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Am Markt dreht sich bald Wurstkarussell

Kröpelin Am Markt dreht sich bald Wurstkarussell

Kröpeliner Laden der Fleischerei Hackendahl wird modernisiert und umgebaut / Künftig 36 Sitzplätze im Geschäft

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In diesem Jahr feiert die Fleischerei Hackendahl ihr 80-jähriges Betriebsjubiläum. Seit 1993 gehört dieser Laden dazu.

Kröpelin. Im 80. Jahr der in der Region sehr bekannten Fleischerei Hackendahl wird das „alte Hauptgeschäft“ in Kröpelin, am Marktplatz, modernisiert und umgebaut.

OZ-Bild

Kröpeliner Laden der Fleischerei Hackendahl wird modernisiert und umgebaut / Künftig 36 Sitzplätze im Geschäft

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Unser 80. Betriebs- jubiläum wollen wir dieses Jahr mit einem Tag der offen Tür in Reddelich feiern.“Axel Hackendahl, Fleischermeister

Heiße Theke beim Penny

Eine Heiße Theke bietet die Fleischerei Hackendahl — während der Schließung ihres Ladengeschäfts am Kröpeliner Marktplatz — in der Rostocker Straße von Kröpelin am Penny-Markt.

Voraussichtlich schon ab dem 26. April soll es hier im Ladengeschäft moderne Verkaufstheken für Fleisch- und Wurstwaren, eine Küchenzeile, 36 Sitzplätze und zwei Kundentoiletten geben.

Dafür müssen die Sanierer rund um René Köhn aus Reddelich kräftig in die Hände spucken. So herrscht hier auch ohne Kundschaft große Betriebsamkeit. Es werden Leitungen verlegt, Gipsplatten angeschraubt, alte Wandverkleidungen entfernt. Dabei kommt der Schriftzug „Backwaren“ zum Vorschein und erinnert an den Konsum, der hier früher residierte, bis 1993 Uwe Hackendahl den Laden übernahm.“

„Den haben meine Schwiegereltern ausgebaut und schick fertiggemacht. Damals bestand aber noch nicht der Bedarf, das Geschäft so, wie jetzt zu gestalten. Doch die Bäcker haben es uns vorgemacht:

Sitzplätze, Essen zum Mitnehmen, Essen zum Verzehr im Laden — es sind ja auch 23 Jahre rum, die Technik wird dann einfach alt. Es sah zwar noch gut aus, aber wir wollten die Modernisierung jetzt.

Mein Mann wird dieses Jahr 50... Wir müssen jetzt, wenn wir wollen und nicht erst in zehn Jahren“, erläutert Antje Hackendahl, die Frau vom Geschäftsführer Axel Hackendahl. Beide lernten sich während des Studiums in Berlin-Oranienburg kennen. Die Spreewälderin studierte Landwirtschaft, der Mecklenburger Fleischwirtschaft. Die Wahlreddelicher haben heute eine 16-jährige Tochter.

„Das wird hier alles neu, mit roter Sitzfläche, bis hinten durch, in die ehemaligen Vorbereitungs- und Aufenthaltsräume“, sagt der 38-jährige Fliesenlegermeister René Köhn in Kröpelins Hackendahl-Geschäft. Er baut mit seinen Leuten in Bad Doberan übrigens gerade auch den ehemaligen „Goldbroiler“ an der Kröpeliner Straße zu sieben Wohnungen umbaut. Es scheint die Zeit für Veränderungen zu sein.

Die Umbauarbeiten am Marktplatz von Kröpelin laufen schon seit Januar, der Vorbereitungsraum ist bereits verkleinert, erklärt Antje Hackendahl und verweist darauf, dass der Laden in seiner Größe ungefähr verdoppelt werde.

Alle diese Pläne kannte und befürwortete auch Uwe Hackendahl, der bis Ende 2011 jahrzehntelang die Fleischerei geführt hatte. „Er hatte sich eigentlich schon gefreut, in Kröpelin Bauleiter zu sein“, sagt Antje Hackendahl traurig.

Der 76-jährige Uwe Hackendahl war am 20. März plötzlich gestorben.

Sein Sohn Axel, der hier seit 1999 Juniorchef und seit dem Jahr 2012 der Boss von insgesamt rund 40 Mitarbeitern der „Fleischerei Hackendahl“ ist, blickt auf die Kröpeliner Modernisierungspläne und sagt mit etwas feierlichem Unterton: „Alles wo wir heute stehen, das haben wir alles ihm zu verdanken, oder besser gesagt, meinen Eltern. Für ihn stand immer die Firma im Vordergrund.“

Investiert werde jetzt in das Kröpeliner Geschäft eine sechsstellige Summe, sagen die Hackendahls, die schon im Dezember 2013 am Marktplatz in Bad Doberan eine nagelneue Filiale eröffnet hatten.

Wie dort, soll künftig auch in Kröpelin am Markt hinter der Heißen Theke im Hackendahl-Laden gekocht werden. Wie in der Münsterstadt wird die Innengestaltung von Schwarz und Rot dominiert, die Holzfarbe soll allerdings Braun sein, nicht Grau wie in Doberan.

Im Ladenraum würden zwei Klimageräte installiert und der bisherige Eingangsbereich des Geschäfts werde noch etwas verschoben, damit sich auch die Möglichkeit böte, am Fenster zu sitzen, heißt es.

Zudem werde es einen neuenKonvektomaten (Heißluftofen) geben und in die Mitte komme ein Wurstkarussell. „Das soll eigentlich vom Laden der Schaupunkt werden“, sagt Antje Hackendahl und zeigt ein entsprechendes Foto aus einem Prospekt (siehe kleines Bild). In dem Karussell sei auch die Kühlung besser auf die Dauerwurstsorten abgestimmt, heißt es. Man kann sich schon vorstellen, wie hier unter anderem Hackendahls berühmte „Aal-Rauchmettwurst“ und viele „Ostseewürmer“ ihre Runden drehen werden

Von Thomas Hoppe

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