Volltextsuche über das Angebot:

15 ° / 11 ° Regenschauer

Navigation:
Einhusen: Ortsrat drängt auf Straßenreparatur

Kröpelin Einhusen: Ortsrat drängt auf Straßenreparatur

Seit Jahren gibt es Ärger mit dem Kopfsteinpflaster vorm Gutshaus Ortsunkundiger riss sich hier die Ölwanne seines Autos auf

Kröpelin. Als einen „Tagesordnungspunkt, den wir schon ewig nicht mehr hatten“, kündigte Kröpelins Stadtvertretervorsteher Veikko Hackendahl zur September-Sitzung der hiesigen Stadtvertretung den Bericht eines Ortsrates an. Und es folgte eine detaillierte und aktuelle Lagebeschreibung aus Schmadebeck, Einhusen und Groß Siemen vom zuständigen Ortsratsvorsitzenden Jörg Diederichs, der im Rat gemeinsam mit Dietmar Linkse den Ortsteil Schmadebeck vertritt, während das Ralf Hoch für Einhusen erledigt sowie Annett Malchow und Sieghart Schümann für Groß Siemen.

Der Ortsratsvorsitzende kritisierte am 15. September die starke Verunkrautung des Einhusener Löschteichs: „Das Wasser ist kaum sichtbar, eine Wasserentnahme im Notfall ist so kaum möglich“. Für den Stadtetat 2017 forderte er deshalb die Aufnahme der Kosten für die geplante Errichtung einer Zisterne in Einhusen. Zudem bat er das Ordnungsamt zu prüfen, wie der Teich gesichert werden könne, damit vor allem Kinder vorm Ertrinken geschützt würden.

Zufrieden sei der Ortsrat mit dem Abriss eines alten Stallgebäudes in Einhusen und mit der Aufstellung eines Spielplatzzauns. Allerdings sei Letzterer zur Straße hin offen und auch hier müssten Unfälle in einem benachbarten Teich verhindert werden. „Der Zaun muss erhöht werden oder ein Netz muss das Überspringen von Bällen in den Teich verhindern“, sagte Jörg Diederichs, der zudem darüber informierte, dass das ehemalige Loch mittlerweile so hoch mit Wasser gefüllt sei, dass hier immer mehr Bäume hineinsackten. Der Wasserstand müsse deshalb verringert werden.

Seit Jahren gebe es ein Problem mit dem Kopfsteinpflaster auf der öffentlichen Straße am Einhusener Gutshaus. Jörg Diederichs sprach in diesem Zusammenhang von einigen Pkw-Schäden insbesondere bei Ortsunkundigen, bis hin zu einer Umweltverschmutzung durch eine aufgerissene Ölwanne: „Hier muss unbedingt etwas seitens der Stadt getan werden“. Es sei nicht zufriedenstellend, dass sich diese Angelegenheit mit dem Kopfsteinpflaster immer wieder als unerledigtes Thema einstelle, sagte der Ortsratsvorsitzende an die Stadtverwaltung gewandt. „Dieses Stück Straße muss Eingang in Straßenverbesserungspläne finden“, brachte es Jörg Diederichs auf den Punkt.

Im Ortsteil Groß Siemen sorge eine unbewohnte Doppelhaushälfte wegen ihres ungepflegten Zustands und wegen des Ungeziefers auf dem dazugehörigen Grundstück für Ärger. Deshalb erging an das Ordnungsamt der Appell, mit dem Eigentümer Kontakt aufzunehmen, um „diesen Missstand“ zu beseitigen. In bereits mehreren Ortsratsprotokollen sei auf einen defekten Grünglascontainer verwiesen worden, doch die Unfallgefahr bestehe fort.

„Unsere Aufgabe als Ortsrat ist es, ständig für die Belange unserer Ortsteile zu kämpfen und die Interessen unserer Einwohner zu vertreten“, betonte der Ortsratsvorsitzende Jörg Diederichs.

Wie die Vorsitzende des Bau- und Planungsausschusses, Karin Reichler, ihm antwortete, sei die Zisterne in ihrem Gremium für die investiven Mittel des Jahres 2017 bereits eingeplant worden: „Es muss zwar noch durch die Stadtvertretung, aber es ist in Arbeit.“

Kröpelin bei freiwilligen Leistungen im grünen Bereich

Mit dem Stand vom 15. September könne man zwar nicht sagen, die Stadt Kröpelin liege bei ihren freiwilligen Leistungen gut oder nicht gut (weil zu diesem Zeitpunkt noch einiges in Sachen Städtepartnerschaften anstand), aber „wir liegen hier im grünen Bereich“, hatte die stellvertretende Bürgermeisterin, Sylvia-Marina Kühl, in ihrem Bericht vor der Stadtvertretersitzung vom 15. September erklärt. Es sei nicht zu sehen, dass die Stadt demnächst über die Ansätze für die freiwilligen Aufgaben hinausschießen würde. „Im Moment ist die Einhaltung des Haushaltes gewährleistet und wir müssen keine Sperren oder dergleichen aussprechen“, sagte die Kämmerin. Zuvor hatte Sylvia-Marina Kühl einen aktuellen Überblick über alle Stadtfinanzen gegeben.

Auch in den anderen Positionen gab es nach ihren Ausführungen zum Stichtag 14. September keine besorgniserregenden Zwischenbilanzen. Zu Überschreitungen, die auch bis Jahresende im Bereich Hauptamt nicht mehr auszugleichen seien, gehörten allerdings bereits rund 1780 Euro Gerichts- und Anwaltskosten, die sich noch erhöhen würden. Das treffe auch bei einer derzeit 2328 Euro betragenden Überschreitung im Bereich Kämmerei für Notar und Vermessungen zu. th

Thomas Hoppe

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Parkentin
Die Turnhalle in Parkentin: Jetzt starten endlich die umfänglichen Sanierungsarbeiten.

Gesamtkosten: 432 000 Euro / Mit Fördermitteln kann der „energetische“ Umbau in Angriff genommen werden

Kostenpflichtiger Inhalt mehr
Mehr aus Neubukow
Verlagshaus Bad Doberan

Service-Center:
Am Markt 2
18209 Bad Doberan

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag
10.00 bis 17.00 Uhr

Redaktion:
Alexandrinenplatz 1 a
18209 Bad Doberan

Leiterin Lokalredaktion: Anja Levien
Telefon: 0 38 203 / 55 300
E-Mail: bad-doberan@ostsee-zeitung.de

Benjamin Barz Ostsee-Zeitung Ostsee-Zeitung Termine, Events, Veranstaltungen Teaser der den User auf die Seite "Termine" führen soll image/svg+xml Image Teaser Termine 2015-09-23 de Veranstaltungen Aktuelle Termine Konzerte, Kino, Ausstellungen, Vorträge, Theater, Workshops, Tanz und noch vieles mehr. Alle Veranstaltungen und Freizeittipps in Ihrer Nähe finden Sie hier.