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Einstige „Mecklenburger Jugend“ radelt durch die Region

Kröpelin Einstige „Mecklenburger Jugend“ radelt durch die Region

Auf dem Weg von ihrem Urlaubsort Bastorf nach Bad Doberan legten gestern frühere Mitglieder der „Mecklenburger Jugend“ – einem Abkömmling der 1951 in Hamburg gegründeten ...

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Marlies Leuschner (r.) war mit ihrer Mutter und zwei Geschwistern 1958 aus Warnemünde nach Hannover geflohen, Gudrun Krambeer (3.v.l. vorn) verließ die DDR als Sechsjährige mit ihren Eltern aus Göhren nahe Eldena. Alle Radler haben eine Beziehung zu Mecklenburg.

Quelle: Thomas Hoppe

Kröpelin. Auf dem Weg von ihrem Urlaubsort Bastorf nach Bad Doberan legten gestern frühere Mitglieder der „Mecklenburger Jugend“ – einem Abkömmling der 1951 in Hamburg gegründeten Mecklenburger Landsmannschaft (2012 aufgelöst) – einen Zwischenstopp in Kröpelin ein und besichtigten die hiesige Stadtkirche. „Wir kennen uns alle seit 50 Jahren und sind meist Mecklenburger, deren Eltern mit uns Kindern aus der DDR geflüchtet waren“, erklärt dazu Gudrun Krambeer vor dem Kröpeliner Rathaus. Ihre Eltern wären „richtige Bauern“ vom Bauernhof in Göhren bei Eldena (nahe Ludwigslust) gewesen und der Vater sei dann im Nordwesten Beamter geworden, erzählt seine Tochter. Sie war später in Hamburg als Beamte bei der Telekom beschäftigt. Immer so 14 bis 20 Leute der einstigen „Mecklenburger Jugend“ würden sich seit drei Jahrzehnten jedes Jahr regelmäßig im Frühjahr, im Sommer und im Winter treffen.

Bislang hätten sie hier in der Region schon viel Landwirtschaft gesehen, „Herrenhäuser und eigentlich alles, von Kirchen bis zu Hühnengräbern“, sagt Gudrun Krambeer. Auf jeden Fall komme das Heimatgefühl hoch – „allein von der Landschaft her“, „ das ist unser Zuhause“, heißt es von den Frauen der kleinen Gruppe, von denen auch manche schon 14 Jahre alt waren, als sie aus Mecklenburg weggingen. Die gebürtige Grabowerin Renate Frier erinnert sich daran, wie ihre Familie damals aus Wismar vier Wochen vor dem Bau der Berliner Mauer (13. August 1961) die DDR verlassen hatte. Er sei ein „Reingeschmeckter“, wie die Franken sagen würden, durch seine Mutter, die schon lange vor dem Krieg von Mecklenburg in den Süden Deutschen gezogen sei, erklärt Hartmut Fuchs. In Kröpelin schaute sich die muntere Truppe auf eigene Faust die Kirche an. Der Pastor hatte ihnen den Schlüssel gegeben. Sie bekundeten auch Interesse am Ostrockmuseum, denn Gudrun Krambeer ist Puhdys-Fan, wie sie mit einem leidenschaftlichen „Aaoh Puuhdys!“ offenbarte.

T. Hoppe

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