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Erstes Tauffest in Neubukow

Neubukow Erstes Tauffest in Neubukow

Am 17. Juli beginnt dazu um 10 Uhr der Gottesdienst

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Neubukows Pastor Pörksen und seine Frau werden hier vier Taufen durchführen.

Quelle: Fotos: Sabine Hügelland

Neubukow. Eine Taufe symbolisiert die Aufnahme in die christliche Gemeinschaft. Am 17. Juli werden ab 10 Uhr in Neubukow gleich vier Taufen in der Stadtkirche vorgenommen. Täuflinge sind Kinder im Alter von wenigen Monaten bis zum 9. Lebensjahr.

 

OZ-Bild

Neubukows Kirche wird bis August tagsüber für Einheimische und Touristen offen gehalten.

Quelle:

Mit unserer alten Kirche und dem Pfarrgarten haben wir einen sehr schönen Rahmen für das Tauffest.“Pastor Dr. Johannes Pörksen

Im vergangenen Jahr wurde ein Tauffest in Rerik mit Taufen in der Ostsee gefeiert. Am 18. Juni 2017 wird es ein ähnliches in Wismar-Wendorf geben.

„Wir wollten im Jahr dazwischen ein Tauffest im kleineren Rahmen in Neubukow feiern“, sagt Pastor Dr. Johannes Pörksen. „Für alle, die eine Taufe bewusst in Neubukow feiern wollen. Mit unserer alten Kirche und dem Pfarrgarten haben wir einen sehr schönen Rahmen. Der Gottesdienst ist ganz auf die Taufe eingestellt, das ist bei anderen Gottesdiensten nicht immer möglich.“

Es ist jedoch ein Gottesdienst an dem jeder teilnehmen kann, der es möchte. Für Neubukow ist das Ereignis etwas Besonderes und so werden Pastorin Margret Pörksen und ihr Mann jeweils zwei Taufen durchführen. Dafür wird in den Taufstein aus Granit eine Messingschale für das Taufwasser mit der Gravur „Lasset die Kindlein zu mir kommen“ eingelassen. Der große von Hand ausgehauene Taufstein stammt aus dem 13. Jahrhundert und stand ursprünglich im Alt Kariner Gutsgarten.

Bei Wikipedia heißt es: „Der Taufstein war wohl im 19. Jahrhundert als unmodern entsorgt worden und diente seitdem im Park des Gutes in Alt Karin als Blumenkübel. Der Pastor Gloede entdeckte die Fünte und holte sie nach Neubukow zurück.“ Hinter der Stadtkirche befindet sich ein Sockel der ebenfalls von einem Taufstein stammt. Er soll das Überbleibsel eines Tauf-Apparates aus Metall sein, der Mitte des 19.Jahrhundert angeschafft wurde. Nur die Taufschale wird heute noch benutzt und darin füllt Pastor Dr. Pörksen am Sonntag auch das Taufwasser.

Für die kleinen Täuflinge ist all das gar nicht wichtig. Es ist ein Fest bei dem die Familie feierlich zusammenkommt. Dreimal wird dem Täufling Wasser über den Kopf gegossen. Dazu spricht der Pastor auch: „Ich taufe dich im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.“ Früher war weiße Taufkleidung üblich. So erhielten die Babys ein Taufkleidchen, dass schon Vorfahren trugen. Heute wird das nicht mehr so streng gehandhabt. „Vor allem größere Jungs wollen weiße Taufkleidung meist nicht mehr tragen“, weiß Margret Pörksen: „Das sollen die Eltern selbst entscheiden.“ Die Tradition der Taufkerze die an die Verheißung Jesu erinnern soll, bleibt erhalten. Sie bedeutet: „Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.“

Pro Jahr werden in Neubukow bis zu sieben Taufen begangen. Während des Gottesdienstes gibt es die Gelegenheit zu fotografieren – allerdings nicht unmittelbar während des Taufens. Aber nach dem Gottesdienst kann die Kirche wieder abgelichtet werden.

Gegen 11 Uhr beginnt im Pfarrgarten eine kleine Feier. Regnet es, wird das Fest im Gemeindehaus stattfinden. Im Pfarrgarten stehen unter anderem Spielangebote für Kinder bereit, die sich mit dem Thema Wasser befassen.

Sabine Hügelland

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