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Auf neuer Straße von Kröpelin nach Doberan wird noch feingefräst

Kröpelin/Stralsund Auf neuer Straße von Kröpelin nach Doberan wird noch feingefräst

Leser hatten gegenüber der OZ Unebenheiten auf der Piste beklagt / Test gibt ihnen recht

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Mit so einem Planographen wurde die B 105 geprüft.

Quelle: Archiv

Kröpelin/Stralsund. Ob Pkw- oder Motorradfahrer, mehrere Kröpeliner hatten nach ihrer ersten Tour über die im Juni erneuerten Straßenabschnitte der B 105 zwischen Bad Doberan und Kröpelin gegenüber der OZ über „holprige“ Stellen auf der neuen Piste geklagt. „Können die nach Flughäfen auch keine Straßen mehr bauen?“, fragte ein Verkehrsteilnehmer spöttisch. 625

,Holprig’, das möchte ich so nicht stehen lassen.“Manfred Borowy zu entsprechender Kritik an neuen Straßenabschnitten vor Kröpelin

000 Euro sollte der Bund für die Straßenarbeiten auf 4,9 Kilometer zahlen.

Anfang Juli hatte die OZ von Peter Wendt, Mitarbeiter der Baustoffprüfstelle Wismar GmbH, in dieser Sache erfahren, dass die Überprüfung der erneuerten Straßenabschnitte gerade laufe. Er hatte die Belagstärke gemessen und kurz darauf war ein Planograph über diese Straße gezogen worden (siehe nebenstehendes Vergleichsfoto). Das ist ein Gerät zur Ebenheitsmessung von vier Meter Länge. Es trägt mittig einen Taststrahl. Die Messergebnisse gibt ein Rechner wieder. Auf Anfrage der OZ fasste jetzt der Straßenbau-Dezernent im Straßenbauamt Stralsund, Manfred Borowy, diese Ergebnisse zusammen. Er schickte voraus, dass er den Begriff ,holprig’ für die betreffenden Straßenabschnitte nicht so stehen lassen könne und erklärte, dass die Straßendeckenerneuerung vom Straßenbauamt abgenommen worden sei, „mit Bemerkungen zu Restleistungen oder Mängeln“. Wie er wörtlich sagte, „wurden Überschreitungen der Grenzwerte für Unebenheit festgestellt – zum Teil“. Die festgestellten Grenzwert-Überschreitungen seien dann vertraglich über eine Abzugsvereinbarung geregelt worden. „Das heißt, die Vergütung wird gekürzt.“ Bei zwei kurz aufeinanderfolgenden Fahrbahnstellen sei mit dem Auftragnehmer vereinbart worden, dass da bis spätestens Ende Oktober eine „Feinfräsung“ erfolgen müsse. „Die Baufirma wird an diesen beiden Stellen also noch einmal nacharbeiten, die Fahrbahn glätten.“ Manfred Borowy betonte aber auch, dass Unebenheiten beim Straßenbau technologisch bedingt seien, also nicht ausgeschlossen werden könnten: „Dafür gibt es eben die Grenzwerte, innerhalb derer man sich bewegen kann. Bei kleinen Überschreitungen gibt es Vergütungs-Abzüge, bei etwas größeren Abweichungen wird eben noch einmal nachgearbeitet.“ Für praxisnahe Hinweise sei das Straßenbauamt natürlich dankbar, sagte Borowy.

Erreichbar ist das Amt per Mail: sba-hst@sbv.mv-regierung.de oder per ☎ 03831 2740

Thomas Hoppe

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