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Jubiläums-Pflügerwettstreit startet am 30. April in Neubukow

Neubukow Jubiläums-Pflügerwettstreit startet am 30. April in Neubukow

Bauernverband Bad Doberan und seine Partner laden bereits zum 25. Pflügertag ein

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Mehrfacher Kreismeister im Pflügen: Heiko Hardt von der Agrargenossenschaft „Hellbach“ Neubukow.

Quelle: Hoppe

Neubukow. „Das musst du erstmal hinkriegen! Genau wo du anpflügst, Spaltfurche machst... Das muss bei dreimal rum ja auch sitzen, dass du dann an der linken Kante richtig hinkommst“, erklärt der Champion Heiko Hardt das Pflugwesen.

OZ-Bild

Bauernverband Bad Doberan und seine Partner laden bereits zum 25. Pflügertag ein

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Der heute 47-jährige Klein Strömkendorfer gehört seit 20 Jahren zum Starterfeld des kreislichen Leistungspflügens und ist hier mehrfacher und aktueller Meister.

Da versteht sich wohl von selbst, dass der Mann, der schon seit 1987 in der Firma arbeitet, die längst Agrargenossenschaft „Hellbach“ Neubukow heißt, auch beim Jubiläumswettbewerb am 30. April in Neubukow dabei sein wird.

Angefangen hatte er mit einem ZT-Pflug (Made in GDR) und steht jetzt an seinem amerikanischen Massey-Ferguson-Trecker, der einen norwegischen Kverneland-Pflug zieht. „Der Pflug muss noch in die Werkstatt, durchrepariert werden“, sagt Heiko Hardt. Bislang habe er letztens neun Hektar gepflügt, wo Hafer noch hin sollte, aber trainiert habe er dieses Jahr überhaupt noch nicht. „Vielleicht nächste Woche, die Woche davor, oder wenn‘s los geht?“, fragt er mehr in sich hinein.

Das wird spannend, ob der Meister trotzdem wieder ganz vorne landet, zumal es mittlerweile bei der Wettbewerbsauswertung schon vorgekommen sein soll, dass zwischen dem Erst- und Zweitplatzierten lediglich eine Punktdifferenz von 0,5 lag. Das weiß der langjährige Geschäftsführer des Bad Doberaner Bauerverbandes, Detlef Lindemann, zu berichten, der wohl letztmalig so einen Pflügerwettbewerb mitorganisiert: am 30. Juni geht er nämlich in den Ruhestand.

Im Jahr 1991 sei jemand vom damaligen Amt für Landwirtschaft in Rostock auf die Idee gekommen, gemeinsam mit den Landwirten der Region so einen Wettstreit zu organisieren: „Alle waren begeistert, unter anderem auch der Bauernverband Ribnitz-Damgarten, mit dem wir damals kooperierten. Mittlerweile sind wir ganz allein — Ribnitz fusionierte mit Nordvorpommern... Der Aufwand war zu groß“, wirft Detlef Lindemann ein Schlaglicht auf die Geschichte des Wettkampfes der Pflüger. In den letzten Jahren sei es gelungen, stets 12 bis 15 Teilnehmer zu gewinnen, diesmal sollen es sogar 17 werden, die zum Leistungpflügen antreten. „Dazu werden bis zu acht Auszubildende gehören“, ergänzt der Cheforganisator stolz. Er erhält Unterstützung vom diesjährigen Contest-Gastgeber Torsten Harder, dem Nachfolger von Diethelm Hinz auf dem Stuhl des Vorstandsvorsitzenden der Neubukower Agrargenossenschaft „Hellbach“: „Das ist entscheidend, das ist wichtig, dass wir auch den Nachwuchs motivieren.“

Dafür war die Firma sogar bereit, schon vor zwei Jahren eine entsprechende Fruchtfolge auf dem betreffenden Ackerstück an der B 105 zu planen, damit hier Ende April zwei Stunden lang mit Traktoren und Pferden gepflügt werden kann. Vor zehn Jahren waren die Schliemannstädter, auch ihre Feuerwehrkameraden, schon mal gute Gastgeber. Nur das Wetter soll damals zu trüb gewesen sein.

Eröffnet werden soll das Ganze am 30. April um 9.30 Uhr. Und begleitet werden von Jagdhornbläsern, einer Landtechnik- und DDR-Oldtimer-Schau, von Ponyreiten und Hüpfburgspringen. Für die Siegerehrung um 13 Uhr hat sich der Staatssekretär im Landwirtschaftsministerium, Dr. Peter Sanftleben, angekündigt.

Und Nico Gudjons aus Russow kündigt für diesen Tag Spezialitäten vom Schwenkgrill, Steaks, Spieße, Bratwürste, Erbseneintopf und Pommes an. Er fast es so zusammen: „Das volle Programm, alles an Getränken, Kaffee und Kuchen“.

Von Thomas Hoppe

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