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Am Salzhaff: Neuer Bürgermeister wird am 8. Januar 2017 gewählt

Rakow Am Salzhaff: Neuer Bürgermeister wird am 8. Januar 2017 gewählt

Nachfolger oder Nachfolgerin für verstorbenen Jürgen Weymann amtiert bis 2019

Rakow. „Wenn eine Bürgermeisterin oder ein Bürgermeister oder eine Landrätin oder ein Landrat vorzeitig aus dem Amt scheidet, findet eine Neuwahl statt. Eine ehrenamtliche Bürgermeisterin oder ein ehrenamtlicher Bürgermeister wird für den Rest der Wahlperiode gewählt.“ So schreibt es der Absatz 10 des Paragrafen 44 vom Landes- und Kommunalwahlgesetz von MV vor und deshalb wird in der Gemeinde „Am Salzhaff“ der Nachfolger oder die Nachfolgerin des am 31. Juli verstorbenen Bürgermeisters Jürgen Weymann (72) bis zum Jahr 2019 amtieren. Auf der Gemeindevertretersitzung am vergangenen Mittwoch bestimmten die Volksvertreter als Termin für die Neuwahl des ehrenamtlichen Bürgermeisters einhellig den 8. Januar 2017. Im Beschlussvorschlag hatten drei mögliche Termine gestanden, der 11. Dezember, der 8. Januar und der 15. Januar. Gesetzlich vorgegeben ist, dass die Neuwahl spätestens fünf Monate nach der Feststellung ihrer Notwendigkeit erfolgen müsse.

Vor dieser Beschlussfassung hatten in der Bürgerfragestunde insbesondere Baumaßnahmen in der Gemeinde im Fokus des Interesses gestanden. Vor allem die bereits erfolgte offizielle Abnahme der neuen Straße im Wohngebiet „Haffblick“ beschäftigte jene Bürger, die offenbar Mängel an der Bauausführung feststellen mussten. Die Rede war von „bereits nach drei Wochen“ runtergefahrenen Tiefborden an Fußwegen. Der 1. Stellvertreter des Bürgermeisters, Hans-Adolf Barck, kündigte eine Nachprüfung an. Gemeindevertreter Norbert Quaas kritisierte u.a. „planerisch misslungene“ drei Kurzparknischen.

Diese „Parklücken“ würden fast einen Meter weit in die Fahrbahn ragen und ihre Spitzen – das zeigten Reifenspuren – wären auch schon überfahren worden. Eine Rakowerin hegte zudem Zweifel, dass Parktaschen standardmäßig so schmal seien, wie an der neuen Haffblickstraße. Sie erkundigte sich auch über öffentliche Parkmöglichkeiten am Salzhaff in Pepelow. Dazu verwies Hans-Adolf Barck darauf, dass der Campingplatzbetreiber Wolfgang Neumann „damals zugesagt“ hätte, dass Bürger der Gemeinde dort unten parken könnten. Dafür gebe es einen entsprechenden Parkschein für jene Gemeindeeinwohner, die sich als solche ausweisen könnten. Hans-Adolf Barck zeigte einen entsprechenden Schein vor. Zu den einstimmig gefassten Beschlüssen dieser Gemeinderatssitzung gehörte die Auftragsvergabe für den grundhaften Ausbaus der Straße „Oberdorf in Pepelow“. Den Zuschlag bekam die Firma Brünnich Bau GmbH aus Kühlungsborn mit einer Brutto-Auftragssumme von rund 196 000 Euro. Die Kosten für die Leitungs- und Anschluss-Erneuerung trage der ZVK, erklärte Hans-Adolf Barck. Zustimmung erhielten auch die Aufträge für ein Baugrundgutachten zum Bau der Straße Oberdorf, zur Beschaffung von sechs Bogenauslegern und drei Leuchtenabdeckungen für die Rakower Straßenbeleuchtung. Wieder hergestellt werden soll die Wege-Entwässerung am Haffweg in Klein Strömkendorf.

Grundsätzlich entschieden sich die Volksvertreter dafür, die Haltestellen der Gemeinde für den Öffentlichen Personennahverkehr künftig behindertengerecht gestalten zu wollen und dafür Fördermittel einzuwerben.

T. Hoppe

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