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Günther Uecker schenkt Verein Werke

Kröpelin Günther Uecker schenkt Verein Werke

De Drom will die acht Prägedrucke auch für den Umbau des Neubukower Bahnhofs versteigern

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De-Drom-Vorsitzender Hubertus Wunschik übernimmt von Günther Uecker in dessen Düsseldorfer Atelier acht wertvolle e.a.-Prägedrucke. Der gebürtige Mecklenburger Günther Uecker (87) möchte so die Arbeit des Kröpeliner Vereins „de Drom“ unterstützen.

Quelle: Foto: Christine Borgwald

Kröpelin. Quasi mit einem Paukenschlag beginnt die Kröpeliner Gesellschaft zur Förderung von Kultur, Bildung und Gemeinwesen in der Regiopole Rostock „de Drom“ die Vereinssaison 2017.

Vereinsvorsitzender Hubertus Wunschik und seine Stellvertreterin, Christine Borgwald, konnten nämlich im Düsseldorfer Atelier des Malers und Objektkünstlers Günther Uecker vor ein paar Tagen aus seiner Hand acht e.a. (épreuves d’artiste)-Prägedrucke – also Künstlerexemplare – als Geschenk entgegennehmen. „Die können wir versteigern. Professor Uecker hält die Arbeit unseres Vereins für sehr unterstützenswert“, freut sich Hubertus Wunschik.

Günther Uecker hatte im Vorjahr, anlässlich der 2. deutsch-israelischen Kulturtage in Kröpelin, seine Arbeit „Analphabetische Struktur“ auf der De-Drom-Schau „Der Himmel ist blau“ im hiesigen Kulturbahnhof ausgestellt. Gemeinsam mit Werken von neun weiteren Künstlern. „Großes Kompliment, sehr gelungen. Das ist keine provinzielle Ausstellung hier“, hatte der heute 87-jährige Uecker bei einem Besuch der Exposition gesagt.

Die erste der beiden großen Ausstellungen, die der Kröpeliner Verein „de Drom“ für dieses Jahr plant, wird am 7. Mai mit Arbeiten eines Meisterschülers von Günther Uecker, Klaus Schmitt, eröffnet werden. Von 1974 bis 1995 unterrichtete Uecker als Professor an der Kunstakademie in Düsseldorf. Der 1955 in Korschenbroich (NRW) geborene Schmitt war 1977 bis 1983 sein Meisterschüler in der Meisterklasse gewesen. In Kröpelins historischem Bahnhofsgebäude möchte der Bildhauer, Maler und Grafiker unter dem Titel „Nah an der Unschärfe“ bis zum 30. Juli eigene abstrakte Arbeiten auf Papier präsentieren. Ihm folgt hier ab 6. August die gebürtige Wienerin Elsa Olivia Urbach. Die Kröpeliner wollen der heute 82-jährigen Malerin und Grafikerin eine Retrospektive auf 60 Jahre Schaffen unter dem Titel „Magische Figuration“ widmen. Diese Schau soll bis zum 29. Oktober zu sehen sein.

„Die Idee ist also, nicht so viele Ausstellungen zu machen, wir sind ja keine Galerie, sondern feine, ausgesuchte Ausstellungen zu präsentieren und sie länger laufen zu lassen“, erklärt dazu Hubertus Wunschik. Zu den weiteren Vorhaben des Vereins „de Drom“ für 2017 sagt seine Stellvertreterin, Christine Borgwald, dass wie in den Vorjahren Baustellenkonzerte im Kröpeliner Bahnhof geplant seien und in diesen Tagen gerade Gespräche über die künftige Aufführung von Ein-Personen-Theaterstücken laufen würden.

Am 30. Mai kommt Dr. Thilo Sarrazin zu einer Lesung aus seinem neuesten Buch „Wunschdenken“ (Europa, Währung, Bildung, Einwanderung – warum Politik so häufig scheitert) mit anschließender Diskussion in die Bahnhofstraße 1.

Die Bestellung der Eintrittskarten läuft bereits im Internet unter www. vorstand@de-drom.de (20 Euro im Vorverkauf, 25 Euro an der Abendkasse). Der 1945 in Thüringen geborene Sarrazin wuchs in Recklinghausen auf und studierte Volkswirtschaftslehre in Bonn.

Befragt nach der Lage im Neubukower Bahnhofsgebäude, das „de Drom“ im vergangenen September übernommen hatte, antwortet Hubertus Wunschik zunächst augenzwinkernd: „Ja, auf einem Bahnhof kann man so schlecht stehen“ und ergänzt dann: „Wir warten jetzt auf den Grundbucheintrag“. Hier ist eine Arbeits- und Heimstätte für Studenten der von „de Drom“ initiierten Nordischen Kunstakademie geplant.

Vereinschef Wunschik ergänzt: „Den Auktions-Erlös der Arbeiten von Professor Uecker wollen wir für die Vereinsarbeit, wie zum Beispiel den Umbau im Neubukower Bahnhof, nutzen.“

Thomas Hoppe

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