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Fast alle packen die Prüfung im Schwimmen

Kröpelin Fast alle packen die Prüfung im Schwimmen

Kröpelin übernimmt wieder die Kosten für Schwimmunterricht der Grundschüler

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Von vier Schuljahren nur ein Halbjahr Schwimmunter- richt – ist das nicht zu wenig?“Veikko Hackendahl

Kröpelin. Die Stadt Kröpelin wird auch weiterhin die Kosten für den Schwimmunterricht ihrer Grundschüler übernehmen. Da waren sich die Mitglieder des Hauptausschusses einig. Das ist seit Jahren so.

OZ-Bild

Kröpelin übernimmt wieder die Kosten für Schwimmunterricht der Grundschüler

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Neu ist allerdings, dass die Stadt bereits jetzt ihre Zusage für 2018 geben musste. Üblicherweise musste im Frühjahr dem Schulamt des Landkreises gemeldet werden, wie es sich mit dem Schwimmunterricht für die Drittklässler verhält. Jetzt muss die Stadt Kröpelin bereits die Zusage für die späteren Dritt- und jetzigen Zweitklässler geben, die im zweiten Halbjahr 2018 das Schwimmen erlernen sollen und können. Zwischen 5000 und 6000 Euro bezahlt die Stadt dafür jährlich. Die Eltern brauchen nichts bezahlen. Zwei Klassen sind es jeweils zwischen 30 und 40 Schülern.

Für die Hauptausschuss-Mitglieder selbstverständlich, dass Kinder schwimmen können sollten, wenn sie an der Ostsee wohnen. „Aber ist ein Halbjahr nicht zu wenig, um das Schwimmen zu erlernen?“ So fragte Stadtvertreter Veikko Hackendahl. Er regte an, mit der Schule zu sprechen, ob etwas verbessert werden müsste. Auch Jürgen Borchardt hinterfragte das. Für ihn auch interessant, wie die Erfolgsquote des Schwimmunterrichts ist.

„Ein Halbjahr reicht aus“, erklärt Sylvia Säger, stellvertretende Schulleiterin der Kröpeliner Grundschule „Am Mühlenberg“, und ist froh, dass die Stadt weiterhin Hallengebühr und Fahrtkosten trägt.

Die Kröpeliner Drittklässler fahren in die Schwimmhalle des Kühlungsborner Morada-Hotels – 15-mal im zweiten Halbjahr. Etwa ab März geht der Schwimmunterricht los, einmal in der Woche eine Doppelstunde. „Das sind 30 Unterrichtsstunden. Und die reichen aus“, sagt Sylvia Säger. Am Ende des Schwimmunterrichts – noch rechtzeitig, bevor die Zeugnisse geschrieben werden, absolvieren die kleinen Schwimmer eine Prüfung. Dafür gibt es dann Zensuren. „Die können dann schon zwischen 1 und 4 liegen. Für Nichtschwimmer auch die 6“, sagt die stellvertretende Schulleiterin. Die Schwimm-Note ist eine Teil-Zensur der Sport-Note. Natürlich gebe es auch immer mal wieder kleine Angsthasen. Doch dass Mädchen und Jungen das Schwimmen nicht packen, sei eher selten, das seien ein oder zwei Kinder. „Über 90 Prozent schaffen die Prüfung“, sagt sie. Das bestätigt auch Ilona Zibell, stellvertretende Leiterin der Neubukower Grundschule „Am Hellbach“. Auch von dieser Einrichtung fahren die Drittklässler ein Schulhalbjahr lang zum Schwimmen. Einige wenige würden schon ängstlich sein, aber von den zwei jeweils dritten Klassen seien es vielleicht zwei Kinder, die es nicht schaffen. Die Neubukower Grundschüler fahren zum „Unterricht im Wasser“ in die Neptun-Schwimmhalle nach Rostock. „Die Busfahrten bezahlt die Stadt“, sagt Ilona Zibell. Auch hier ist die Schwimm-Note ein Teil der Sport-Zensur. Da im vergangenen Jahr kein Schwimmunterricht für Neubukows Grundschule stattfand, gibt es in diesem Jahr eine Ausnahme: Im ersten Schulhalbjahr erlernen die Viertklässler die richtige Bewegung im Wasser und im zweiten Halbjahr wie gewohnt die dritten Klassen.

Renate Peter

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