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Hula-Röckchen statt Häkel-Richtkranz

Neubukow Hula-Röckchen statt Häkel-Richtkranz

Für Neubau am Neubukower Markt wurde Richtfest gefeiert / Vorfreude bei künftigen Mietern

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„Das ist wie ein Stadtfest, es fehlt nur das Karussell“, kommentierte Frank Hapke zum Richtfest. FOTOS: THOMAS HOPPE

Neubukow. „Das sollte ein Richtkranz werden, doch er ist etwas verunglückt. Nun ist es ein Hula-Röckchen geworden“, schätzt Elisabeth Kuhl ihre kleine Häkelarbeit selbstkritisch ein, die sie extra für diesen Freitagnachmittag angefertigt hat: zum Richtfest für das Wohn- und Gewerbehaus am Markt 18 in Neubukow. Hier wird sie bald wohnen.

OZ-Bild

Für Neubau am Neubukower Markt wurde Richtfest gefeiert / Vorfreude bei künftigen Mietern

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Im Jahr 2007 war an dieser Stelle die einstige Kaufhalle am Markt, die später zum Dobra-Kaufhaus geworden war, abgerissen worden. Für die frei werdende Fläche liebäugelten die Stadtvertreter damals mit einer kleinteiligen Bebauung.

Doch das ist lange her und die Jahre vergingen ohne Bewegung auf diesem rund 3600 Quadratmeter großen Grundstück, bis Zimmerei-Chef Mirko Fedtke im Sommer 2012 den Neubukowern seinen ersten Vorschlag zu Bebauung dieses Terrains unterbreitete.

Der erste Bauabschnitt liegt nun zwei Wochen vor der eigentlichen Planung und der Bauherr, Mirko Fedtke , ist zufrieden. Der 34-Jährige dankt nach den traditionellen Zimmermanns-Trinksprüchen seines Kollegen Mario Brüning allen Planern, der Bank, seinen Mitarbeitern, allen Handwerksleuten, darunter der für ihn „beste Elektriker Neubukows“, der es mit dem Bauherren nicht so einfach haben soll („Jeden Tag neue Ideen“) sowie den künftigen Mietern, der Freundin Anne und der Mutter.

Letzterer wird gerade vom Neubukower Malerei- und Fußbodenexperten Matthias Enderlein „zum erfolgreichen Sohn“ beglückwünscht: „Auf den können sie stolz sein!“, betont Enderlein.

Und Ilona Redmann ist des Lobes voll über ihre beiden Kinder: „Mirko war schon immer fleißig – von Kind auf an. Nach seinem Zivildienst im Doberaner Moorbad begann er als gelernter Zimmermann in einer Ich-AG . . . Ich bin so stolz darauf, dass aus den beiden Kindern was geworden ist“, sagt die 59-Jährige, die in Rerik als Altenpflegerin arbeitet.

Im selben Beruf ist ihre Tochter tätig – eine Mutti von zwei Kindern (18 und 14). Auch Sohn Mirko hat seit acht Monaten ein Kind. „Für Moritz bau ich das hier“, sagt der stolze Papa.

Derzeit sind seine Leute – insgesamt zählt die in Neubukow ansässige Firma 29 Mitarbeiter – unter anderem beim Eigentumswohnungsbau am Bad Doberaner Kammerhof, bei der Lückenbebauung an Neubukows Kröpeliner Straße und bei ein paar Eigenheimen in Brusow beschäftigt. Auch die Auftragsbücher für das Jahr 2017 seien voll, wie Mirko Fedtke sagt. Für den November im neuen Jahr ist die Übergabe der fernwärmebeheizten Wohnungen Am Markt 18 geplant.

Auch der zweite Bauabschnitt am Markt, der hier realisiert werden sollte, kommt: „Wir sind gerade am Zeichnen und Planen, Hand in Hand mit der Stadt. Es gibt zwar noch keine endgültige Entscheidung, aber der Gebäudekomplex wird anders aussehen, als der erste Bauabschnitt. Es werden Wohnungen aber eventuell auch ein Geschäft dazugehören, wenn es Interesse gibt. Es muss kein Büro sein“, sagt der Bauherr und geht zu seinen zahlreichen Richtfestgästen. Dazu gehört der Bürgermeister von Neubukow, Roland Dethloff (parteilos), der zum Baufortschritt gratuliert und eine Schmuckkachel mit Abbildern des Rathauses und der hiesigen Peter-und-Paul-Kirche überreicht. Das Teil soll auch hier im neuen Hausflur seinen Platz finden, wie es mit einer ebensolchen Kachel im Fedtke-Bau an der Mühlenstraße geschah.

Auch von dort sind heute Mieter an den Markt gekommen. „Wir sind sehr zufrieden“, erklären Gerhard und Erika Schröder. So sieht es auch die Mühlenstraßenmieterin Rosemarie Feige, die rückblickend den Verkauf ihres großen Hauses und den Einzug in die Mietwohnung an der Mühlenstraße als richtig einschätzt.

Das beruhigt wiederum Monika und Gerhard Schumacher, die beide in jene Wohnung am Markt ziehen werden, von deren Balkon Mario Brüning und Mirko Fedtke das Richtfest eröffnet hatten (siehe großes Foto). Die Schumachers hatten erst im Panzower Weg gewohnt, waren dann nach Malpendorf gezogen und freuen sich jetzt, ab Dezember 2017 im Zentrum Neubukows zu wohnen: „Die Qualität des Baus ist sehr schön“, sagt Monika Schumacher. Ihre Tochter, Silke Reißig aus Bad Segeberg, nickt.

Thomas Hoppe

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