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Flusskrebse im Hellbach erholen sich

Neubukow Flusskrebse im Hellbach erholen sich

Die Flusskrebsgeschichte vom Neubukower Hellbach erfährt eine Fortsetzung: Am vergangenen Mittwoch entdeckte just der Zwölfjährige, der in der vergangenen Woche ...

Neubukow. Die Flusskrebsgeschichte vom Neubukower Hellbach erfährt eine Fortsetzung: Am vergangenen Mittwoch entdeckte just der Zwölfjährige, der in der vergangenen Woche bereits einen Krebs aus dem Hellbach gekeschert hatte (OZ berichtete), den nächsten Artgenossen. Diesmal landete das Tier nicht im Kochwasser – in der OZ hatte am Samstag ein Naturschützer darauf verwiesen, dass Flusskrebse (Edelkrebse) in Deutschland vom Aussterben bedroht seien – sondern in einem Eimer mit Bachwasser. Diesen bekam gestern besagter Naturschützer zu Gesicht und er meinte felsenfest, dass es sich bei diesem Exemplar um einen jungen Edelkrebs handele. Und der Mann erklärte gestern gegenüber der OZ: „Das war auf jeden Fall kein Amerikanischer Flusskrebs, sondern ein Edelkrebs, oder auch Europäischer Flusskrebs, der eben unter Naturschutz steht.“ Das habe er gleich an den relativ großen Scheren gesehen, die das eingeschleppte amerikanische Exemplar nicht vorweisen könne.

Die Edelkrebse wären eigentlich schon immer im Hellbach gewesen, aber der Amerikanische Flusskrebs habe eine Krankheit mitgebracht, an der viele Edelkrebse kaputtgegangen wären. „Da kann man froh sein, wenn sich die Edelkrebse jetzt wieder erholen. Und das war noch ein junges Tier im Eimer – die werden bedeutend größer“, sagte der Naturschutzexperte, der Mitglied im Verein Fisch und Umwelt ist. Den Fischen im Hellbach würde die Krebs-Population aber nichts ausmachen.

Er habe einen Bekannten, der Abends mit der Lampe schon Edelkrebse im flachen Hellbachwasser beobachtet habe.

T. Hoppe

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