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Konzept für Hotelresort aktualisiert

Rakow Konzept für Hotelresort aktualisiert

Der Rakower Unternehmer Horst Podßun hat eine Bauvoranfrage für sein überarbeitetes Biohotel-Resort-Konzept auf den Weg gebracht. Vor den Gemeindevertretern und weiteren anwesenden Bürgern erklärte der Investor die Neuerungen. Zudem stand er Rede und Antwort über zeitliche Abläufe.

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Da, wo jetzt noch eine alte Stallanlage im Zentrum des Dorfes steht, soll ein Wellnesszentrum (r.) mit Saunen, Heilpraxis und Schwimmbecken gebaut werden. Geplant sind zudem Neubauten eines zentralen Komplexes (hinterm heutigen Verwaltungsgebäude) und von vier Appartementhäusern (l.). GRAFIK: SCHAUB UND PARTNER

Rakow. „Was soll das jetzt? Wir wollen wissen, wann das hier endlich losgeht und nicht, wo das Geschirr landet“, ärgert sich Gemeindevertreter Harry Gatzke an diesem Mittwoch im Rakower Gemeindehaus über einen bis dahin rund 20 Minuten langen Vortrag vom einheimischen Unternehmer und Investor Horst Podßun.

 

OZ-Bild

„„Die Bauzeit wird nach wie vor mit zwei Jahren beurteilt. Jetzt kommt es darauf an, ob die Bauvor- anfrage im Herbst entschieden ist.“Horst Podßun, Unternehmer plant Bio-Hotel-Resort in Rakow

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Zwar hatte Bürgermeister Kai Schlotmann den Tagesordnungspunkt „Bauvoranfrage zur Errichtung eines Biohotelresorts nach Abweichungen vom B-Plan“ aus dem öffentlichen Teil dieser Sitzung der Gemeindevertreter in den nicht öffentlichen verschieben lassen, doch Horst Podßun bekam die Gelegenheit, den Stand seines ehrgeizigen und mittlerweile rund acht Jahre lang bearbeiteten Hotelprojekts für Rakow den Volksvertretern und den fünf Gästen der Sitzung darzulegen. So erklärte der Investor unter anderem, dass es nun ein paar Veränderungen gegenüber des 2015 (nach sechs Jahren) beschlossenen B-Plans gebe: Der alte Rinderstall müsse grundsätzlich weggerissen und die ganze Fläche bereinigt werden. Im Vorfeld des neuen öffentlich zugänglichen Wellnessgebäudes sollten nun, nicht so beengt wie bislang, Parkplätze für zahlreiche Pkw und drei Busse entstehen. Dadurch verringere sich der Abstand von der Zentralachse (auf der Grafik der Weg zum bestehenden Gutshaus) auf die anliegenden Neubauten um fünf auf 25 Meter. Geändert wurden auch Anordnung und Zahl der künftigen Appartementhäuser. Aufgrund der Baukosten und harmonischer Baukörper seien jetzt vier statt sieben Häuser vorgesehen.

Im Bereich des ehemaligen Verwaltungsgebäudes, das aufgehübscht und mit Photovoltaik-Dach versehen werden soll, ist ein Hofladen geplant und eine Produktionsstätte der Hansefleisch GmbH: „Der Gast soll so auch sehen können, wie die Produkte, die er hier serviert bekommt, zerlegt und verarbeitet werden“, sagte dazu Horst Podßun und ergänzte, dass sich das Konzept des 144-Zimmer-Hotelkomplexes „ein bisschen auf Regional und Bio-Resort mit dem besonderen Aspekt Wellness geändert“ habe. Thema seiner Bauvoranfrage sei, ob der Kreis mit dem neuen Zuschnitt der Gebäude klarkommen könne.

Als er bei der Lage der künftigen öffentlichen Gaststätte, des geplanten Festsaals für etwa 500 Leute und den nötigen Hauptküchen-Kühlräumen und Geschirrplätzen angekommen war, trat Harry Gatzke auf den Plan (siehe oben). „Die Dimensionen und was auf uns zukommt, ist schon gut zu wissen“, wirft dann Vize-Bürgermeisterin Ines Thoms ein. Gemeindevertreterin Sylvia Zirnsack verkürzt die sich anbahnende Debatte über Sinn und Zweck der Darlegungen mit ihren beiden Fragen: „Wenn das alles durch ist, was Sie vorhaben, wann würden Sie anfangen? Wie lange würde sich das ziehen, bis man sagt, von A bis Z ist es fertig?“ Horst Podßun antwortet: „Die Bauzeit wird nach wie vor mit zwei Jahren beurteilt. Jetzt kommt es darauf an, ob die Bauvoranfrage im Herbst entschieden ist – dann sollte alles noch einmal ans Förderamt gehen können.“ Ohne Förderung würde sich so eine ca. 27-Millionen-Investition nicht rechnen, heißt es noch. Wenn das alles klappe, wären drei Jahre bis zur Fertigstellung des „Hotelresorts Best Western Premier – Gutshof Rakow“ realistisch, meint der Investor.

Bereits im März 2009 hatte Horst Podßun bei der Vorstellung seines Hotelprojekts das Vorhaben mit dem Bau einer sogenannten 55plus-Wohnanlage verbunden. „Voraussetzung für diese Wohnanlage ist ja als Infrastrukur das Hotel“, bekräftigt der Unternehmer gegenüber der OZ seinen Plan und sagt: „Das läuft parallel. Weit über 40 Häuser sind schon reserviert, die Nachfrage ist sehr gut“.

Thomas Hoppe

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