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Am Haff gibt’s jetzt Extra-Fragestunden

Rakow Am Haff gibt’s jetzt Extra-Fragestunden

Alle drei Wochen stellt sich der Bürgermeister gemeinsam mit Gemeindevertretern den Einwohnern

Rakow. Am kommenden Dienstag, dem 21. Februar, lädt der neue Bürgermeister Kai Schlotmann gemeinsam mit Volksvertretern der Gemeinde Am Salzhaff zu einer weiteren zusätzlichen Einwohnerfragestunde ein. Diesmal nach Pepelow – von 18 bis 19 Uhr.

 

OZ-Bild

„„Ich kann mich ja nicht verstecken und alle sechs Wochen zur Gemeindevertre- tersitzung raus- kommen. Das funktioniert nicht.“Bürgermeister Kai Schlotmann „will für Bürger ansprechbar sein

Die erste Runde dieser Art hatte am 31. Januar im Rakower Gemeindehaus stattgefunden. „Da war die Bürgerbeteiligung relativ mau“ gewesen, schätzte dazu der Bürgermeister vor der Gemeinderatssitzung am vergangenen Mittwoch offen ein und sprach von drei Anwohnern, die teilgenommen hätten.

Auf Vorschlag des Gemeinderatsmitglieds Bodo Bardehle war dann entschieden worden, dieses zusätzliche Angebot – das den Bürgern alle drei Wochen eine weitere Möglichkeit geben soll, ihre Sorgen, Fragen und Ideen mitzuteilen – abwechselnd in Rakow und Pepelow stattfinden zu lassen.

Solche Extra-Bürgerfragestunden hätte er schon von vornherein vorgehabt: „Das hatte ich im Vorfeld ja auch bereits angekündigt. Denn manchmal sind die Abstände zwischen den Gemeindevertretersitzungen einfach zu lang. So geben wir jedem die Möglichkeit, dass er seine Ideen, Gedanken und Beschwerden vortragen kann“, sagte Kai Schlotmann gestern am OZ-Telefon. Dieses Angebot solle jetzt ein halbes Jahr ausprobiert werden, um zu schauen, wie die Resonanz ist: „Umsonst müssen wir uns da ja auch nicht hinsetzen“.

Zudem hat der 40-Jährige seine Handy-Nummer ausgehängt, damit er auch bei Problemen, die ein kurzfristiges Handeln erfordern, schnell erreichbar ist: „Ich kann mich ja nicht irgendwo verstecken und alle sechs Wochen zur Gemeindevertretersitzung rauskommen. Das funktioniert nicht. Wenn ich möchte, dass sich was ändert, muss ich das so machen“. Als weitere Termine für die zusätzlichen Bürgerfragestunden, die alle drei Wochen jeweils in der Zeit von 18 bis 19 Uhr stattfinden sollen, stehen bereits fest: 14. März, 4. April, 25. April, 16. Mai, 6. Juni, 27. Juni.

Bei der „regulären“ Bürgerfragestunde zur Gemeinderatssitzung am 15. Februar erkundigte sich zum Beispiel Jürgen Tomczak aus Rakow darüber, ob es angedacht sei, dass die Gemeinde Am Salzhaff irgendwann mit einer anderen Gemeinde zusammengelegt werde: „Gibt es da schon Gedanken? Und mit welcher Gemeinde?“ Der Bürgermeister antwortete: „In der Gemeindevertretung haben wir darüber noch nicht gesprochen. Am 2. Februar waren wir in Alt Bukow auf einer Veranstaltung der Konrad-Adenauer-Stiftung, wo es unter anderem um Gemeindehochzeiten ging. Und der Referent wies darauf hin:

,Sicher gibt es eine Hochzeitsprämie, aber fragt euch immer, was ihr wirklich davon habt!’“ Kai Schlotmann versicherte, im Falle eines Falles würden die Bürger zeitnah über alles informiert werden.

Die Wahlrakowerin Astrid Wagener fragte nach einer vom Amt avisierten Auflistung von Straßenarten innerhalb der Gemeinde. „Da haken wir noch mal nach“, antwortete der Bürgermeister. Gemeindevertreter Harry Gatzke schlug der Gemeinde vor, einen Frühjahrsputz in allen Ortsteilen zu organisieren, was Kai Schlotmann sofort begrüßte: „Du sprichst mir voll aus dem Herzen. Wir sollten den definitiv im März machen“.

Gemeindevertreterin Ines Thoms forderte den Unternehmer Horst Podßun auf, die Fensterlöcher des alten Kuhstalls seiner Firma aus Sicherheitsgründen (spielende Kinder) mit Brettern zu schließen. Zuvor hatte eine Bürgerin augenzwinkernd gefragt: „Horsti, haben wir Hoffnung, dass der Kuhstall in diesem Jahr noch wegkommt?“ Der Abriss werde allein 400 000 Euro kosten und die nehme er erst in die Hand, wenn die Finanzierung ringsherum stehe (allein 25 Millionen Euro für den hier geplanten Hotelkomplex). Daran werde gearbeitet und er bezahle derweil die Planungskosten, erklärte Horst Podßun.

Nachbesetzungen gewählt

Nachdem alle Gemeindevertreter für eine öffentliche Wahl votiert hatten, wählten die Volksvertreter für den von mehreren ehrenamtlichen Ämtern zurückgetretenen Hans-Adolf Barck (Wählergemeinschaft Am Salzhaff) am Mittwochabend folgende Nachbesetzungen: in den Bauausschuss Gemeindevertreter Harry Gatzke, in den Finanzausschuss Bürgerin Astrid Wagener (hier kandidierten auch Frau Masuch, Herr Tomczak sowie Frau Köpnick) und in den Rechungsprüfungsausschuss Gemeindevertreterin Ines Thoms.th

Thomas Hoppe

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