Volltextsuche über das Angebot:

14 ° / 10 ° wolkig

Navigation:
Kröpelin: Kreis-Ausschuss bei Ortstermin

Kröpelin Kröpelin: Kreis-Ausschuss bei Ortstermin

Im Kulturbahnhof von De Drom empfahl das zuständige Gremium dem Kreistag neuen Schulentwicklungsplan

Voriger Artikel
Falkenberg tritt im Klangatrium auf
Nächster Artikel
Das kleine Gespenst vom Stadtholz

Schulamtsleiterin Sabine Stelley (2.v.l.) erläutert im Beisein der Vize-Landrätin Anja Kerl (3.v.r.) den Entwurf des Schulentwicklungsplans für den Landkreis Rostock.

Kröpelin. „Wir sprechen immer über Kultur und Bildung, da ist es doch sinnvoll, wenn wir hin und wieder auch vor Ort beraten“, begründet der Vorsitzende vom Kreistagsausschusses für Bildung, Kultur und Jugend, Dittmar Brandt (SPD), dass er sich an diesem Donnerstagabend gemeinsam mit den anderen Ausschussmitgliedern im Kröpeliner Kulturbahnhof des Vereins De Drom zur öffentlichen Sitzung eingefunden hat.

OZ-Bild

Im Kulturbahnhof von De Drom empfahl das zuständige Gremium dem Kreistag neuen Schulentwicklungsplan

Zur Bildergalerie

Da gehört eine ganz schöne Portion Enthusiasmus zu, aus einer ,Ruine’ so etwas zu machen.“Dittmar Brandt vom Kreiskulturausschuss über den Kröpeliner Kulturbahnhof

„So waren wir unter anderem schon im Thünenmuseum Tellow, in Göldenitz, in Förderschulen und Gymnasien, deren Träger der Kreis ja ist“, ergänzt Dittmar Brandt, der jahrelang Rostocker Schulamtsleiter war und gleich mit allen Ausschussmitgliedern über den Schulentwicklungsplan des Landkreises Rostock für die Schuljahre 2015/16 bis 2019/20 beschließen wird.

Zuvor gibt jedoch Hubertus Wunschik, Ausschussmitglied und Vorsitzender des Vereins „De Drom“, der Gesellschaft zur Förderung von Kultur, Bildung und Gemeinwesen in der Regiopole Rostock, einen Überblick zur Vereinsgeschichte und zu dessen Projekten.

Schließlich haben die Ausschussmitglieder und die Gäste der Sitzung, zu denen auch die beiden Kröpeliner Stadtvertreter Karin Reichler und Thomas Lehner gehören, die Möglichkeit, einen letzten Blick auf die hiesige Sonderausstellung „Der Himmel ist blau“ zu werfen. Die Schau mit Werken von deutschen und israelischen Künstlern war anlässlich der 2. Deutsch-Israelischen Kulturtage in MV eröffnet worden.

„Schön“ sagt dazu Karin Reichler nach dem kurzen Rundgang durch die Ausstellung an deren Kurator Hubertus Wunschik gewandt.

Dittmar Brandt würdigt dasEngagement der Vereinsmitglieder von De Drom und unterstreicht, dass solch ein Projekt letztlich mit Personen stehe und falle: „Da gehört eine ganz schöne Portion Enthusiasmus zu, aus so einer Ruine, sag ich mal, so etwas zu machen und dann dranzubleiben. Ich wünsche Ihnen dabei viel Erfolg. Wir haben wieder eine kleine Ecke unserer Region besser kennengelernt“.

Dann erläutert die Leiterin des Schulverwaltungs- und Kulturamtes des Landkreises, Sabine Stelley, den Entwurf des neuen Schulentwicklungsplans für die öffentlichen Schulen der ganzen Region.

Aus der dazugehörigen Statistik geht hervor, dass von den insgesamt 74 allgemein bildenden Schulen im Kreis 61 öffentliche Schulen und 13 Ersatz-Schulen in freier Trägerschaft sind. In den 61 öffentlichen Schulen im Landkreis Rostock werden im Schuljahr 2015/2016 insgesamt 17151 Schüler in 865 Klassen beschult. In den 13 Freien Schulen werden demnach insgesamt 1567 Schüler in 93 Klassen beschult. Ein Augenmerk legt die Amtsleiterin darauf, dass 92 Prozent der insgesamt 2326 Schüler aus dem Landkreis in die Stadt Rostock „auspendeln“ würden, während die Zahl der Einpendler nur 229 Schüler betrage.

Aufschlussreich sind die Tabellen zur Entwicklung der Schülerzahlen an den öffentlichen Schulen im Landkreis im Planungszeitraum bis 2019/2020 mit der voraussichtlichen Entwicklung im Perspektivzeitraum bis 2024/2025.

Für die Grundschule Neubukow würden demnach die Schülerzahlen von 209 (Stand 30.9.15) in den beiden Folgeschuljahren auf 233 und 235 ansteigen, um dann über 222 (im Jahr 2018/19), 227 (im Jahr 2019/20) laut Prognose bis 2024/25 auf 194 stetig abzunehmen.

In der Regionalen Schule Neubukow schwanken die Gesamtschülerzahlen in den Prognosen von derzeit 204 bis 207 im Schuljahr 2018/19, um dann auch hier bis 2024/25 rechnerisch bis auf 177 stetig abzunehmen.

Für die Grundschule Kröpelin sagte der Entwicklungsplan in dieser Art Prognose-Tabelle ein jährliches Auf und Ab voraus, das bei 134 Schülern im gestern abgelaufenen Schuljahr 2015/16 begann, über einen Anstieg bis 2017/18 auf 155 Schüler verläuft, mit einen Abgang bis auf vorhergesagte 119 Schüler im Schuljahr 2021/22 rechnet, um schließlich bis 2024/25 möglicherweise wieder auf 126 Schüler zu steigen.

Anliegen der Planung sei die Sicherung von zukunftsfähigen Schulstandorten auch über den ausgewiesenen Planungszeitraum 2019/20 hinaus, wird dazu im Planentwurf vorausgeschickt und darauf verwiesen, dass wegen der stark rückläufigen Geburtenzahlen nach 1990 bereits im Verlauf der drei vergangenen Planungszeiträume eine Neustrukturierung im Bereich der Grundschulen und der weiterführenden Schulen vorgenommen werden musste. Nunmehr komme es im neuen Planungszeitraum darauf an, die Stabilität der Schullandschaft mit leistungsfähigen Schulstandorten nach den Kriterien des Paragrafen 45 des Landesschulgesetzes zu stärken. Im Paragrafen 45a geht es auch um Schulschließungen.

Doch dazu erklärt Sabine Stelley auch gegenüber der OZ, dass es aus ihrer Sicht im Planzeitraum keine Schließungen geben soll: „Der Planungsträger sieht keine, was nachher bei der Genehmigung rauskommt, ist eine andere Sache“. Schulentwicklungszahlen stehen immer unter Genehmigungsvorbehalt durch das zuständige Landesministerium.

Einstimmig empfehlen die Mitglieder des Ausschusses für Bildung, Kultur und Jugend, dem Kreistag, den vorliegenden Entwurf des neuen Schulentwicklungsplanes zu beschließen.

Wie Vize-Landrätin Anja Kerl zum weiteren Ablauf erklärt, werde dieser Entwurf trotz der Ferien jetzt an die Schulen und ihre Träger gegeben.

Die Hoffnung sei, dass der Kreistag in seiner Sitzung am 2. November dazu dann den entsprechenden Beschluss fassen könne.

Ausschussvorsitzender Dittmar Brandt fasst zusammen, dass es ja nur Probleme geben würde, wenn Schulschließungen angestanden hätten.

Thomas Hoppe

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Ahlbeck

Arbeiten für Togo: Dieser Aufforderung folgten gestern mehrere Klassen der Ahlbecker Europaschule, die im Rahmen des „Togo- Tages“ in den Kaiserbädern im Einsatz waren.

Kostenpflichtiger Inhalt mehr
Mehr aus Neubukow
Verlagshaus Bad Doberan

Service-Center:
Am Markt 2
18209 Bad Doberan

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag
10.00 bis 17.00 Uhr

Redaktion:
Alexandrinenplatz 1 a
18209 Bad Doberan

Leiterin Lokalredaktion: Anja Levien
Telefon: 0 38 203 / 55 300
E-Mail: bad-doberan@ostsee-zeitung.de

Benjamin Barz Ostsee-Zeitung Ostsee-Zeitung Termine, Events, Veranstaltungen Teaser der den User auf die Seite "Termine" führen soll image/svg+xml Image Teaser Termine 2015-09-23 de Veranstaltungen Aktuelle Termine Konzerte, Kino, Ausstellungen, Vorträge, Theater, Workshops, Tanz und noch vieles mehr. Alle Veranstaltungen und Freizeittipps in Ihrer Nähe finden Sie hier.