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Kröpelin soll einen Flächennutzungsplan bekommen

Kröpelin Kröpelin soll einen Flächennutzungsplan bekommen

Volksvertreter fassten Grundsatzbeschluss zur Erarbeitung eines entsprechenden Entwurfs für das Stadtgebiet

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Blick über einen Teil des Stadtgebietes von Kröpelin.

Quelle: Foto: Rolf Barkhorn

Kröpelin. „Die Kosten allein für den Entwurf eines Flächennutzungsplans werden nicht unerheblich sein. Und wenn wir später einen Bebauungsplan auf ein Gebiet legen wollen, das in unserem Flächennutzungsplan nicht für die Bebauung vorgesehen ist, müssen wir nicht nur den B-Plan bezahlen, sondern auch die Änderung des Flächennutzungsplans. Es war nicht falsch, die letzten 25 Jahre in Kröpelin nur mit B-Plänen zu arbeiten. Das hat sich finanziell gut ausgezahlt“, schickte Paul Schlutow von den Freien Wählern (er war hier Bürgermeister von 1999 bis 2008) dem Votum der Stadtvertreter über einen Antrag der CDU-Fraktion zur Erarbeitung des Entwurfs eines Flächennutzungsplans voraus. Auf Anregung des Bauamtsleiters Rüdiger Kropp sollen die für den Entwurf nötigen Kosten in die Planungen für den Haushalt 2018 der Stadt einfließen.

Eingangs der Diskussion hatte Karin Reichler (CDU) zum Antrag ihrer Fraktion daran erinnert, dass bereits vor 20 Jahren Kröpelins Stadtvertreter für einen Flächennutzungsplan gestimmt hatten, der zwar von einem Planungsbüro erarbeitet worden war, dann allerdings von Trägern öffentlicher Belange als „völlig unzureichend“ bewertet worden sein soll.

„Wir sind der Meinung, dass es jetzt nach 20 Jahren möglich ist, für Kröpelin einen neuen Flächennutzungsplan aufzustellen“, sagte Karin Reichler weiter und bat um Zustimmung, denn ein solcher Plan wäre für Kröpelin von Vorteil. Bislang seien zwar immer einzelne B-Pläne entwickelt worden, „aber wir haben das nie im Zusammenhang gesehen“. Im Antrag der Fraktion hieß es dazu: „Im Fokus des Flächennutzungsplans steht nicht die kartographische Abbildung des aktuellen Zustandes, sondern die davon abweichenden in die Zukunft weisenden Planungen – auch in Bezug auf eine nachhaltige Stadtentwicklung. Auf diese Weise soll der Verwaltung ein hilfreiches Instrument für die damit verbundenen Maßnahmen und Aufgaben an die Hand gegeben werden. Der Flächennutzungsplan dient somit zur langfristigen Steuerung der räumlichen und städtebaulichen Entwicklung.“

„Unsere Nachbarkommunen machen es uns relativ gut vor – die ziehen quasi einen B-Plan nach dem anderen aus der Tasche. Das aber auch nur, weil sie einen Flächennutzungsplan haben“, ergänzte Stadtvertretervorsteher Veikko Hackendahl (CDU). Dem CDU-Antrag wurde bei nur einer Enthaltung zugestimmt.

Thomas Hoppe

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