in den 60er gebaut. Für die Renovierung hatte die Gemeinde einen Kredit aufgenommen.

Auch die Kreisumlage hinterlasse Spuren im Haushalt. Derzeit werde diskutiert, ob die Umlage von 36,5 Prozent auf 40 Prozent erhöht werde. „Dann wird es für einige Gemeinden eng. Das Amt hat dazu schon Stellung genommen.“ Im Haushalt sei unter anderem Geld für die Seniorenbetreuung, den Friedhof, die Straßenunterhaltung, den Winterdienst und die Feuerwehr eingestellt. Die Gemeindevertreter stimmten den Haushaltsplan und der Haushaltssatzung auf ihrer Sitzung am Dienstagabend zu.

Spezielle finanzielle Mittel für das Dorfjubiläum sind nicht vorgesehen. „Da müssen wir gucken, wie wir das refinanzieren. Vielleicht über den Eintrittspreis“, so der Bürgermeister. Das Dorffest mit Spring- und Reitturnier findet am 24. und 25. Juni statt. Die Gemeindevertreter sammelten erste Ideen. So sei beispielsweise Ponyreiten, eine Hüpfburg und Bogenschießen angedacht, ebenso Tanz bei Livemusik. „Wir können uns bei der Finanzlage große Sprünge nicht leisten, aber wir müssen was machen“, sagt Wodars.

Anja Levien

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