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Biendorfs Wehrführung für die nächsten sechs Jahre bestätigt

Biendorf Biendorfs Wehrführung für die nächsten sechs Jahre bestätigt

Ortsschild-Versetzung in Wischuer beschäftigte Gemeindevertretung erneut

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Bürgermeisterin Peggy Freyler übergibt der Wehrführung von Biendorf – Thomas Endrulat, Martin Dominek und Bernd Karl (v.l.) – die Urkunden.

Biendorf. Die Volksvertreter der Gemeinde Biendorf bestätigten auf ihrer Sitzung am Montagabend in Biendorf einstimmig die Wahl des Gemeindewehrführers Thomas Endrulat und seiner Stellvertreter Martin Dominek und Bernd Karl für die nächsten sechs Jahre, die bereits vor vier Wochen auf einer Mitgliederversammlung der freiwilligen Feuerwehr stattgefunden hatte.

Bürgermeisterin Peggy Freyler übergab der Wehrführung nach geklopftem Beifall der Volksvertreter ihre Urkunden zur Ernennung als Ehrenbeamte. Zuvor hatten die drei Kameraden die dazugehörende Eidesformel gesprochen. Vor dieser Zeremonie war Torsten Braun aus Wischuer in der Bürgerfragestunde mit seiner erneuten Anfrage zu einer Versetzung des Ortseingangsschildes in Richtung Westhof auf einiges Unverständnis der Bürgermeisterin und einiger Gemeindevertreter gestoßen. Torsten Braun hatte bereits in der vorletzten Gemeindevertretersitzung die Frage gestellt: „Wer hat das Ortseingangsschild in Wischuer um etwa 200 Meter versetzt und warum?“ Die damalige Antwort, dass das niemand in der Gemeindevertretung wisse und man dafür nicht zuständig sei, habe ihn nicht zufriedengestellt, schickte Braun voraus. Sie habe dazu auch bereits gesagt, dass das Schild sicherlich im Zuge der dortigen Straßenbaumaßnahmen vor zwei Jahren versetzt worden sei und dass das „keine Auswirkungen auf die räumliche Ausdehnung“ des Ortes habe, erinnerte die Bürgermeisterin den Bürger. Welcher der Bürgermeisterin wiederum „Desinteresse an der Gemeinde“ vorwarf, wenn sie nicht wisse, wer das Schild versetzt habe.

Sie wisse nicht, wo das Problem im Moment liege, erwiderte die Bürgermeisterin: „Das hat keine Auswirkungen auf irgendwas.“

Auch Volksvertreter Martin Kiepura wies darauf hin, dass das Ortseingangsschild ein Verkehrsschild sei und nichts mit der Bebauung eines Grundstückes zu tun habe.

Hinter dem Schild liegen jetzt die künftigen Bauplätze für das „Ferienhaus- und Wohngebiet Stangenberg“. „Grundsätzlich regelt ein Ortseingangsschild ja auch Geschwindigkeit – es darf nur 50 gefahren werden. Insofern ist es am Ende kein Nachteil“, warf die Bürgermeisterin noch ein. Doch für Torsten Braun war das keine Antwort auf seine Frage und Volksvertreterin Jutta Sambarth schlug schließlich vor, mit dem zuständigen Ordnungsamt der Sache nachzugehen, wer das Schild versetzt habe. Im Anschluss an die Sitzung wohnte die OZ einer kleinen Gesprächsrunde von sechs Gästen der Veranstaltung bei, wo deutlich wurde, dass die Braunsche Frage offenbar mehrere Dorfbewohner beschäftigt.

Thomas Hoppe

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