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„Hansetourler“ freuen sich auf Neubukow

Neubukow „Hansetourler“ freuen sich auf Neubukow

Tourmanager rechnet damit, dass am 13. August zur Mittagszeit rund 300 Benefiz-Radler auf den Marktplatz rollen

Neubukow. Auf ihrer voraussichtlich letzten Hansetour-Sonnenschein, der 20., werden am 13. August um 12.20 Uhr rund 300 Benefiz-Radler für eine Stunde in Neubukow Station machen. Darüber informierten Tourmanager Helmut Rohde und Bürgermeister Roland Dethloff am Mittwoch interessierte Schliemannstädter im Bürgerhaus.

„Im Grunde genommen sind wir hier alles Hansetourler — das haben Sie 2010 bewiesen“, würdigte dabei Helmut Rohde die „überaus beeindruckende Veranstaltung, die Sie damals für uns gemacht haben“. Der Wahlkühlungsborner bezog sich damit auf den ersten Etappenstopp der Benefiz-Tour in der Schliemannstadt. „Ich glaub‘, man kann sagen, der ganze Ort war damals auf den Beinen. Das war wirklich ein sehr eindrucksvoller Empfang. Jeder erinnert sich gern daran“, unterstrich der Tourmanager.

Da in diesem Jahr die letzte Hansetour gefahren werde, „die Jubiläumstour mit 20 Jahren“, sei Neubukow „ein außerordentlich würdiger Ort“, die Tourfahrer noch einmal zu empfangen: „Also wir freuen uns alle sehr auf die Stadt und hoffen, dass wir wieder sehr viele Neubukower auf dem Markt antreffen werden“, sagte Helmut Rohde. Mit Hochachtung erinnerte er daran, dass die Schliemannstädter am 7. August 2010 den bis dahin höchsten Ortsspendenbetrag der Hansetour-Geschichte aufbrachten: mehr als 13000 Euro. Er sagte: „Neubukow war der erste Ort, die die fünfte Stelle gerissen hat — das war eine Schallgrenze.“ Daraufhin hätten sich weitere Orte mächtig ins Zeug gelegt.

Seit Jahren kämen die Spendengelder krebs-, chronisch- und anderen schwerstkranken Kinder zugute. In den 16 Jahren, in denen der Förderverein „Hanse-Tour-Sonnenschein e.V.“ existiert, kamen nach Angaben des Vereinsvorsitzenden, Helmut Rohde, bis Ende 2015 „ungefähr zwei Millionen Euro an Spenden rein und gingen auch wieder raus. Nichts lief in die Verwaltung“.

Diesmal stehe die Ambulante Palliativversorgung für Kinder und Jugendliche sehr stark im Vordergrund. „Da geht es um Kinder, die so schwer erkrankt sind, dass sie an ihren Krankheiten sterben werden, ohne große Lebenserwartung“, erklärte Helmut Rohde.

Neubukows Bürgermeister Roland Dethloff präsentierte die Neubukower Hansetour-Souvenirs (Tasche, T-Shirt und Tasse — OZ berichtete bereits), deren Erlöse in die Stadtspende einfließen sollen und listete die Termine auf, bei denen es ebenfalls um die Einwerbung von Spenden gehen werde: am 4. Juni das Kinderfest in der Kita Bummi, für den 11. Juni den Amtsausscheid der Feuerwehren, einen Flohmarkt der Orts-SPD am 18. Juni, am 25. Juni das Kinder- und Schülerfest, am 9. Juli das TSG-Sportfest sowie vom 29. bis zum 31. Juli das Stadtfest.

Sieben Neubukower bereiten sich bereits als aktive Tour-Teilnehmer vor, darunter der 77-jährige Peter Raschke, der TSG-Coach Jan Wendt (44) und der Stadtvertreter Frank Bönsch (38). Auf die OZ-Frage, warum die Hansetour mit der 20. Fahrt beendet sein soll, verwies Helmut Rohde darauf, dass es immer schwieriger werde, so eine Tour zu organisieren und Spenden einzuwerben: „Das kostet wirklich Kraft. Und ich habe auch das Gefühl, dass wir das ausgereizt haben. Uns fehlt ein Großsponsor, der die Tour für 50000 Euro kauft“. Vielleicht werde es die Hansetour noch einmal in einer anderen Form geben, meinte der Vereinsvorsitzende und betonte dann, dass der Förderverein aber fortleben solle und weiter Spenden für die Kinder sammeln wolle.

Von Thomas Hoppe

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